DIE ZEPHYR'S ODEM REDAKTION TOP 25 DES JAHRES 2017



Und schon wieder ist ein Jahr ins Land gezogen und hat viele private, sowie auch musikalische Spuren hinterlassen. Für den einen war es ein akustisch großartiges Jahr, für manch anderen eher durchwachsen und ein Teil äußerten sich eher gelangweilt von der Flut an Scheiben, die erneut an die Zephyr's Odem'schen Gestade gespült wurden. Klar, man kann es niemanden recht machen, doch wie ich als Chefredakteur finde, spiegelt unser redaktionsinterner Jahrespoll sämtliche Strömungen wieder, die es in unserer so heiß geliebten Musikrichtung in 2017 gegeben hat. Ich jedenfalls wische mir jetzt den Schweiß von der Stirn und freue mich darüber, dieses Jahr Revue passieren zu lassen und mit Euch, liebe Leser und Freunde, unsere Top 25 zu teilen. Auf ein schönes 2018! Olaf

PLATZ 1 - 189 Punkte

DESERTED FEAR - Dead shores rising (2017)

Manuel, Fabian und Simon hauen hier ein dermaßen geiles Monster raus, dass es mir fast die Spikes aus den Boxen zieht. Deserted Fear sind mit „Dead Shores Rising“ eindeutig auf dem Sprung in die Königsklasse. Respekt, besser geht das fast nicht! (Christian)

PLATZ 2 - 182 Punkte

KREATOR - Gods of violence (2017)

Vor der Authentizität, mit der insbesondere Mille seine Band von einer Ruhrpott-Rumpelcombo zum besten Thrash-Act der Welt gehievt hat, ziehe ich meine Mütze: Es gibt aktuell keine zweite Band, die es auch nur annähernd schafft, die Metal-Szene so zu vereinen wie Kreator„Gods of Violence“ wird seine Hörer ebenso unter Thrash, Death- und Black Metallern, als auch bei Sabaton, Nightwish, Motörhead und (natürlich) Maiden - Verehren finden. Es ist das Album, das der Macht das Gleichgewicht bringen kann... (Bünne)

PLATZ 3 - 177 Punkte

CANNIBAL CORPSE - Red before black (2017)

Cannibal Corpse erfinden das Rad nicht neu, aber sie drehen dermaßen gut daran, dass hier Songs entstanden sind, die den großen Hits mächtig Druck machen und ich mich gern live davon überzeugen lasse, dass das neue Material mindestens genauso hängen bleibt und Kultstatus erlangen kann. (Siggi)

PLATZ 4 - 152 Punkte

MAAT – Monuments Will Enslave (2017)

Dieses Album ist einfach ein absolut perfektes Brett. Die Scheibe wird nie langweilig und bietet immer wieder Überraschungen und Höhepunkte. Auch Produktion sowie Mix sind mächtig amtlich. Allein dieser trockene Snare Sound und der Klang Thots staubiger Kehle schicken einen schon gen Wüste. An „Manuments will enslave“ werden sich selbst die Großen der Szene künftig messen dürfen. Und da ich jetzt auch nichts mehr sagen kann, hör ich einfach nochmal durch. Die Repeat Taste, mein Freund...(Schaacki)

PLATZ 5 - 147 Punkte

DISBELIEF – The Symbol Of Death

Mensch, Mensch, Mensch, wann hat man es schon mal, dass einem alle 13 Titel restlos vom Stuhl pusten und nach 63 Minuten Gesamtspielzeit wieder, wieder, wieder, wieder und nochmals wieder gehört werden sollen. Dafür hat sich das Warten wirklich gelohnt und ich bin gespannt wie viel nach diesem Death Metal Angriff noch von den Bühnen übrig bleiben wird! Verdiente volle Punktzahl, welche bei dem Werk nun wirklich kein Wunder sein dürften! (Clemens)

PLATZ 6 - 146 Punkte

ENDSEEKER – Flesh hammer prophecy (2017)

Wenn man als geneigter Anhänger dieser Musiksparte dieses Review mal querliest und all die Namen erkennt, mit denen ich hier um mich geworfen habe sollte klar sein, mit was wir es hier zu tun haben…nämlich mit einem der besten Debüts deutschen Death Metals der letzten Jahre. Wer bei Endseekers „Flesh hammer prophecy“ nicht im Takt sein Haupthaar schwingt, hat diese Musik keinen Deut breit verstanden. (Olaf)

PLATZ 7 - 141 Punkte

ENTRAILS - World inferno (2017)

