EINE GROßE FAMILIE


Etwas über zwei Jahre ist es nunmehr her, als sich Sodom Chef Tom dazu entschloss, seine langjährigen Weggefährten Bernemann und Makka ziemlich unsanft in die Wüste zu schicken, um mit einer runderneuerten Crew wieder dem Rumpel-Thrash zu frönen. Dies gefiel nicht unbedingt jedem, denn viele Fans schätzten das präzise Gitarrenspiel und das technisch höchst anspruchsvolle Drumming des Duos, die fortan zusehen mussten, wie sie sich ihre musikalischen Meriten verdingen konnten. Ziemlich schnell kristallisierte sich dann Bonded heraus, die dann vor gut 10 Monaten mit einem Snippet zu „Godgiven“ ein viel beachtetes Lebenszeichen von sich gaben und die Szene in Verzückung versetzte.

Nun liegt das erste abendfüllende Album namens "Rest in violence" vor und begeistert mit den Trademarks, die bereits viele Fans in der acht Jahre andauernden Sodom Ära in Verzückung versetzte. Dafür hat man sich mit ex-Suicidal Angels und Exarsis Gitarristen Chris Tsitsis, Basser Marc Hauschild und Assassin Röhre Ingo Bajonczak starke Individualisten an Bord geholt, die mit ihrem Können den fett groovenden Thrash der Ruhrpott Truppe unterstützen. All dies rechtfertigte natürlich eine Anfrage bei Makka, ob er mit uns darüber ein wenig plauschen könnte…und siehe da: Er wollte!
Makka, wenn man Dein Facebook Foto so sieht könnte man meinen, Du vermisst Deine langen Haare…

Hahaha, allerdings und das seit Ewigkeiten. Ist schon blöd ohne, doch da kannste nix machen, denn was weg ist, ist weg und wachsen tut da auch nichts mehr.

Ist Bonded die Bernemann/Makka und/oder eine Sodom-Trauma Bewältigungs-Band?

Nee überhaupt nicht. Wir haben einfach nie aufgehört Musik zu machen. Aufgeben war nie eine Option für uns, nur weil eine Band für uns nicht mehr existent ist, das wäre komplett sinnlos. Eine Trauma-Bewältigungs-Band ist das definitiv nicht, wir wollten einfach weiterhin die Mucke machen, die wir lieben. Da gibt es nichts dran zu rütteln.

Euer Ausscheiden bei Sodom Anfang 2018 geschah ja nicht ganz freiwillig. Tom hatte sich in unserem Interview damals ein wenig über Euch ausgelassen und Euch einiges vorgeworfen. Ich würde dazu auch mal gerne Deine Seite hören.

Das kommt auch darauf an, was er uns vorgeworfen hat, denn in seiner WhattsApp und der E-Mail stand nicht drin, wieso oder warum wir auf einmal nicht mehr in der Band waren. Wir hatten keinerlei Anzeichen, keine Begründung und bis heute sind wir völlig ahnungslos.

Dann zitiere ich einfach mal aus meinem Interview mit ihm:

(…) Als wir die 35 Jahre Show in der Zeche Bochum hatten war geplant, dass wir einen Soundcheck mit Bernemann und Makka machen und danach mit den ehemaligen Sodom Bandmitgliedern wie Andy Brings, Peppy und Blackfire. Die beiden sind dann aber direkt nach ihrem Soundcheck nach Hause gefahren, was ich persönlich sehr schade fand und nicht mit einverstanden war. Auch die Ehemaligen fanden das ziemlich suboptimal, denn sie hätten gerne noch mit allen vor der Show zusammengesessen, bisschen quatschen und da hatte ich den Eindruck, dass sich die beiden dafür überhaupt nicht interessieren.

