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WHEN ICARUS FALLS - Resilience (2017)

(3.676) - Clemens (9,0/10,0) - Post-Rock

Label: Czar Of Cricket Productions
VÖ: 21.04.2017
Stil: Post-Rock

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Die eigene Band aus ihrem zuvor geschaffenen Kosmos ausbrechen lassen. Das haben sich When Icarus Falls vorgenommen und es gelingt ihnen auch recht gut mit dem mittlerweile 4ten Output der Post-Rocker.

Auf den Namen "Resilience" wird der neue Tonträge hören und lässt etwas die dunkle, aber doch harte gewohnte Hülle fallen. Harte Schale, aber weicher Kern sozusagen? Könnte man so sagen, da man sich bei Album Nummer 4 nun noch mehr in den Gedanken verlieren kann. Natürlich gibt es hier nichts weich Gespültes, denn der moderne Post-Rock weist dennoch den gewissen Grad an "Härte" auf. Dennoch präsentieren sich 5 interessante Songs zum Gedanken schweifen lassen auf den Silberling. Vorwiegend herrscht eine recht orientalisch angehauchte Grundstimmung ("One Last Stand"). Welche wirklich Instrumental perfekt mit Rock und ähnlichen verbunden wird, ohne bei den Genre typisch eher längeren Songs langweilig zu wirken. Der Hörer wird von Minute 1 bis hin zur letzten 41 Minute auf eine musikalisch gestützte Reise genommen. Musik zum verlieren, Post-Rock eben. Es wird gewohnt weniger auf Gesang gesetzt, dafür aber die Stärken einzelner Töne, Läufe, sowie Melodien und derer Wiederholung zum Ausdruck gebracht. Dabei kann es natürlich aber auch mal leicht progressiv hergehen ("The Lighthouse").

Es wird bei "Resilience" unter anderem auch vereinzelnd über den Tellerrand hinaus geschaut und Elemente aus dem Elektro und Pop mit eingebracht. Diese kleine aber feine Note verfeinert förmlich den "normalen" Post-Rock Stil und lässt die Zeit noch schneller, als sie es so schon tut, vorbeiziehen. Natürlich geht es hier aber nicht nur um die Musik, sondern auch um deren Gewand. Welches sich nicht nur, der Band typisch, hinter einem modern aussehenden Booklet verbirgt. Nein, auch die Aufnahmequalität und Produktion ist Astrein und 100% klar, sowie schnittig. Anders darf es bei der Art Musik auch nicht sein, da sonst meiner Meinung nach die Wirkung total flöten gehen würde.

Viel bleibt also nicht mehr übrig zu sagen, außer das es sich für Genrefans definitiv lohnen wird und auch ein "Neuling" hier schnell zum Genuss kommen könnte. Gezielte Melodien in einem epischen Gewand ergeben hier Musik, welche bei jedem Hörer die unterschiedlichsten Emotionen ansprechen wird und fabelhafte Bilder im Kopf zeichnen kann.

Bewertung: 9,0 von 10,0 Punkten

Tracklist:
01. One Last Stand
02. Into The Storm
03. The Lighthouse
04. Resilience
05. A Blue Light

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