BULLET | STRIKER | STALLION

09.10.2014 - Berlin @ K17

Nach einem langen anstrengenden Arbeitstag, ist ein entspannter Konzertbesuch immer noch die beste Art den Tag fluffig ausklingen zu lassen (wobei einfach mal Couchpotatoe spielen auch nicht übel ist). Also ging es dann letzten Donnerstag zum Tanztee in den Berliner Club K17, wo an diesem Abend Bullet, Striker und Stallion zum metallischen Stelldichein baten. Wie immer wurde als erste Mal der Merch Stand in Augenschein genommen. Und er war, wie der Gabentisch zu Weihnachten, reichhaltig gefüllt. Neben den üblichen Shirts usw. gab es diesmal auch allerfeinstes Vinyl von allen Bands käuflich zu erwerben. Doch dazu aber später mehr. Jetzt erstmal das erste Pils des Abends verhaftet und ganz ohne Hektik auf den Beginn gewartet.
Starten sollte dieser nette Reigen mit den fünf Buben von Stallion. Da ich zu meiner Schande gestehen muss, bisher noch nix von den Süddeutschen gehört zu haben, war ich auf die kommende Darbietung mehr als gespannt. Und ich sollte nicht enttäuscht werden. Die Burschen legten sich mächtig ins Zeug und machten von Anfang an richtig Dampf. Das Material (ein saucooler Mix aus Speed und Heavy Metal) zündete sofort und im Club begannen die ersten Matten zu rotieren. Fronbarde Pauly machte auf der kleinen Bühne unaufhörlich Action und der Rest der Mannschaft stand dem in nichts nach. Da hat das zusehen und hören mal wieder richtig Spaß gemacht. Für mich jedenfalls waren Stallion, neben Evil Invaders, einer der besten Opener die ich den letzten Wochen und Monaten gesehen habe. Auch mein Fußbarometer, auf welches ich mich immer zu 100% verlassen kann, hat hier voll ausgeschlagen!!! So und nu erstmal zum verschnaufen ab in den Hof. Jau das war ohne Frage schon mal ziemlich geil für den Anfang und der Erwerb einer schicken Vinyl Scheiblette (welche von der Band noch namentlich verziert wurde) war für Olaf und mich absolute Pflicht.
Spaß bei der Arbeit: Striker Drummer Adam
Kleidungstechnischer Totalschaden: Tim von Striker
So und nun war es an der Zeit, dass die Kanadier von Striker an den Start gingen. Auf diesen Auftritt hab ich mich schon im Vorfeld wie ein Honigkuchenpferd gefreut. Denn das bärenstarke neue Album „City of Gold“ läuft schon seit Wochen auf Dauerrotaion bei mir und nun sollte ich das Material auch Live auf die Lauscher bekommen. Und los ging’s. Der Sound war aller erste Sahne und die Band bestens aufgelegt. Das war echt so was von genial das kann ich euch sagen. Die neuen Songs schlugen Live ein wie eine Bombe, aber auch das ältere Material brauchte sich dahinter nicht zu verstecken. Die Band trieb die Meute im Club immer wieder zum Mitmachen an und diese kam nun richtig in Wallung. Drummer Adam hatte jedenfalls ein Dauergrinsen im Gesicht und trieb seine Vordermänner stetig an. Was uns aber neben der genialen musikalischen Darbietung auch aufgefallen ist, war das sehr fragwürdiges Beinkleid, welches Striker Gitarrero Tim da zur Schau trug. Eine goldfarbene Spandexhose, verziert mit merkwürdigen schwarzen Schriftzügen???!!! Was sollte das denn??? Diese Frage hatte Olaf und mir doch ein ziemlich großes Fragezeichen ins Gesicht gezimmert. Hat der Gute seine Bluejeans nicht durch den Berliner Zoll bekommen oder sind sie sogar abhanden gekommen??? Jedenfalls konnten wir uns diesen kleidungstechnischen Totalschaden (wenn die wenigstens schwarz gewesen wäre!!!) überhaupt nicht erklären, aber er hat unheimlich zu unserer Belustigung beigetragen. Schlussendlich wurde auch dieses musikalische Schauspiel mit dem Erwerb eines edlen Stückes Vinyl belohnt. Pause.
Der Umbau auf der Bühne ging erfreulich flott von statten! Die Zeit reichte gerade dazu sich ein neues frisch gezapftes beim freundlichen Barmann zu holen. Und schon legten die Schweden Bullet los. Also als Konserve find ich die Jung’s immer nicht so sonderlich spannend, aber Live sind die Burschen eine ganz andere Nummer. Da geht unterhaltungstechnisch voll die Post ab. Das Rockt wie Sau und macht mächtig Laune. Die Anwesenden sahen das ganz genauso und so wurde die Band nach allen Regeln der Kunst abgefeiert. Hell Hofer und seine Mannen hauten einen partytauglichen Kracher nach dem anderen ins Rund. Das war wirklich ganz großes Kino. Tja es ist wie es ist. Die schönen Sachen gehen meist viel zu schnell vorbei. Und so ging auch dieser fantastische und absolut gelungene Konzertabend wie im Flug vorbei. In dieser Form werden Bullet, Striker und Stallion auf ihrer gemeinsamen Tour jeden gestandenen Metaller begeistern. Auf ein baldiges Wiedersehen in der Hauptstadt.

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