T-V

VAN HALEN

A different kind of truth (2012)

So Freunde, der große „leck mich doch am Allerwertesten“-Contest ist hiermit eröffnet. Ich scheiße darauf, ob Van Halen nun nach 14 Jahren alte Songs recycelt haben, mir ist es wurscht, ob Wolfgang Amadeus von und zu Van Halen nun statt Michael Anthony den Viersaitigen zupft und noch mehr geht es mir am Arsch vorbei, das fast alle nörgeln, denn…allein Eddy Van Halen endlich mal wieder richtig geil aufspielen zu hören und dazu noch David Lee Roth markantes Stimmchen…nee…da geht nix drüber.

A different kind of truth“ heißt also nun das Teilchen, welches mit viel Tamtam angekündigt wurde und ab sofort erhältlich ist. Das die Scheibe durch die Decke gehen und den Jungs damit ihren weiteren Lebensabend finanzieren wird, steht völlig außer Frage, doch statt eines vieldiskutierten Rip- oder Sell-Offs ist die Scheibe richtig megacool geworden und lässt gerade bei diesem Scheiß Temperaturen ein wenig Sonne in mein Herz. Alex VH verdrischt in gekonnter Manier und mit dem berühmtesten Drumsound überhaupt sein Kit, Eddy VH zelebriert seine musikalische Virtuosität und David LR singt, als ob „1984“ gerademal ein oder zwei Jährchen auf dem Buckel hat. Die Songs rocken durchgängig und lassen wie bei „Tattoo“, dem saufetten Rocker „She’s a woman“ oder dem groovenden „The trouble with never“ den Fuß gefährlich mitwippen. Einzig das etwas bluesige und merkwürdig arrangierte „Stay frosty“ und die leicht hektisch wirkenden „As is“ und „Outta space“ verhindern eine höhere Benotung, die allerdings bei der momentan herrschenden VH Euphorie eh völlig irrelevant zu sein scheint.

Dennoch freue ich mich wie Bolle über die Rückkehr einer absoluten Legende und einer toll rockenden Platte, die einem prima die Zeit vertreibt und mich durch die Bude hüpfen ließ. Van Halen sind zurück, saustark und heavy und werden damit jede Menge Ärsche treten. Da sollen doch Leute wie Sammy Hagar und seine Hühnerfüße ruhig lästern, an VH kommen sie halt nicht ran. Punkt!

Bewertung: comebackartige 8,6 von 10 Punkten

Trackliste:
01. Tattoo
02. She’s the woman
03. You and your blues
04. China town
05. Blood and fire
06. Bullethead
07. As is
08. The trouble with never
09. Outta space
10. Stay frosty
11. Big river
12. Beats workin‘

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