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WOLF COUNSEL – Age of Madness - Reign of Chaos (2017)

(4.276) - Schaacki (7,7/10) - Heavy Doom Rock

Label: Czar of Bullets
VÖ: 17.11.17
Stil: Heavy Doom Rock

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Wenn ich auf den Begriff Doom stoße, bin ich immer sehr gespannt, wohin mich der Weg nun führt. Kann ich persönlich eigentlich was dazu sagen? Bin ich der richtige für den Job? Oder sollte ich mich an einen meiner vielen, äußerst begabten Kollegen wenden? Im Falle einer deutschen Funeral Doom Band blieb mir neulich nur der letzte Weg. Doch WOLF COUNSEL stehen unter dem Banner Classic Doom - und zwar so klassisch, dass wir uns in den 70ern wiederfinden.

Das heißt also so klassisch "Age of Madness - Reign of Chaos", dass man sehr fix den Namen der Urväter, ja der Götter des (Doom) Metal BLACK SABBATH in den Kopf bekommt. Denn hier wird nicht einfach mit einer Tonnenschweren Produktion alles in den Staub gepresst, viel mehr übertragen fette Riffs ein mächtiges Gewicht. Aufgelockert werden die Songs dann von schön oldschooligen Soli. Auch die Bassbegleitung ist so wuchtig, wie man es von damals kennt und liebt. Die Drums geizen nicht an Fills und zeigen so ebenfalls, was der Mann, der sie beackert, drauf hat. Und dass bei eben dieser Machart der Gesang ganz ohne Brüllerei auskommt, dürfte wohl jedem bereits klar sein. Nur ein paar dumpfe "Uuhs" bringen etwas Extrarotz dazu. Der 10-minütige Titeltrack fasst all dies wunderbar zusammen. Dieser bleibt im übrigen der einzige mit Überlänge. Denn fast schon zu kurz für den Stil bewegen sich die meisten Stücke im Schnitt bei "nur" rund fünf Minuten. Es ist eben doch noch immer mehr Rock Musik hier drin als nie endender Doom Metal, welcher sich bekanntlich nicht selten durch gefühlt stundenlange Songs auszeichnet.

Mir persönlich gefällt das in der Tat sehr gut. Zwar bleibt das genannte Titelstück "Age of Madness - Reign of Chaos" mein Favorit der Scheibe, doch überzeugt mich die kurze Bündigkeit. Dies und die Anbendelungen mit Bands wie BLACK LABEL SOCIETY, GRAND MAGUS und TYPE O NEGATIVE machen das Teil echt rund. Vielleicht wird das Album nun nicht den großen Durchbruch bewirken, jedoch ist und bleibt es eine angenehme, kurzweilige Hommage an alte Zeiten. Und das hat doch auch was.

Bewertung: 7,7 von 10 Punkten

Tracklist:
1. Wolvenearth
2. Semper Occultus
3. Age of Madness - Reign of Chaos
4. O'death
5. Eternal Solitude
6. Coffin Nails
7. Remembrance

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