Bernemann wollte ursprünglich gar keine ehemaligen Musiker mit in die Show nehmen, doch bei solch einem Anlass und unserer engen Verbundenheit zur Szene im Ruhrpott, kann und muss man das eigentlich machen. Die Zuschauer fanden das geil, Frank oder Peppy nochmal auf der Bühne zu sehen…und nach diesem Theater stand für mich fest: Das war’s! (…)
Ich hatte an dem Tag fast 39 Grad Fieber, habe den Gig dennoch durchgezogen und war danach komplett platt. Und ja, es ist richtig, dass ich auch vor dem Gig schon Zuhause war und geschlafen habe, weil es mir so schlecht ging. Ich hätte die Show auch absagen können, ganz einfach. Bernemann bot mir an, mich nach Hause zu bringen, da er sonst befürchtete, dass ich aus den Latschen kippe. Die Show habe ich dann durchgezogen, auch für die Band, denn mit einer Grippe eine Show zu zocken ist nicht gerade einfach. Aber das als Begründung zu nehmen, ist in meinen Augen totaler Mumpitz. Da muss noch mehr gewesen sein, denn wir haben uns danach noch alle verabschiedet, einen guten Start ins neue Jahr gewünscht und uns zur nächsten Probe verabredet. Das ist total hanebüchen.

Er sollte vielleicht mal in sich gehen und überlegen, was er da angestellt hat. Hätte er mit mir und Bernie irgendein Problem gehabt, hätte er es uns auch persönlich sagen können und nicht über eine E-Mail oder WhattsApp, denn das ist feige und hat keinerlei Eier. Sowas tut man nicht!


Ebenfalls hat mich die Tatsache gewundert, dass Ihr bei Bonded mit zwei Gitarren arbeitet, Tom aber meinte, Bernemann hätte sich bei Sodom immer vehement gegen einen zweiten Axtmann gewehrt...
Bernemann
Das kann ich ebenfalls nicht glauben. Tom hat sowieso niemals das ausgesprochen, was er in Wirklichkeit gedacht hat und da sollte er mal die Kirche im Dorf lassen. Das ging nie alles vom Bernie aus, was Tom da so verzapft hat. Ich hatte immer das Gefühl, dass Bernie mehrfach als Ausrede vorgeschoben wurde. Außerdem hörte ich aus verschiedenen Ecken, dass wir uns geweigert hätten, alte Songs zu spielen, was absoluter Blödsinn ist. Ich habe ihm mehr als einmal gesagt: Mach eine Setlist fertig und dann spielen wir die Sachen. Er hat es aber nie gemacht, obwohl wir in unserem 60 Songs umfassenden Live Repertoire die eine oder andere Perle hatten, er aber immer mit der gleichen Liste ankam, die wir dann jahrelang gespielt immer wieder gespielt haben.

Damit lassen wir das Thema nun mal gut sein. Es kamen beide Seiten zum Zug und jeder soll sich daraus seine eigene Meinung bilden. Wie habt Ihr Bonded letztendlich zusammenbekommen? Chris ist ja seit jeher ein ausgezeichneter Gitarrist und auch über Ingos Stimme ist jeglicher Zweifel erhaben. Dazu noch mit Marc Hauschild einen Basser, der ansonsten noch nicht so groß in Erscheinung getreten ist. Wie verlief da das „Casting“?

(grinst hörbar durch den Hörer) Da gab es eigentlich kein Casting. Bernemann und ich haben schon zu unserer Zeit bei Sodom angefangen, eigene Musik zu schreiben und hatten schon 3-4 Songs komplett eingetütet. Die Idee, da schon einen zweiten Gitarristen an Bord zu holen, existierte noch gar nicht. Wir haben erstmal versucht, einen geeigneten Sänger zu finden, hatten uns ein paar ausgesucht und sie zu uns eingeladen. Als Test gab es dann „Rolling thunder“ von der „Decision day“, denn in unserem Liveset befinden sich bislang auch noch ein paar Sodom Songs und dementsprechend muss es der Frontmann natürlich auch authentisch rüberbringen.

Dürft Ihr das überhaupt? Schüttet Ihr da nicht noch Öl ins Feuer?

Klar, warum sollten wir das nicht dürfen? Jede Coverband macht das ja auch so und die GEMA Gebühren gehen ja dann eh an den Hauptinterpreten oder den Autor. Wir spielen ja auch nur Songs, die aus der Bernemann Ära stammen und theoretisch sind diese Songs ja auch sein Eigentum.
Dennoch stelle ich mir das auf der Bühne ein wenig strange vor…

Nein nein, die Songs, die wir da spielen, spielen wir auch gerne, haben diese auch gerne geschrieben. Wir haben da so viel Herzblut reingesteckt und von daher sollen sie auch gespielt werden. Natürlich werden wir in Zukunft nach und nach auf diese auch verzichten und uns komplett auf Bonded Songs konzentrieren, wenn wir diese komplett haben, doch momentan müssen wir halt ein bisschen auffüllen.

