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VERITATES – Killing Time (2020)

(5.985) Marky (8,2/10) Power Metal

Label: Pure Steel Rec.
VÖ: 17.01.2020
Stil: Power Metal

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Wow, das ist eine Newcomer Band aus Deutschland?! „Killing time“ ist auf jeden Fall die erste Veröffentlichung der Band um Sänger Andreas von Lipinski aus Köln und Gitarrist Tom Winter aus Lörrach, die sich 2018 (auf halben Weg?! marky) zusammentaten, um die Songs des vorliegenden Debüt Albums zu Schreiben. Neben den beiden Bandleadern, komplettieren Vertitates noch Basser Jörg Belstler und Drummer Marcus Kniep. Letzterer durfte u. a. schon mal bei Grave Digger auf die Kessel hauen und auch Sänger Andreas von Lipinski formte seine Stimme zuvor schon über mehrere Jahre bei seiner anderen noch aktiven Band Wolfen.

Der Einstieg in die knapp 48 Minuten gelingt gut mit den Appetizern „The past is dead“ und dem Titelsong „Killing time“. Sie führen den Hörer ein in die power metallische Soundlandschaft von Veritates und lassen die speedigen Einflüsse der Band schon mal deutlich aufblitzen. Bereits zu „Jerusalem Syndrome“ geht es mehr in epischere Gefilde. Ein Mönchschor beginnt den Song, der sich anhand einer melancholischen Strophe, immer mehr zu einem, vom double-bass getriebenen Metal Groover entwickelt, samt episch-melodischem Refrain. Dieses atmosphärische Songmuster wird mit „Awakening“ und vor allem dem 11.30 Minuten langen Epos „Hangmen also die“ noch auf die Spitze gerieben. Ein episch-power-metallischer Klangkosmos, der Fans von Iced Earth und Iron Maiden mit der Zunge schnalzen lassen dürfte.

The wild hunt“ bildet dann schon den Auftakt zu einem wieder schwungvolleren Ende. Die Songs klingen wieder kompakter und mehr auf den Punkt gebracht, was mir grundsätzlich auch besser gefällt bei Veritates. „Discovery“ (ein Mike Oldfield Cover) glänzt abermals mit guter melodischer Eingängigkeit, während der letzte Song „Hasta la muerte“ gar noch den Thrash Metal Hammer auspackt. Kein Wunder, wenn hier André Grieder und V.O. Pulver (beide Poltergeist) als Gastmusiker mitwirken. Das Cover, gezeichnet von Ricardo Fernandes, vermittelt zwar ein passendes Endzeitszenario zum Sound von Veritates. Die Band will mit ihren Texten jedoch eher eine Aufbruchstimmung vermitteln.

Alles in Allem ist die offensichtlich selbstproduzierte Debüt-Scheibe „Killing time“ von Veritates ein Einstieg nach Maß und dürfte für ein Hallo in der traditionellen Metal Szene sorgen. Der klassische und klischeefreie Power Metal, mit epischer bis speed-metalischer Ausrichtung, besticht durch die hervorragende Gitarrenarbeit von Tom Winter (wie wollt ihr nur die geilen Twin-Leaks Live umsetzen? marky). Das Krönchen auf das Ganze setzt jedoch Sänger Andreas von Lipinski auf, der mit seiner kräftig-melodischen Stimme für viele gekonnte Hooklines sorgt. Fans von Iced Earth und Mystik Prophecy sollten, äh müssen, hier unbedingt mal reinhören!

Anspieltipps: „Killing time“ und „Hangmen also die

Bewertung: 8,2 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The past is dead
02. Killing time
03. Jerusalem syndrome
04. Awakening
05. Hangmen also die
06. The wild hunt
07. Discovery
08. Hasta la muerte

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