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GODLESS TRUTH – Godless Truth (2022)

(7.715) Maik (8,0 /10) Tech Death Metal


Label: Transcending Obscurity
VÖ: 04.03.2022
Stil: Tech Death Metal

 

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Technischen Death Metal haben sich die Tschechen von GODLESS TRUTH auf die Fahnen geschrieben, und den zelebrieren sie auch auf ihrem fünften Album, welches selbstbetitelt daherkommt.

Zunächst beginnt es mit einem Schwurbelintro namens „Wheels Of Entity“, welches den Hörer zunächst einmal in Sicherheit wiegt, bevor der Krach losgeht. GODLESS TRUTH greifen dann auch sogleich in die härteren Schubladen der Techno-Union, und verbinden ihren technischen Anspruch mit Elementen des Melodic Death, ohne jedoch die Geschichte mit den Harmonien allzu sehr zu übertreiben.

Der Heftigkeitsfaktor wird noch unterstützt durch die brutale Gesangsleistung von Adam B. Sychrow, der sowohl röhrende Growls als auch brutalen Schreivokalismus beherrscht. Die kreischenden Elemente erinnern dann zeitweise an Chuck Schuldiners Gesangsarbeit auf „The Sound Of Perseverance“, während die röhrenden Aspekte etwas an Glen Benton gemahnen.

Gut, auch musikalisch gehören DEICIDE und spätere DEATH sicher zu den Hörgewohnheiten der GODLESS TRUTH- Mannen, wenngleich hier teilweise moderne Elemente einfließen, die allerdings nicht allzu extrem in den Vordergrund treten. Auch die Frickelage hält sich in Grenzen, obwohl die Knaben schon ab und an mal etwas das Griffbrett vergewaltigen, wie im Mittelteil von „Fortune Time“.

Zwischendurch gibt es dann immer wieder sehr melodische Soli oder auch mal die eine oder andere Brezelriffattacke, die den doch recht technischen Ansatz etwas auflockern. Und das tut auch not, denn wenn GODLESS TRUTH mal so richtig losfrickeln, bleibt kein Stein auf dem anderen. Das macht es für Hörer wie mich dann teilweise etwas anstrengend, der Mucke der Tschechen zu folgen.

Am besten gefällt mir die Combo, wenn sie schön treibend durch die Botanik galoppieren. Dennoch ist die Gratwanderung zwischen Brutalität und Tech- Ansatz recht gut gelungen, vor allem, weil es doch die ganze Zeit ordentlich zur Sache geht, und bis auf das Intro und das kurze Instrumental „Glory To Desperation“ kaum mal eine Pause gewährt wird. Das kulminiert dann im abschließenden „Wake Up To Obey“, welches schlichtweg diesem Album noch einen megafetten Abgang beschert.

Wer auf technischen Death Metal steht, und diese Wurst gern mit etwas Brutalität gewürzt verschlingt, sollte sich der gottlosen Wahrheit stellen, und sich möglichst schnell dieses Album auf die Horchlappen tätowieren.

Anspieltipp: „Breathe Fire“ und „Wake Up To Obey“


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Wheels Of Entity
02. The Decision
03. Glory To Desperation
04. Scissors
05. Breathe Fire
06. Fortune Time
07. Bred In Greed
08. The Eyechain
09. RIP Cage
10. Wake Up To Obey



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