Zurück zur Zusammenstellung der Band…

Irgendwann kam dann doch ein zweiter Gitarrist zur Sprache, denn die Sängersuche erwies sich doch als etwas schwieriger als erwartet und somit konzentrierten wir uns auf die Musiker. Als erstes kam ex-Angel Dust Gitarrist Andreas Lohrum um die Ecke und Bock hatte er schon. Dazu gesellte sich Kreator Basser Speesy, der unbedingt bei uns spielen wollte, doch das ging nicht, da wir auch touren wollen und er ja vollkommen ausgelastet ist…
Beziehungsweise war, denn nach seinem „Ausstieg“ wäre das ja nun kein Problem mehr…

Stimmt, aber das hatte sich ja dann auch durch den Einstieg von Marc eh erledigt, mit dem wir mehr als zufrieden sind. Andreas wiederum hatte Schwierigkeiten, denn durch eine Verletzung an der Schulter und als er merkte, dass das nicht funktioniert, kam er von sich aus an und gab zu, mit unserem Niveau nicht mithalten zu können. Also gingen wir erneut in Klausur und kamen irgendwann auf die „glorreiche“ Idee, unseren alten Weggefährten Chris zu fragen, der ja auch als Bernemanns Gitarrentech fungierte. Wir waren echt soooo doof und hatten überhaupt nicht an ihn gedacht (lacht). Er ist einer der geilsten Gitarristen aus der Szene, die ich kenne. Als wir ihn fragten, war er sofort dabei und fühlte sich komplett geehrt, dass wir an ihn gedacht hatten, wenn auch auf Umwegen (lacht).

Marc kam dann so ähnlich hinzu, denn auch er war als Bernemanns Tech oft mit uns unterwegs, länger noch als Chris, mit dem er sich immer abgewechselt hat. Das müssen so an die 13 oder 14 Jahre bei Sodom gewesen sein. Auch hier fragten wir uns, warum wir da nicht früher drauf gekommen waren und obwohl er eigentlich Gitarrist ist, sagte er schnell zu, auch den Bass zu bedienen. Er meinte, er hätte da total Bock drauf, wie sind eine Familie und bleiben es auch. Daher kam dann auch irgendwie der Name Bonded zustande, da wir alle uns alle extrem verbunden fühlen und schon seit Ewigkeiten zusammenhängen. Ingo kam dann zwar etwas neu dazu, ist aber mittlerweile ebenfalls ein sehr guter Freund geworden. Das passt alles wie Faust aufs Auge.


Musikalisch habt Ihr aber auch ein Pfund abgeliefert. Gerade auch dein Schlagzeugspiel ist extrem variabel und Du scheust Dich auch nicht, mal die Blastbeatkeule wie bei „Suit murderer“ auszupacken…
Das hatten wir schon seit längerem geplant und ich kannte diese Spielweise noch aus alten Despair Zeiten, wo wir es zwar ein wenig anders praktizierten, dennoch dem Blastbeat schon recht nahekam. Ich wollte das alles wieder ein wenig aufleben lassen und es machte einfach tierisch Spaß, sich endlich mal wieder richtig auszuleben. Tom bestand halt immer auf den Standard Uffta-Uffta Beat und ließ kaum bis fast gar keine Experimente zu. Es passte einfach nicht zu der Musik, obwohl „Decision day“ damals schon ein wenig in diese Richtung ging. Ich weiß aber auch, dass viele Leute das nicht so richtig mochten, aber das ist halt meine Art zu spielen.

Gut, dass Du Despair angesprochen hast…Ein Plattendeal war ja dann auch schnell organisiert und Ihr habt Euch für Century Media entschieden. Vielleicht auch deswegen, weil Dein alter Spezi und Despair Frontmann Robert Kempf, bei denen Du musikalisch begonnen hast, dort die Fäden in der Hand hält?
Robert ist da schon lange raus. Er hat CM damals an die Sony verkauft…das muss so vor fünf oder sechs Jahren gewesen sein…

