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THE SPIRIT - Sounds From The Vortex (2018)

(4.865) - Siggi (9,666/10) Black/Death Metal

Label: Nuclear Blast
VÖ: 10.08.2018
Stil: Black/Death Metal
Facebook  HomepageKaufen  Die aus dem Saarland (Saarbrücken) kommenden The Spirit gründeten sich 2015 und am 10.08.2018 kommt mit „Sounds From The Vortex“ das Deütalbum über Nuclear Blast auf den Markt, welches bereits im vierten Quartal streng limitiert unter Eigenregie veröffentlicht wurde und so viel Staub aufwirbelte, das Nuclear Blast nicht drumherum gekommen ist, das Werk neu rauszuballern, ob das berechtigt ist, wird sich zeigen. 7 Songs auf 38 Minuten enthält das Album – so weit zu den statistischen Werten. Das Intro ist zugleich der Albumtitel („Sounds From The Vortex“) und ich muss nach einer Minute erstmal checken, ob ich denn hier nicht irgendetwas ausversehen von Dissection angeschaltet habe. Mir schwant Böses im positiven Sinne. Mit „Cosmic Fear“ startet das Quartett erstmal richtig durch, messerscharfe melodisch fiese Riffs, Blast Beats leiten den Titel ein, dann wird kurz der Fuß vom Gaspedal genommen und mit den Vocals gewinnt der Song gleich an Charakter, die Vocals kommen fies, kalt und trotzdem klar durch die Boxen, man merkt schnell, hier wird eine Einheit präsentiert. „The Clouds of Damnation” liefert die gleiche Atmosphäre, vielleicht sogar noch etwas bösartiger. Eingängig und nicht langweilig wirkend vergehen die guten 7 Minuten, die Mischung aus Midtempo & Groove & Blast Beats scheint gefunden und gut arrangiert. Dagegen startet „Cross the Bridge to Eternity” eher ruhig und kühl, fast schon bedächtig, baut sich dann zunehmend auf, um die bisher geschlagene Kerbe noch weiter zu vertiefen. Das gleiche Bild bei „Illuminate the Night Sky”, allerdings hier mit noch mehr eingestreuten Finessen in der Songstruktur und eingebauten Breaks. Der Anfang von „The Great Mortality” ist vereinnahmend und bevor man sich darauf einlässt, peitschen The Spirit los und holen den Hörer aus seiner kurzen Lethargie, der Song sprüht vor Spielfreude und melodischen Spielereien. Den Abschluss einer wirklich sehr guten Scheibe macht dann „Fields of the Unknown“, der nochmal klar macht, was das Album „Sounds From The Vortex“ auszeichnet – fiese Melodien, messerscharfe Riffs, wütende und doch auch klare Vocals, sowie abwechslungsreiches Drumming im skandinavischen Gewand Mitte/Ende der 90er, nur in die Moderne transportiert und zeitgemäß präsentiert. Darf man eigentlich schreiben, dass man es „einfach schön“ findet oder bin ich dann nicht mehr trve? Mir egal, es gefällt. Das Album ist sehr gut produziert und wirkt aufgeräumt und doch auch fett, das Cover-Artwork ist sehr gelungen und spiegelt die Stimmung der Scheibe wider. Eine musikalische Nähe zu den Jungs von Jon Nödveidt und Dissection ist nicht abzustreiten, wobei ich The Spirit definitiv ihre Eigenständigkeit bescheinigen kann. Fans des Genres und dieses Stils machen definitiv hier nichts falsch. Live könnt Ihr Euch von The Spirit in der nähere Zukunft auf dem Party.San Open Air (hier werde ich sehr weit vorn zu finden sein) und auf dem Summer Breeze überzeugen und die Mähne schütteln. Bewertung: 9,666 von 10 PunktenTracklist:
01. Sounds from the Vortex
02. Cosmic Fear
03. The Clouds of Damnation
04. Cross the Bridge to Eternity
05. Illuminate the Night Sky
06. The Great Mortality
07. Fields of the Unknown

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