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WINTER'S VERGE

Beyond vengeance (2012)

Mönsch schon wieder ne griechische Band!!! Winter’s Verge heißen’se und kommen von der schönen Insel Zypern. Ja denn erstmal ein freundliches Kalimera aus Berlin ans Mittelmeer. (Alter, Zypern ist nen eigens Land…haste bei Hernn Sauer in Erdkunde nich uffjepasst, hahaha – Olaf) Da ich die Band bisweilen nicht so auf der Spur hatte (um nicht zu sagen gar nicht), hier ein kleiner Exkurs zum bisherigen Werdegang.

Am Anfang war das Feuer. Nee voll der Quatsch. Am Anfang waren da Sänger George Charalambous und Keyboarder Stefanos Psillides die sich Anno 2004 aufmachten um in der doch kleinen aber feinen Metalgemeinde Zyperns nach Mitstreitern zu suchen. Fündig wurde man dann mit Miguel Trapezaris am Bass, Gitarist Pericles Mallopoulos und Drummer Andreas Charalambous. Dann konnte es ja losgehen und die erste Demo „Another Life, Another End“ erblickte 2006 das Licht der Welt. Leider fing auch hier das Bandkarussell an zu rotieren und Pericles sagte Tschö mit Ö und verließ Winter’s Verge. Ersatz wurde dann recht zügig mit Harrys Pari gefunden.

Tja und dann??? Irgendwie ist dann das Demo Mystic Prophecy Fronter R.D. Liapakis in die Hände gefallen, der das Teil auf Anhieb mächtig cool fand. Der daraus resultierende Plattendeal mit Limp Music Products war für eine junge Band von der Insel mehr als amtlich. So gestärkt und mit R.D. Liapakis als Produzent im Rücken wurde die Demo „Another Life, Another End“ mit Engineer Christian Schmidt in den Prophecy and Music Factory Studios neu eingetütet und mit der Einen oder Anderen Neukomposition veredelt. Das Debüt Album erschien dann offiziell 2008 unter den Namen „Eternal Damnation“. Und wieder drehte sich das Karussell! Andreas Charalambous ging und Chris Ioannides kam. Von da an hieß es Touren, Touren und nochmals Touren. 2009 kehrte man mit dem bewährten Team ins Studio ein um den Nachfolger einzuholzen. Und das sich harte Arbeit irgendwann auszahlt, dafür sind Winter’s Verge der beste Beweis. Massacre Records klopfte an und nahm die Jung’s unter Vertrag. Das zweite Album „Tales of Tragedy(war ein Neun Punkte Album von mir…-Olaf) erschien während der Tour mit Stratovarius (keine Ahnung wie die das gemacht haben???). Nach der Tour wurde unverzüglich mit den Arbeiten am neuen Langeisen „Beyond Vengeance“ begonnen. Und hier nun, an bewährter Stelle, das Ergebnis.

Auf ihren dritten Output „Beyond Vengeance“ bieten uns die Jungs von der Insel traditionellen Heavy Metal gewürzt mit epischen und melodischen Elementen (so die ungefähre Marschrichtung von Sonata Arctica,Stratovarius,Rhapsody und Blind Guardian). Und nu mal rein ins Getümmel mit „Cunning Lullabies“. Der Song startet mit einem feinen Orgelspiel von Stefanos Psillides (welches sich übrigens nie in den Vordergrung drängt, aber durchaus für die stimmungsvolle Untermalung der Songs unverzichtbar ist) bevor Harry Pari mit seiner Klampfe für das nötige Geschraddel sorgt. Sehr guter Einstieg. Bei „Paper is Black“ testet Drummer Chris schon mal das Gaspedal an. Er sorgt mit seinem grundsoliden Spiel für das nötige Fundament im Sound von Winter’s Verge. Geht schön flott nach vorne das Teil. Super. Auch bei den restlichen Songs wie zum Beispiel „Unto the Darkness“, „Not without a Fight“, “Bleeding Heart” und „Threads of my Life“ wird jedenfalls nicht an sau coolen und eingängigen Melodien nicht gespart. Hier und da ein Tempowechsel welche die Mucke auflockern und das alles versetzt mit Harry Pari feinen Solis. Das kann sich durchaus hören und sehen lassen und hört sich einfach recht frisch und unverbraucht an. Aber was noch viel wichtiger ist… es macht Laune! Und bei der gefühlvollen Ballade „One Last Night“ und dem epischen Rausschmeißer „A dream for a Dream“ kann Sänger George Charalambous einmal mehr mit seiner klasse Stimme glänzen. Als Anspieltip würd ich mal locker aus der Hüfte für „Angels of Babylon“ für plädieren. Ein waschechter Headbanger.

Auf ihr Drittlingswerk (übrigens mit einem mehr als stimmigen Coverartwork versehen) können die Mannen aus Zypern wirklich stolz sein und brauchen sich hinter den vermeintlichen Genregrößen nun wahrlich nicht zu verstecken.

Bewertung: Voll und ganz verdiente 8,0 von 10 Punkte

Trackliste:

01.Cunning Lullabies

02. Paper is Black

03. Unto the Darkness

04. Not without a Fight

05. Bleeding Heart

06. Dying

07. One last Night

08. Threads of my Life

09. Angels of Babylon

10. Semeni

11. A Dream for a Dream

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