Ha! Dann weiß ich nun, warum mich seitdem der Bannstrahl des Labels verfolgt…

(lacht) Ja, das kann durchaus sein. Mittlerweile ist es bei CM auch nicht mehr ganz so einfach, einen Deal zu bekommen und da ich seit der ersten Stunde an dort am Start war weiß ich genau, wovon ich spreche. Man kennt sich halt und für mich war es die schönste Lösung, die erste Wahl und es schloss sich irgendwie ein Kreis. Wir hatten noch genügend andere Angebote anderer Labels auf dem Tisch liegen, die sich nach unserem selbstgedrehten Video zu „Godgiven“ die Klinke in die Hand gaben. Wir waren froh, dass sich CM dann für uns interessierten und da dies unser Hauslabel ist, stand der Entschluss auch ziemlich schnell fest. Die sind so nah dran, kurze Wege, alles in Dortmund und natürlich perfekte Konditionen.

Aber Moment…irgendwie haben wir Ingo vergessen…(Gelächter). Auf Ingo kam Bernemann, der ihn zusammen mit Assassin live gesehen hat. Doch irgendwie sträubten wir uns, ihn zu fragen, denn man geht nicht einfach an anderer Bands Frontmänner. Doch Bassist Joachim, seit langen Jahren ein guter Freund von uns, gab uns quasi in Namen der Band die Erlaubnis, Ingo zu fragen, ob er den vakanten Posten am Mikro übernehmen würde. Obwohl sich anfangs die Begeisterung bei Assassin ein wenig in Grenzen hielt, fanden sie das dann im Endeffekt doch ziemlich cool, dass er bei uns auch noch was machen und vielleicht auch weiterkommen kann. Nach einer längeren Bedenkzeit und der Rücksprache mit seiner Familie sagte er dann zu. Es ist halt ein ziemlicher Zeitaufwand, in zwei Bands zu singen. Wir waren jedenfalls über seine Zusage mehr als froh…und glücklich (schmilzt fast dahin).


War die Wahl von Cornelius Rambadt als Produzenten für „Rest in violence“ dem Umstand geschuldet, dass er bei Eurem letzten Auftritt als Sodomisten auf „Decision day“ einen Sound zum Niederknien kreiert hat?
Was Corny da geleistet hat, ist einfach unfassbar gut. Er gehört einfach auch zur Bonded Familie, da er in meinen acht Jahren bei Sodom mein Drumtech war und wir dadurch zu sehr guten Freunden geworden sind. Auch hier passte alles wie die Faust aufs Auge und warum sollen wir da irgendwelche Experimente anstellen? Klar fragten wir uns vorher schon, ob das aufgrund seiner Arbeit mit Sodom oder Onkel Tom nicht vielleicht einen faden Beigeschmack haben könnte, doch da war von Corny eine ganz klare Grenze gesetzt und Tom hatte da wohl auch nichts dagegen einzuwenden.

Nun stellt sich mir aber eine elementare Frage: So viele Leute, die in Sodom involviert waren, die jetzt bei Bonded sind. Eine Familie, so viele Verknüpfungen…wäre da nicht vielleicht Inzest als Bandname auch infrage gekommen?
(lacht laut) Vielleicht schon, denn in den ganzen Jahren haben wir auch schon so manche Nacht gemeinsam in einem Bett verbracht, das schweißt zusammen. Wir waren in den Jahren in Gegenden, wo man wirklich froh sein konnte, wenn man noch Jemanden im Zimmer hatte. Wenn ich da an Südamerika denke, da waren schon manchmal gruselige Sachen dabei…

Jetzt hau raus…

In Brasilien, genauer gesagt in Belen am Amazonas, das war ein so abgeranztes Hotel mit Vierbettzimmern, in denen Kakerlaken rumrannten. Wir entschlossen uns von daher, komplett in Klamotten zu pennen und jegliche Berührung mit der Bettdecke zu vermeiden (lacht). Der Hotelsteg, auf dem wir dann auch spielten, drohte einzubrechen, die Toiletten stanken pestilenzartig und irgendwann fingen die Leute draußen auch noch an, wild um sich zu ballern. Da hatten wir schon Schiss.

In Medellín, Kolumbien, der Drogenstadt Nummer eins, wurden wir am Flughafen gleich mit Maschinengewehren begrüßt, durchsucht. Das war nicht besonders vertrauenserweckend. In Bogota gab es wegen des Konzertes Ausschreitungen. Die Leute wollten rein und die Polizei kam dann mit Gummigeschossen und hat die Leute gleich reihenweise ins Gefängnis gebracht. Es war alles abgesperrt, man kam gar nicht über die Straße und irgendwann bekommt man da schon etwas Panik. Wenn man da keinen dabei hat, dem man vertraut und der nicht gleich bei solchen Geschehnissen das Weite sucht, dann ist das viel wert und wichtig (lacht).