Ein Album, welches in seiner Gänze Einzug in meine Playlist findet, kann im Umkehrschluss nur die Höchstnote bedeuten, die ich hier mehr als gerne vergebe und Entrails attestieren muss, die Messlatte für viele Bands aus diesem Genre in schier unerreichte Höhen geschraubt zu haben. Kracher bis zum abwinken!!! (Olaf)

PLATZ 8 - 137 Punkte

F.K.Ü. – 1981 (2017)

F.K.Ü. haben sich mit „1981“ selbst übertroffen und eine Blaupause vorgelegt, wie Thrash Metal zu klingen hat. Hier stimmt einfach alles und wer sich davon nicht beeindrucken lässt, hat den Begriff „Thrash“ nicht einmal ansatzweise verstanden. Warum allerdings die Erstauflage zusammen mit einer Kotztüte verschickt wird, entzieht sich meiner Kenntnis, wird aber morgen beim Interview mit Larry sofort in Erfahrung gebracht. (Olaf)

PLATZ 9 - 135 Punkte

BODY COUNT - Bloodlust (2017)

Body Count hauen 2017 wieder mächtig auf den Putz und beweisen das sie noch immer brachialen Crossover beherrschen. Nun bleibt nur noch abzuwarten, dass sich die Herrschaften demnächst mal wieder live in unsere Gefilde wagen. Zeit wird’s ! (Schrod)

PLATZ 10 - 133 Punkte

NIGHT DEMON-Darkness Remains (2017)

stilistisch haben sich Night Demon in den NWoBHM festgebissen und dem ganzen noch einen eigenen Stempel aufgedrückt. Umgesetzt ist das Ganze nahezu perfekt. Dieser Sound verpasst mir ohnehin immer wieder eine Gänsehaut und diese Band bringt all dies genauso rüber, wie ich es ewig nicht gehört habe. (Dähni)

PLATZ 11 - 132 Punkte

HARLOTT - Extinction (2017)

Es gibt Momente in denen ich mich abgrundtief ärger, dass ich mich vor Jahren für eine Kurzhaarfrisur entscheiden habe, denn hier muss die Matte einfach fliegen und der Moshpit starten. „Extinction“ ist fantastisch und schlicht und ergreifend das bisherige Highlight im Jahr 2017 und hat schon jetzt für alle weiteren Veröffentlichungen aus jeden Bereich des Heavy Metal für mich persönlich die Messlatte in schwindelerregende Höhen geschraubt (Olaf)

PLATZ 12 - 131 Punkte

WOLFHEART – Tyhjyys (2017)

Wie sagte Tuomas in einem Interview: „Es ist eine schöne Jahreszeit, und für mich, wenn es Winter wird, kommt mein Leben zur Ruhe und ich bin dann ganz alleine.“ Dass scheint die Zeit für perfekte Songs zu sein. (Thor)

PLATZ 13 - 130 Punkte

IRON REAGAN – Crossover Ministry (2017)

Summasumarum legen hier Iron Reagan ein verdammt heisses Eisen in Sachen Crossover vor und werden damit mit Sicherheit zu einem DER Aushängeschilder der Szene. Bis jetzt für mich der beste Release des noch jungen Jahres !!! (Alex)


PLATZ 14 - 128 Punkte

GRAVE PLEASURES – Motherblood (2017)

an möchte sich einfach, verschwitzt und zufrieden wie nach einer durchtanzten Clubnacht, in die nächste Druckwelle anstatt ins heimische Ehebett fallen lassen. Wer braucht schon Magic Mushrooms wenn man Atompilze haben kann. (Ines)

PLATZ 15 - 126 Punkte

VENENUM – Trance of Death (2017)

Der Durchschnittsbanger wird hiermit überhaupt nichts anfangen können, aber wer mal was anderes hören will und Bock hat sich mit der Musik ausgiebig zu befassen bekommt es hier mit einem äusserst grandiosen Meisterwerk des Death Metal zu tun. Mich hat dieses Album komplett überzeugt und gefangen genommen. Das Highlight im Death Metal diesen Jahres steht damit in meinen Augen fest. (Marcus)

PLATZ 16 - 125 Punkte

SATYRICON – Deep Calleth Upon Deep (2017)

Das neue Satyricon-Album ist mit Spannung erwartet worden und wie immer gab es im Vorfeld lebhafte Diskussionen, wie gut oder schlecht es wohl werden könnte. Die Sorte Fans, die gern eine Fortsetzung von „Dark Medieval Times“ oder „The Shadowthrone“ hören wollen, werden wieder einmal enttäuscht sein, aber das wussten sie schon vorher. (Jezebel)

PLATZ 17 - 124 Punkte

EVIL INVADERS – Feed Me Violence (2017)

