T-V

VENGEANCE

Crystal eye (2012)

Alter Schwede… nee Holländer!!! Vengeance die gibt es auch noch!!! Die hab ich doch völlig aus den Augen verloren. Jetzt muss ich doch glatt mal meine Langrillen durchforsten. So da haben wir „We have Ways to make you Rock” von 1986 und „Take it or Leave it“ von 1987. Grundgütiger die gibt es schon fast dreißig Jahre!!! Und das, obwohl auch hier das Besetzungskarussell fleißig rotierte und ein schwerer Schicksalsschlag zu verkraften war. Dafür schon mal Respekt und Hut ab. Die mir vorliegende Scheibe repräsentiert nun Vengeance im schönen Jahr 2012 und trägt den klangvollen Titel „Crystel Eye“.

Der frohe Rockreigen wird in typischer Vengeance Manier mit „Me and You“ eröffnet. Das Teil Rockt gut ab und knallt Live bestimmt gut rein. „Bad to the Bone“ ist zwar nicht so flott, geht aber Dank seines starken Refrains gut ins Ohr.Ja was soll das denn nun jetzt??? Die haben doch nicht schon nach zwei Songs ihr Pulver verschossen??? „Barbeque“ plätschert nun wirklich völlig unspektakulär durch die Gegend. Ich hoffe das war’s mit den Rohrkrepierern!!! Na bitte geht doch. Mit „Shock me now“ und „Desperate Woman“ sind’se wieder voll in der Spur. Und bei „Whole Lotta Metal“ (nein nicht die Rosi) wird sogar noch ne ordentliche Schippe Tempo draufgelegt. Ja so macht das Spaß und Sänger Leon Geowie kann hier richtig die Rampensau rauslassen. Weniger Freude machen hingegen die Schmachtfetzen „Promise Me“ und „Missing“. Das ist hart an Grenze zum Kitsch. Das geht absolut gar nicht also schnell weiter. „Crystel Eye“ beginnt fast Maiden mäßig, wird dann metallisch episch mit sehr dezenten Folk Elementen. Das ist zwar nicht schlecht, will aber nicht so recht ins Gesamtbild passen. Sehr Mutig würd ich sagen. Mal schauen wie das von den Fans aufgenommen wird. Abgerundet wird das Ganze mit einem feinen, aber leider viel zu kurzen Gitarrensolo „Jan’s End Peace“.

So was nehmen wir denn als Anspieltip? Ja na klar! „Whole Lotta Metal“ Ist jetzt zwar nicht so wirklich repräsentativ für das gesamte Album, macht aber richtig Laune. Und von daher passt das schon. Zwar ist „Crystel Eye“ nicht der Überflieger geworden, ein grundsolides Rock Album aber alle mal.

Bewertung: Hardgerockte 6,8 von 10 Punkte

Tracklist:

01. Me and You

02. Bad to the Bone

03. Barbeque

04. Shock me now

05. Five Knuckle Shuffle

06. Desperate Woman

07. Whole Lotta Metal

08. Promise Me

09. Crystal Eye

10. Missing

11. Jan’s End Piece

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