Bei Eurem Titeltrack habt Ihr ja nun Speesy mit am Start, ebenso wie Blitz von Overkill…
Ich war erstmals 1992 mit Despair auf Tour mit Overkill und von daher kannten wir uns schon etwas länger. Bernemann kannte ihn ebenso und immer, wenn wir uns trafen, haben wir uns tierisch gut verstanden. Blitz hatte den Rauswurf natürlich auch mitbekommen und als er Bernemann mal bei einem Konzert in Oberhausen (er meinte vermutlich OVERhausen) über den Weg lief, kam Bobby gleich an und erkundigte sich nach unserer Band. Daraufhin bot er von sich aus seine Hilfe an. „Wenn ich Euch was einsingen soll, sagt einfach Bescheid, ich mach das“. Ja gerne, meinte Bernemann dazu nur (lacht). Wir hatten schon über einen Gastbeitrag nachgedacht, doch wenn man es von ihm selbst angeboten bekommt, ist das natürlich MEGA!

Ein absoluter Gratensong. Überhaupt finde ich auf der Scheibe nicht einen wirklichen Ausfall…

Sehe ich genauso…

Das war mir klar (Gelächter)

Wir waren in der komfortablen Situation, 43 Songs geschrieben zu haben

Meine Fresse…

Ohja, wir hatten ja auch genügend Zeit und haben in unserer „Nichtstun-Phase“ Vollgas gegeben und konnten uns dann die besten 12 Songs herauspicken. Wir haben uns täglich getroffen, Ideen zerschnitten, im Proberaum alles ausprobiert und dann in einem Ausschluss verfahren mit Schulnoten die besten Sachen herausgepickt. Die übriggebliebenen Ideen und Songfragmente waren ja auch beileibe nicht schlecht und werden mit größter Sicherheit auch auf einem der nächsten Alben wiederzufinden sein.
Hört aber auf, so viel zu komponieren und spielt mehr live…

Naja, wir versuchen es natürlich, doch Komponieren steht auf einem anderen Zettel. Wir sind alle berufstätig, sind am Wochenende früh wach und Bernie beispielsweise steht dann schon gegen 5 oder 6 Uhr im Keller und ist am Riffs zocken. Das funktioniert prima und für Gigs muss es sich natürlich erst einmal herumsprechen, dass es uns überhaupt gibt (lacht). Wir versuchen alles Mögliche, um mehr live zu spielen. So um die 10 Shows in diesem Jahr werden es auf jeden Fall noch werden und das ist doch schon einmal was.

Um 5 oder 6 Uhr MORGENS????

Klar, das ist die biologische Uhr. Ich arbeite seit meinem 16.Lebensjahr, Bernemann ebenso und da ist man irgendwie auf solche Zeiten eingetaktet. Und was soll man sonst machen, wenn die Familie halt noch am Pennen ist? Ich bin von morgens um 7 bis halb vier im Büro, da haste in der Woche halt nicht mehr sooo viel Zeit zum Musizieren.

Wie stolz wart Ihr, als am 17.01.2020 Euer Baby endlich das Licht der Welt erblickte?

Megastolz, das ist gar nicht in Worte zu fassen. Die Platte kam ja schon ein wenig eher im Century Mediastore angeliefert und wir wollten natürlich gucken, wie sie aussieht, wie die Vorverkäufe laufen, das war extrem spannend. Und wenn du das Teil in der Hand hast, fällt dir ein riesiger Stein vom Herzen, denn in zwei Jahren haben wir eine komplette Band aufgestellt, ein komplettes Album komponiert, eine Plattenfirma gefunden, Videos gedreht. Das war schon enorm und eine riesige Leistung. Tom hat das ja mit seiner neuen Truppe in zwei Jahren nicht geschafft, eine neue Platte rauszubringen. (das Grinsen hört man in Zimmerlautstärke durch das Telefon klingen).

OLAF

Livepics by Heike Leppkes (Danke dafür)

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Z.O.F.F. 2020

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