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VOODUS – Open The Otherness (2020)

(6.314) Schaacki (9,0/10) Black Metal

Label: Shadow Records
VÖ: 22.06.2020
Stil: Black Metal

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Auf VOODUS stieß ich das erste Mal, als sie fürs 2019er Party.San gebucht wurden. Leider mussten diese dann aber später für das Festival im letzten Jahr absagen. Warum „leider“? Nun, schon die ersten Eindrücke, die ich mir nach der Ernennung holte, waren groß. Ihre EP „Serpent Seducer Saviour“ sowie ihr Debütalbum „Into The Wild“ trafen bei mir ins Schwarze. VOODUS präsentieren melodischen Black Metal, wie er schwedischer kaum sein könnte. Abermals müssen an dieser Stelle die Wegbereiter DISSECTION erwähnt werden, doch auch die ebenfalls von diesen Heroen beeinflussten WATAIN liefern einen guten Vergleich. Wie bei den eben Genannten so auch bei VOODUS selbst vereinen sich Dunkelheit, Kraft, Ideenreichtum, Können und Leidenschaft zu einem starken Klangergebnis. Und da steht auch das neue Werk „Open The Otherness“ seinen Vorgängern in nichts nach. Zwar enthält die EP nur zwei Tracks, doch schaffen diese es auf insgesamt knapp 25 Minuten, in denen weit mehr passiert, als bei manch anderer Veröffentlichung.

Der Titeltrack bietet ebenso Abwechslungsreichtum wie die B-Seite „Pillars Of Fire“. Beide Songs offenbaren die druckvolle und aggressive Seite VOODUS‘ genauso wie ihre ruhige und verspielte. Während es im einen Moment noch mit voller Power nach vorn geht, da lassen die Schweden an anderer Stelle eher sanften und bedächtigen Tönen den Vorzug – und das alles in jeweils einem Lied. Das ist eben möglich, wenn man die technische Raffinesse besitzt, Songs mit deutlicher Überlänge zu schreiben, die viel Inhalt, aber keine Langeweile besitzen.

Wie den deutschen Hoffnungsträger THE SPIRIT gelingt es auch VOODUS großartig, sowohl den Sound als auch den Geist des melodiebetonten, schwedischen Black Metals der anfänglichen 90er einzufangen – und das auch noch in einem zeitmäßigen Klangkorsett. So lange es Bands wie diese gibt, braucht niemand Angst zu haben, dass diese spezielle Note, dieser besondere Style je verloren geht. Danke dafür!

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Open The Otherness
02. Pillars Of Fire

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