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THE MOTH – Hysteria (2017)

(4.308) - Timo (8,0/10) – Sludge Doom

Label: This Charming Man Records
VÖ: 10.11.2017
Stil: Sludge Doom

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Bereits den zweiten Riffbraten schieben die Hamburger Sludge Doomer hier auf dem wohl bekannten Label This Charming Man nach. Hier beheimatet sind u.a die ebenfalls aus der Hansestadt stammenden MOUNTAIN WITCH, die allerdings deutlich traditionsreicher den Untergangssabbat zelebrieren. Mit dem Album „And Then Rise“ hatte des Trio bereits in der zurückliegenden Zeitspanne ein sehr beachtliches und eigenständiges Werk aus dem Meeresgrund befördert. Ein Album was in seiner Vielseitigkeit aus groovigen, schleppenden bis hin zu treibenden Sludge Doom Interpretation für mehr als nur ein routiniertes abnicken sorgte. Denn trotz des musikalischen Rasters erschuf man dort eine wunderbar eigensinnige Klangsparte. Bemerkenswert war für mich bereits gleich beim ersten Testlauf der zweistimmige Gesang von Bassistin Cécile und Gitarrist Freden und ein sägender Klampfensound der einem britischen Bolzenwerfer nicht unähnlich ist. THE MOTH hatten es hier auf ihre wunderbar eigensinnige Art geschafft einen neuen Sludge Doom Goblin aus dem Schmiedefeuer zu hieven. Der mittels der gängigen Sludge Doom Trademarks, diverse Beiwürzungen aus dem Hartwurst-Metal Sektor fließend integrierte.

Mit dem neuen Album hat sich bei THE MOTH keine große Veränderung eingestellt, das sollte die treue Anhängerschaft mit Wohlwollen aufnehmen. Die facettenreiche, eigensinnige Art wie die Kiezdoomer hier ihren Sludge auf den Weg bringen macht definitiv Laune! Die Palette reicht hier von pulsierend drückend bis zäh schleppend. Deutlich brachialer, um es gern zu sagen ursprünglicher geht es soundtechnisch allerdings zu Werke. Kein Wunder, da die Band die Aufnahme zu diesem dritten Album ganz nach alter Schule durchgezogen hat, im eigenen Proberaum und ohne jeglichen modernen Schnickschnack. Derber zeigt sich „Hysteria“, mit tiefschwarz diabolischer Taktgebung, etwas schwerer zugänglich als der unausweichlich geniale Vorgänger. Der enorm tiefergelegte Sludge belohnt den geduldigen Hörfreund jedoch mit einem eigenständigen Album, welches sich bei vielfacher Verköstigung immer mehr zu einer Euphorieaddierung entwickelt.

Anspieltipps: „Empty Heart und „Slow Your Pace“

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Empty Heart
02. Hysteria
03. Brachial
04. Slow Your Pace
05. This Life
06. Blackness
07. Loose
08. Shattered
09. Fail
10. Jupiter


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Tja...wohl doch erst wieder 2022...



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