Manch einer mag fragen, warum man drei Soli pro Song spielen muss. Auch hier kann ich eine ganz einfache Antwort nennen: Weil Sie`s können! Die Gitarrenarbeit war selten so auf den Punkt und wer die Truppe mal live gesehen hat, weiß, dass die beiden Gitarristen trotz hyperaktivem Stageactings jeden Song und jedes Solo auf der Bühne zu hundert Prozent reproduzieren können. (Bünne)

PLATZ 18 - 123 Punkte

WOLVES IN THE THRONE ROOM – Thrice Woven (2017)

Was ich nun abschließend sage, wird die Leser dieser Zeilen nach dem vorangegangenen Text allerdings wenig überraschen: WOLVES IN THE THRONE ROOM sind und bleiben für mich auch 2017 eine der großartigsten und wichtigsten Bands dieser Schiene und behaupten sich mit ihrem neusten Werk einmal mehr. Die Wölfe behalten das Anrecht auf den Thron! (Schaacki)

Platz 19 - 122 Punkte

THE HAUNTED – Strength in Numbers (2017)

The Haunted haben hier mit „Strength in Numbers“ wieder voll ins Schwarze getroffen. Sie setzen in jedem Song, gemessen am schon superben Vorgänger, immer noch ne Schippe drauf. Von daher beide Daumen hoch und wieder auf die Play Taste gedrückt. (Christian)

PLATZ 20 - 121 Punkte

PAIN OF SALVATION – In the passing Light of Day (2017)

Eine ganze Weile ist es her, dass Pain of Salvation mit neuem Material aufgewartet haben. Fast wäre daraus nie wieder etwas geworden, denn 2014 hatte Mastermind Daniel Gildenlöw sich eine schwere Krankheit zugezogen, die ihn beinahe sogar das Leben gekostet hätte. Ein Glück, dass er sie heil überstanden und aus ihr sogar noch Inspiration für das neue Werk „In the passing Light of Day“ gezogen hat. (Stefan)

PLATZ 21 - 120 Punkte

ENTHEOS - Dark Future (2017)

Dass ich zum Jahresende hier noch einmal so ein kleines Meisterstück vor mir habe, hätte ich nicht gedacht und schon gar nicht, dass mich ein so spacig anmutendes Werk so zu überzeugen weiß, aber auf „Dark Future“ von Entheos kommt viel zusammen, ein trockener klarer, jedoch auch druckvoller Sound trifft auf geniales Songwriting und sehr geile Riffs. (Siggi)

PLATZ 22 - 118 Punkte

EXHUMED - Death Revenge (2017)

Exhumend machen auf „Death Revenge“ Vieles richtig, sie versuchen den Spagat zwischen Old-School und Moderne. Die Kalifornier haben hier ein Konzeptalbum herausgehauen, was den (blut)roten Faden nie verliert und zu überzeugen weiß. Exhumend setzen hier nicht auf die computerisierte Politur der Neuzeit und vertrauen dem Oldschool-Gewand, das kann man mögen oder auch nicht. (Siggi)

PLATZ 23 - 116 Punkte

OVERKILL – The Grinding Wheel (2017)

 Overkill läuft wie eine gut geölte Maschine, die ihren Weg über alle Unwägbarkeiten unaufhaltsam weiter beschreitet. Der Weg ist das Ziel für Overkill und dieser Weg ist betonplattenschwer gebahnt, da kann kommen was will! Ich frag mich eh, wann endlich die neuen und wirklichen „Big 4“ des Thrash Metal auserkoren werden. Auch wenn ich Metallica´s neue Scheibe für gut befunden habe, müssen an deren Position Kreator stehen, gefolgt von OverkillTestament und Exodus – basta! (Marky)

PLATZ 24 - 115 Punkte

THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA – Amber Galactic (2017)

Natürlich ist das alles poppig und sogar cheesig, aber das klingt total glaubwürdig und macht wie schon erwähnt Spass. Wer auf Bands wie TotoSurvivor oder Kansas und Konsorten steht macht hier nichts falsch. Mein Album für den Sommer steht hiermit fest. Fenster runter im Auto, 'Amber Galactic' in den Player, voll aufdrehen und los geht’s. (Marcus)


PLATZ 25 - 113 Punkte

DYING FETUS - Wrong One To Fuck With (2017)

Was für ein Brett haben die Herren denn hier zusammengeschustert!? Präzise, technisch anspruchsvolle instrumentale Umsetzung und ein klarer, trotzdem druckvoller Sound werden „alte“ und „neue“ Fans“ in ihren Bann nehmen und jeden gleichermaßen mitreißen. "Wrong One To Fuck With" macht einfach Spaß und wird auch nach vielen Durchläufen nicht langweilig, aber waren das Dying Fetus jemals? (Siggi)


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