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WOLVENNEST – Void (2018)

(4.781) - Marcus (10,0/10) Psychedelic Ambient Rock

Label: Ván Records
VÖ: 15.05.2018
Stil: Psychedelic Ambient Rock

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Wolvennest waren mir bis jetzt unbekannt, haben sich aber direkt mit diesem Album bei mir eingenistet und ich kann nicht genug davon bekommen.

Die Gruppe aus Belgien setzt auf treibende, hypnotische Sounds die einfach nur faszinierend sind.

„Silure“ eröffnet das Album mit sphärischen Klängen die sich zu treibenden Gitarren steigern um dann den Song mit fernöstlichen Klängen zu beenden. Und das alles ohne Gesang.

„Ritual Lovers“ startet auch ruhig und steigert sich dann wieder zu diesen treibenden Gitarren. Dazu ertönt die klare Stimme von Sängerin Shazzula, welcher leicht beschwörerisch rüberkommt.

Was hier schon auffällt ist, das es Wolvennest hinbekommen die Songs trotz der triebenden Rythmen nicht gleich klingen zu lassen. In die gleiche Kerbe schlägt auch der Titeltrack, hier kommt Sängerin Shazzula noch besser zur Geltung. Die Atmosphäre in diesem Song ist dazu auch ein wenig düster gehalten. Im Mittelteil geht es in Richtung Spacerock, der Song endet dann aber wieder im gewohnten Stil. „L'Heure Noire“ startet mit psychedlischen Klängen und erzeugt durch die unterschwellige Gitarrenmelodie eine düstere Atmosphäre, obendrauf gibt es Klargesang von Alexander von Meilenwald (The Ruins Of Beverast). „The Gates“ wird getragen von der französischen Erzählstimme, die über der Musik trohnt.

„La Mort“ fasst dann in ca. 17 Minuten nochmal alles zusammen was in den vorigen Songs passiert ist. Von den sphärischen Klängen über die treibenden Sounds bis zum Spacerock wird nochmal alles geboten. Und damit endet ein fantastisches Album, mit dem nicht jeder etwas anfangen kann. Wer sich aber darauf einlässt kann knapp über eine Stunde in der Welt von Wolvennest versinken und sich diesem Trip hingeben.

Es ist immer wieder faszinierend was Sven Dinninghoff für ein Näschen bei guten Bands hat. Das die Aufmachungen von CD und Vinyl natürlich wieder sehr gelungen sind ist ja klar.

Anspieltipps: „Silure und „L'Heure Noire

Bewertung: 10,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Silure
02. Ritual Lovers
03. Void
04. L'Heure Noire
05. The Gates
06. La Mort

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