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WE CAME AS ROMANS (1.893)

"We came as romans" (1.893)

Label: Equal Vision Records
VÖ: 24.07.2015
Stil: Metalcore, Trancecore
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Da rächt sich jetzt doch glatt meine Ignoranz gegenüber Metalcore. Eine Musikrichtung die für mich nicht viel mit Metal zu tun hat. Vor mir liegt das neue Album von We Came As Romans mit ihrem gleichnamigen Album. Erhofft, bzw. erwartet habe ich irgendwas im Stil von Ex Deo. Entpuppen wird sich daraus aber ein Metalcore Album, oder viel mehr Trancecore Album. Ein Begriff der mir vorher noch nie etwas gesagt hat, aber wenn ich mir die Platte so anhöre, glaube ich entdeckt zu haben, was mit dem "Trance" im "Core" gemeint ist. Es ist wesentlich "poppiger" als normaler Metalcore und auch sehr doll mit Effekten und anderem technischen Helfern aufgewertet.

Anders als normal ist es somit allemale, auch wenn der Opener "Regenerate" noch eher was mit dem klassischen Metalcore zu tun hat, folgem dem 2 Tracks, die schon balladenartig daherkommen. Auch im weiteren Verlauf des Albums bleibt es doch eher friedlich und wird nur ab und zu von etwas härteren Klängen und Riffs gestreichelt. Musikalisch und Textlich ist alles sehr auf Ohrwürmer und Parts zum mit grölen ausgerichtet. Es kommt bei mir nicht an, aber wird es zu 100% bei Liebhabern dieser Musik. Es ist sehr professionell Aufgenommen und hat, sofern die Songs es zulassen auch ordentlich Härte und Druck. Welche dann im Wechsel zu den doch friedlichen, fröhlichen Parts für das Gewisse Maß an Abwechslung und Gleichgewicht sorgen. Es klingt alles sehr fröhlich und vor allem Radio tauglich und hat einen riesigen Touch von Amerika in sich. Es liegt mit Sicherheit daran, dass die Jungs auch von der anderen Seite des großen Teiches kommen, aber es fällt mir sehr erwähnenswert auf. Alle Titel geben sich gegenseitig die Kante und verschenken keine ungenutzte Zeit auf der CD. Jeder für sich könnte der Sommer oder Festival Hit für die Massen und Festivals sein.

Dennoch fällt es mir schwer, mehr darüber auszusagen, da es einfach zu 100% nicht meins ist. Es ist mir zu übertrieben fröhlich, als ob Avril Lavigne versucht Metal zu machen. Es ist eben auch für diese neue, bzw. aktuelle Hipster Generation gemacht und soll, bzw. kann wohl auch nur diese ansprechen. Ich gebe der ganzen Sache genau die Hälfte der Gesamtpunkzahl und das nicht, weil es schlecht ist, sondern eher da es einfach bei mir den falschen Nervt trifft und mit hoher Wahrscheinlichkeit aber bei Magazinen dieser Musikrichtung ordentlich zurecht punkten wird.

Bewertung: 5,0 von 10,0 Punkten

Tracklist:
01. Regenerate
02. Who Will Pray
03. The World I Used To Know
04. Memories
05. Tear It Down
06. Blur
07. Savior Of The Week
08. Flatline
09. Defiance
10. 12 30

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