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WITHIN THE RUINS – Halfway Human (2017)

(3.550) - Vonni (8,5/10) Metalcore

Label: Long Branch Records
VÖ: 03.03.2017
Stil: Metalcore

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Wer möchte sich mal wieder richtig befreien, innerlich die Fäuste ballen und sich den ganzen Winterfrust aus dem Körper schütteln lassen? Dann habe ich für euch einen netten Silberling am Start. Nach über 2 Jahren beehren uns endlich wieder Within The Ruins mit einem krachenden und zugleich wütenden neuen Longplayer. „Halfway Human“ klingt dabei songtechnisch reifer als alle bisher vorangegangenen Veröffentlichungen, dennoch dominieren die Faktoren „roh“ und „brachial“ den Output und lassen die Herzen von Fans des modernem Metalcore ordentlich zucken.

Wo wir schon beim Thema Metalcore sind, dieser ballert uns intensiv, technisch einwandfrei und mit allerlei Gimmicks versehen um die Ohren. Das die Jungs auch mal etwas sarkastisch an Songs werkeln, spiegelt der pulsierende Song „Death of the rockstar“ wieder, der mit fetten Breaks und eingängigem Refrain punkten kann. Ansonsten wandeln die Herrschaften auf straighten Pfaden, allem voran der Opener „Shape-shifter“ oder das in den Deathcore verfallende „Beautiful agony“ brettern mit krassen Blastbeats und exzentrischem Gitarrengefidel aus den Boxen. Der übliche Mix zwischen Shouts und Klargesang hebt besonders letzteren Titel auf ein hohes Niveau.

Die technischen Spielereien wie in „Incomplete harmony“ oder auch „Bittersweet“ lockern bei allen brachialen Avancen die Songs insgesamt immer wieder auf und lassen dem Hörer schnell Zugang gewähren. Das ist meines Erachtens über die gesamte Spielzeit gelungen. Mir persönlich gefällt „Objective reality“ sehr gut, ein Titel bei dem ich regelmäßig ausrasten könnte, der die Bandbreite und das Potential der Band klar reflektiert.

In Sachen Metalcore gibt es ja bekanntlich kaum mehr Innovationen zu entdecken. Indes, Within The Ruins klingen wie eine frische Brise die sich über die ganze Spielzeit gesehen hin zu einem sich stetig Richtung verändernden Orkan in Sachen Dynamik entwickelt. Also, zugreifen und dem Winterfrust endlich die geballte Faust zeigen!

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Shape-Shifter
02. Death of the rockstar
03. Beautiful agony
04. Incomplete harmony
05. Bittersweet
06. Objective reality
07. Absolution
08. Ivory tower
09. Sky splitter
10. Ataxia IV
11. Treadstone

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