WHAT THE FUCK IS BOFFEE?

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Seit 2003 findet im idyllischen Vizovice in Tschechien nun das Masters of Rock Festival statt, welches auf dem Areal der Rudolf Jelinek Destillerie platziert wurde, wo auch der originale Sliwowitz-Schnaps herkommt. Und auch hier geben sich die Szene-Größen die Klinke in die Hand. Ob es nun eine Band wie Volbeat ist oder Legenden wie Def Leppard oder Whitesnake. Auch das diesjährige Festival war hochkarätig besetzt. Doch fangen wir einfach von vorne an.

Bevor ich die Freuden eines Festivals genießen kann heißt es erstmal: Irgendwie muss man ja hinkommen. Ergo trifft man sich früh morgens um 06:30 am Berliner Hauptbahnhof um mit der Bahn in Richtung Tschechien zu fahren – Man hat ja eh nix besseres zu tun. Eine Fahrt die uns knappe 12 Stunden kostet, da wir am Umsteigebahnhof in Prag auch noch mit 60 Minuten Verspätung zu kämpfen haben. Aber zumindest wird man während der Fahrt mit der Landschaft belohnt. In Prag wird noch schnell geklärt, dass man von einem anderen Bahnhof abgeholt wird und dann geht es auch schon weiter. Im tschechischen Örtchen Zlin beziehen wir dann auch unser Hotel, bevor dreißig Minuten später schon wieder das Shuttle wartet, um uns zum Festival-Gelände zu bringen. Dort angekommen gibt es auch schon die erste Überraschung: Ich bekomme nicht nur den berühmten „Access All Area“-Pass, der mir überall Zutritt verschafft, nein, auch Verpflegung und Bierversorgung wurde geklärt – Match-Winner!

Während wir also mit allem versorgt wurden, bekommen wir auch schnell mit, dass das Set von Battle Beast bereits in vollem Gange ist quasi bereits in den letzten Zügen liegt. Ein ausführlicher Bericht hierzu fällt also aus (Olaf wird es freuen) (jaaaaaa!!!!-Olaf). Trotz alledem muss man der Band zugestehen, dass der Sound gut abgemischt wurde und dort auf der Bühne pure Spielfreude zu sehen ist.
Battle Beast von hinten
Nach Battle Beast bleibt allerdings nur eine kurze Verschnaufpause, denn Death Angel warten darauf, die Bühne in Schutt und Asche zu legen. Und sie legen auch standesgemäß mit einem »Ultra-Violence«-Doppel in Form von „Ultra-Violence“/ „Evil Priest“ los. Killer!

Mark Osegueda und seine Jungs haben richtig Bock und das Publikum dankt es ihnen, indem sie die Songs abfeiern, als wenn es kein Morgen mehr geben würde. Die örtlichen Chiropraktiker werden garantiert in den nächsten Wochen volle Terminkalender haben. Mit „The Moth“ vom letzten Album »The Evil Divide« beenden Death Angel ihr Set und küren sich selbst zum Tagessieger (um das schonmal vorwegzunehmen).

Wer nicht so auf klassischen Bay Area-Thrash steht, der kann sich wahrscheinlich mit dem folgenden Act eher anfreunden. Denn es wartet niemand geringeres als die finnische Power-Metal-Legende Stratovarius auf ihren Einsatz.
Gewinner des ersten Tages: Death Angel
Diese Band wurde 1984 gegründet und vor allem durch das Gitarrenspiel des Virtuosen Timo Tolkki geprägt, der der Band von 1985 bis 2008 vorstand. Dass diese Zeit für die Band enorm wichtig war, merkt man auch an der Setlist der Band, denn insgesamt sieben der elf Songs stammen aus der Tolkki-Ära. So finden natürlich unvermeidbare Klassiker wie „Black Diamonds“ oder „Paradise“ den Weg ins Set, aber auch Songs aus der Post-Tolkki-Ära wie „Under Flaming Skies“ oder „Unbreakable“ bekommen die Fans geboten. Unter dem Strich bekommen die Fans eine gut eingespielte Band, die allerdings keine wirklichen Live-Qualitäten zu bieten hat.
Ziemlich enttäuschend: Stratovarius
Von den angesprochenen Live-Qualitäten hat die nun kommende Band dafür genug. Die Rede ist von einer der derzeit angesagtesten Heavy Metal-Bands überhaupt: Sabaton!

Ich bin ehrlich: So oft, wie ich Sabaton in den letzten Monaten live gesehen hatte, hatte ich eigentlich genug. Jedoch treten Joakim und seine Mannen dieses Mal mit einem Orchester auf. So etwas ist zwar nicht unbedingt neu, klingt aber eigentlich immer interessant.

Das Set der Band war im Prinzip Standard. Die meisten Songs hat man schon tausendmal gehört, wie zum Beispiel „Ghost Division“, „The Art of War“ oder „Primo Victoria“. Aber auch hier können Sabaton noch überraschen, denn mit „Wehrmacht“ findet ein Song von »Coat of Arms« den Weg ins Set, der bis dato noch niemals live gespielt wurde. Kommen wir also zum Wesentlichen: Wir klingen Sabaton mit Orchester? Ganz ehrlich? Wie Sabaton. Vom Orchester haben wir eigentlich nichts gehört – außer beim Song „Sparta“, da aber hörte man die Wucht des Orchesters. Und genau da war das Ergebnis auch geil. Aber ansonsten…. Business as usual. Kann natürlich sein, dass ich falsch gestanden habe. Aber okay. Die kommende DVD wird es zeigen.
Wer's mag...Sabaton
Auf die letzte Band des Abends freue ich mich aber heute am meisten. Denn Über-Produzent Peter Tägtgren stattet der Tschechei mit seiner Band Pain einen Besuch ab. Und da ich das letzte Album der Band immer noch abfeiere, musste dieses Konzert definitiv sein.

Und die Jungs legen mit einem Klassiker Doppel der Marke „End of the Line“ und „Zombie Slam“ schon mal ordentlich vor, bevor sie mit „A Wannabe“ den ersten Ausflug zum aktuellen Album machen. Beim folgenden „Call Me“ wird der Song von niemand Geringerem als Sabatons Joakim Brodén unterbrochen, der das Lied auf dem Album zusammen mit Peter gesungen hat. Natürlich wird das Publikum gefragt, ob sie den Song auch live mit ihm hören wollen… klar dass die Reaktion bei den meisten euphorisch ausgefallen ist. Pain bietet einen sehr guten Querschnitt durch ihre Discographie und geht ordentlich ab. Ganz ehrlich bei einer Songauswahl, die „The Great Pretender“, „Monkey Business“, „Same Old Song“ oder „Dirty Woman“ beinhaltet, kann man nicht viel falsch machen. Mit „Shut your Mouth“ beenden Pain dann auch ihr Set. Klar, Songs wie „Dancing with the Dead“, „Supersonic Bitch“ oder das geniale Cover von „Eleanor Rigby“ habe ich schon etwas vermisst, das ist allerdings meckern auf hohem Niveau. Somit endet für mich ein geiles Konzert, man hat noch kurz die Gelegenheit auf einen kurzen Talk mit Peter, bis das Shuttle ruft und man ins Hotel gebracht wird. Mit einem zufriedenen Grinsen geht es dann auch ins Bett.
Einfach eine Macht: Pain
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PAT ST.JAMES

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