W-Z

WEAK ASIDE (2015)

"The next offensive" (1.509)

Label: FDA Rekotz
VÖ: 20.03.2015
Stil: Death Metal
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What the hell??? Ich hatte ja fast schon die Hoffnung aufgegeben, von der Emdner Death Walze nach deren fulminanten Debüt „Ghostleader“ noch irgendwann mal wieder was zu hören, doch Blowingcake (Pustekuchen)! Weak Aside sind zurück und es ist nicht auszudenken, wo die Jungs um Szene-Urgestein Tom Zorn jetzt stehen würden, hätten sie nach 2010 kontinuierlich weitergemacht und solch brillante Alben wie das jetzige veröffentlicht. „The next offensive“ wird hoffentlich nicht die letzte Offensive sein, denn Deutschland braucht solch großartigen Bands einfach.

Was als erstes ins Ohr fällt ist der brachiale Sound auf dem Album, für den sich Jörg Uken mit seinem Soundlodge verantwortlich zeigt, was mich persönlich etwas überraschte…unterscheidet sich diese Produktion doch von vielem, was der Knöppchen-Master in der letzten Zeit produziert hat, was beileibe nicht heißen soll, dass diese schlecht gewesen wäre. Doch diese, einem hier entgegenballernde Wand lässt keinerlei Platz für Interpretationen. Ebenfalls sticht einem sofort das exzellente Coverartwork von Thomas „Necromaniac“ Westphal ins Auge, der schon die Mucke von Deserted Fear mit edlen Bildchen eindrucksvoll untermalte (im wahrsten Sinne). Und dann erst die Mucke…

Riffs bis zum abkacken und sämtliche in dieser Musikrichtung verfügbaren Tempi, die der Death Metal zu bieten hat. Ob rasend schnell und blastig („Spawn of hate“), schleppend und Bolt Thrower like („Storm of violence“) bis hin zu Midtempo Nackenbrecher („Gods of pain“, „Rapture and disease“) ist alles dabei, was das Metallerherz begehrt und wer bei dieser Anhäufung unfassbarer Brutalität still sitzenbleiben kann, leidet unter Synästhesie. Unter wat? Musik nicht verarbeiten können…

Allein für den Umstand, dass erneut die Wriezener Todesblei Schmiede die Jungs aus der Versenkung geholt haben, gebührt Rico und seinen Mannen eine tiefe Verbeugung, denn wie sonst hätte die Death Metal Gemeinde ohne dieses Juwel unbeschwert weiterleben können? Gar nicht, denn „The next offensive“ ist ein so dermaßener Pflichtkauf, dass man bei eventuell vorherrschender Geldknappheit eine Crowfunding Aktion starten müsste, damit jeder in den Genuss dieser opulenten Schlachtplatte kommen kann. Weak Aside sind zurück und werden von nun an das Feld von hinten aufrollen.

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The next offensive
02. Gods of pain
03. Siren
04. Alive
05. Storm of violence
06. Broken frontline
07. Death waits
08. Rapture and disease
09. Spawn of hate
10. The tank (Intro)
11. Bloodstorm

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