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Vengeance falls (2013)

151, 25, 23, 13...nein, das sind nicht die Lottozahlen aus Jamaika, sondern die letzten Chartplatzierungen von Trivium in den Staaten und eines ist jetzt schon sicher: Egal, wie die musikalische Qualität des nunmehr sechsten Albums der Mannen aus Orlando ausfallen würde, eine Top Ten Platzierung ist ihnen nicht zu nehmen. Warum auch? Die Jungs um Matt Heafy haben sich durch kontinuierliche Tourneen und durchaus gute Releases einen mehr als guten Ruf erspielt. Ich hingegen konnte mit den letzten Veröffentlichungen, allen voran "In waves" nicht mehr viel anfangen, da sich die Jungs ziemlich von ihrem damals eingeschlagenen Weg des wahren und echten Heavy Metal verabschiedeten und so in Richtung Nu Metal abrutschten. Doch damit ist es jetzt, goatlob, vorbei: "Vengence falls" ist eine Abkehr eingeschlagener Pfade und eine Rückbesinnung auf die glorreiche Anfangszeit a'la "Embers to inferno". Soll heißen: Trivium sind zurück...stärker denn je!

Eine Überraschung fürwahr, die ich so nicht erwartet hätte, doch bereits der bärenstarke Opener "Brave this storm" gibt die Marschrichtung vor. Technisch versiert und ziemlich hart auf die Nuss gibt dieser Song einen guten Vorgeschmack auf das Kommende. Da kann auch der Umstand nichts dran ändern, dass mir der Titelsong etwas zu sehr auf Single getrimmt ist, denn darauf folgt das überragende Riffmassaker "Strife", der mit weitem Abstand beste Song des gesamten Albums. Hart, direkt und einfach nur geil und der Beweisa, dass Trivium doch noch richtigen Metal zocken können. Richtig gut sind die eingestreuten Geschwindigkeitsausbrüche bei "No way to heal", die zwar merkwürdig anmuten, den Song aber zum interessantesten auf dem Album machen. Im folgenden Mittelteil wird es zwar ein klein wenig schwächer, denn "To believe", "At the end of this war" und "Through blood and dirt and bone" muten zuweilen ein klein wenig wie Lückenfüller an, wobei gerade letztgenannter mit seinem Schunkelrhytmus etwas unangenehm an Alestorm erinnert. Dennoch wäre es vermessen von wirklich schlechten Songs zu reden, denn die gibt es so einfach nicht, was auch dann wieder "Villainy thrives" beweist, der als zweitbester Song des Albums als halsbrecherischer Midtempo Stampfer ein mehr als geniales Riffing aufweisen kann. "Incineration: The broken world" ist dann wieder etwas zu sehr auf den Singlemarkt abgestimmt, kann aber trotzdem punkten und steht dem starken Rausschmeißer "Wake (The end is nigh)" in nicht viel nach.

Ich gebe zu, dass ich das Album nach dem ersten Mal sofort nochmal hören musste, da es mir an Glaube fehlte, dass Trivium tatsächlich mit "Vengeance falls" endlich mal wieder eine richtig geile Platte abgeliefert haben. Doch dem ist so und wer auf richtig fett gezockten Hartweizengries steht, kommt in diesem momentan ekligen Herbst gar nicht umhin, sich dieses, mit einem tollen Coverartwork und einer saufetten Produktion ausgestattete Werk ins Regal zu stellen. Glückwunsch, Mission erfüllt!

Bewertung: starke und hitverdächtige 8,5 von 10 Punkten

01. Brave this storm
02. Vengeance falls
03. Strife
04. No way to heal
05. To believe
06. At the end of this war
07. Through blood and dirt and bone
08. Villainy thrives
09. Incineration: The broken world
10. Wake (The end is nigh)


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