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FRACTAL UNIVERSE – The Impassable Horizon (2021)

(7.213) Timo (8,7/10) Prog Tech Death Metal


Label: Metal Blade Records
VÖ: 25.06.2021
Stil: Prog Tech Death Metal

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Im zweijährigen Turnus veröffentlichen die französischen Fractal Universe ihre Alben, so war die logische Folge nun auch ein weiteres neues Album der Progressiv Avantgardisten. Der „Rhizomes of Insanity“ Nachfolger liefert wieder eine herrliche breitgefächerte Reise in die Welt des Progressive und technischen, modernen Metals. Dabei bauen sie ziemlich gelungen immer wieder rasende Blastbeats ein, und auch herrlich schöne Ausflüge in jazzige Gefilde, in Form von Saxophon-Instrumentierung. Wenn man dabei einen Song wie „Withering Snowdrops“ hört, da ist man einfach nur noch begeistert, mit welchen Leichtigkeit hier technische Ferigkeiten, mit Melodie und Experimentierfreude vereint werden. Teilweise recht komplex und auch mal schwierig im Zugang, sollte man sich doch ein wenig Zeit nehmen in die Sphären diese Ausnahmeband näher einzutauchen. 

 

Mit einer glasklaren Produktion hat man hier keineswegs etwas dem Zufall überlassen, denn auch gesanglich zeigt man sich variabel, zwischen rauen und extremen Gesangparts, kommt auch sehr genialer Klargesang zum Zug, der durchaus seine Qualitäten unterstreicht. Für klassische Prog Death Metal Freunde ist dies hier sicherlich nicht die richtige Fraktion, denn der sehr moderne, zumal auch futuristische Metal bewegt sich dabei in unermesslich vielschichtige Sphären. Für die Einen sicher der totale Horror, für die Anderen der höchste Genuß der Extrem Metal Freude. Mich hat neben der komplexen Ausrichtung, auch die Hinzunahme des jazzigen Sounds schon sehr gefallen. Dabei harmonieren diese Stile hier im Fall Fractal Universe doch ausgesprochen gut, zumal mit genialen melodischen Glanzlichtern angerichtet, geht einem hier wirklich einer ab.  

Auf einer guten Stunde verteilt zeigt sich das dritte Album der Herren aus Nancy als extrem vielschichtig und technisch komplex. Ich finde nicht das die französischen Progs sich allzu sehr in schräges Gefrickel verknoten, zwischen Avantgarde, Progressive und breit gefächerter Genreidee, ist es ein Album das zu fesseln weiß, wenn man sich in dieser schelllebigen Zeit die Zeit dafür nimmt, dann wird man damit sicher reich belohnt. Musikalisch sollte man sich bei Gojira, Obscura und auch Rivers of Nihil einfinden können.

Anspieltipps: „Withering Snowdrops“ und „Godless Machinists

 


Bewertung: 8,7 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Autopoiesis
02. A Clockwork Expectation
03. Interfering Spherical Scenes
04. Symmetrical Masquerade
05. Falls of the Earth
06. Withering Snowdrops
07. Black Sails of Melancholia
08. A Cosmological Arch
09. Epitaph
10. Godless Machinists
11. Flashes of Potentialities (acoustic)

 






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