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XTORTYA–Xtortya (2017)

(3.594) - Dähni (4/10) - Metalcore

Label: Bleeding Nose Records
VÖ: 31.03.2017
Stil: Metalcore

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Aller Mythen, Behauptungen und Gerüchten zum Trotz, hinein in ein neues Abenteuer. Xtortya, mit ihrer gleichnamigen Debutscheibe: richtig „Xtortya“! An dem oben genannten Musikstil kann bzw. sollte man sich allerdings nicht zu sehr festbeißen um eventuellen Vorurteilen aus dem Weg zu gehen. Gesagt, getan wird mit „My Say“ sanft gestartet und im Laufe des Songs entwickelt sich eine aussagekräftige, rockige Struktur, die allerdings genauso schnell verschwindet wie sie begann.
In den folgenden Tracks sind die wichtigen musikalischen Einflüsse für die Australier durchaus zu hören. Xtortya orientieren sich an ihren Idolen und versuchen einen stilistischen Spagat zwischen LinkinPark und Limp Bizkit. Qualitativ bleibt es, vor allem gesangstechnisch, ein Versuch und für mich, ehrlich gesagt, eher ein gescheitertes Experiment. So viel sei gesagt: über alle Songs hinweg wird mit den verschiedensten Musikelementen gearbeitet. Man versucht es mit Rock, knackigen Riffs, elektrischen Einflüssen (von Song zu Song zunehmend), Clearvocals, Shouts, Solo, Duett und weiteren Möglichkeiten. Zitat der Band zum Thema Musiktil auf ihrer FB-Homepage: „Rock, Hip hop, metal, electronic...everything“. Dann verhält es sich allerdings wie im überfüllten Linienbus. Wenn alle gleichzeitig durch die Tür wollen passt es einfach nicht zusammen.
Lichtblick der Scheibe: „Bullet Holes And Broken Bones“. Hier ist die Konstellation wirklich angenehm und diesen Song kann ich mir auch in meiner Playlist vorstellen. Mit der akustischen Ballade „For You“ haben sich die Jungs allerdings auch keinen großen Gefallen getan. Zu kraft- und emotionslos der Gesang und stellenweise unmelodisch. Sehr Schade.

Zu guter Letzt wird allerdings Duran Durans Klassiker „Hungry Like The Wolf“ regelrecht vergewaltigt. Entschuldigt bitte den Ausdruck aber etwas anderes fällt mir dazu nicht ein, ich bin entsetzt. Aber einer geht noch: getreu dem Motto, ‚klotzen, statt kleckern‘ werden die Songs „Not Mine“, „For You“ und „I Need You“ nochmal als Remix von irgendeinem DJ Leejay auf die Sammlung gedrückt. Mehr als unnötig.

Musik ist und bleibt Geschmackssache und dieses Werk zündet bei mir so überhaupt gar nicht.

Bewertung: 4 von 10 Punkten

Tracklist:
01. My Say
02. Drifting
03. I need you
04. Cant Fool Me
05. Crazy
06. Cant Take This
07. Bullet Holes And Broken Bones
08. Falling
09. Boom Boom
10. For You
11. Alone Burning
12. Not Mine
13. Hungry Like The Wolf – Duran Duran Cover
14. Not Mine – ‘Rollin up’ Remix (DJ Leejay)
15. For You – “Chillout’ Remix (DJ Leejay)
16. I Need You – ‘old school’ Remix (DJ Leejay)

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