10. bis 11.07.2015 - Ahlimbsmühle

Freunde der Nacht, da stellt D.I.D. Events jedes Jahr aufs Neue ein Hammerbilling auf die Beine und noch immer ist das Headache inside, welches heuer zum vierten Mal über die Bühne geht, ein absoluter Insider Tip in der regionalen Szene. Warum? So richtig erklären kann ich es nicht, denn neben großartigen Bands sorgen sich Ilka, Dirk und Dennis bei jeder der von mir bislang besuchten Veranstaltungen mehr als fürsorglich um alle Besucher und Bands, so dass man immer das Gefühl von "zuhause" hatte.

Dazu kommt, dass wir seit letztem Jahr mit der Duckstone Brigade an den Regeln für die "Bock WM" arbeiten und immer noch auf der Suche nach Reglement für den "Vierer-Bock ohne Steuermann" sind, doch das werden wir bei diversen Pitchern am Samstag früh in Templin ausführlicher erörtern. Doch kümmern wir uns jetzt im Vorfeld erst einmal um die erneut exquisite Bandauswahl:
Normalerweise bekommt der Verfasser dieser Zeilen bei "Female fronted Metal" immer einen leichten Würgereiz, was bei der Hannoveraner Thrash Walze allerdings nicht der Fall ist, denn neben einem für männliche Besucher mehr als ansprechenden Erscheinungsbild von Frontbrüll-Bardin Britta, ballern die Niedersachsen in ihrem mittlerweile 10.Bandjahr immer noch großartige Stakkato-Hymnen in das metallische Universum und begeistern damit seit Jahren das fachkundige Publikum. Es sollten sich also alle Besucher des Gigs darauf einstellen, sich danach von Herr Bähringer persönlich die Nackwirbel wieder einrenken zu lassen.
Nach Deserted Fear die zweite thüringische Band im Billing, die ebenfalls mit der dort beheimatet Bratwurst so viel zu tun hat, wie Manowar in den letzten Jahren mit Heavy Metal. Der tiefschwarze Doom Death von Decembre Noir ist einfach was zum Augen schließen und genießen und wird für viele neue Freunde sorgen. Nichts unbedingt zum abgehen, dafür umso mehr zum in-sich-aufsaugen und die Welt um sich herum zu vergessen. Ein Auftritt, auf den ich mich persönlich mit am meisten freue.
Wer von Death Metal in Deutschland spricht, kommt seit ein paar Jahren nicht mehr an den Thüringern vorbei, die im letzten Jahr mit ihrem zweiten Werk "Kingdom of Worms" nicht nur bei uns für vordere Jahrespoll Plätze sorgte, sondern in der Fachpresse und bei den Fans einschlugen wie eine Bombe. Das Stageacting der Jungs ist ebenfalls phänomenal und erinnert wohltuend an die großen, alten Zeiten des Metal. Deserted Fear darf man um keinen Preis der Welt verpassen, außer man will sich von der Duckstone Brigade persönlich ne Nackenschelle abholen...
Wer bei Polnischem Death Metal immer wieder an Vader oder Behemoth (im weitesten Sinne) denkt, hat sich noch nie von Hate die Rübe abschrauben lassen. Ein...hüstel...Sakrileg sondergleichen, denn die bereits 1990 gegründeten Todesbleier können mittlerweile auf 9 Alben zurückblicken und haben vor kurzem erst mit "Crusade: Zero" einen weiteren Beleg für ihre musikalische Genialität abgeliefert. Ein absolutes Muss, sofern die Birne bei der letzten Band des Billings noch aufnahmefähig ist, was ich allerdings jedem wünsche, da er (sie) sonst mächtig was verpasst!
Komisch, bei den Jungs aus Leipzig denke immer zuerst an das komische Holzhuhn auf der Bühne beim 2013er Stromgitarrenfest und die mit Abstand hübschesten Merch Gilrs aller Zeiten. Aber lassen wir uns nicht von Nebensächlichkeiten blenden, denn dafür ist der sächsische Fünfer viel zu stark und zelebriert seinen Deathgrind voller Inbrunst bei den energetischen Auftritten. Allerdings sollten die D:I:D Macher vielleicht darüber nachdenken, die Partyscheune mit einigen zusätzlichen Querstreben zu stabilisieren, denn ob diese dem Orkan Human Prey's standhalten wird, wage ich an dieser Stelle stark zu bezweifeln.
Schwer zu kategorisieren sind die Niederländer, die 2009 mit ihrem Debüt "Razor" verdammt viel Staub aufwirbelten und sich danach satte 5 Jahre Zeit ließen, um dann selbst unserem mehr den schönen Künsten geneigten Walter mit "Storm is coming" die Flöhe aus dem Pelz zu scheuchen. Onheil sind einfach live eine Macht, was die Besucher der gerade erst stattgefundenen Frostfeuernächte am eigenen Leib erleben durften. Schwarzer Death/Thrash Metal vom feinsten wird einem das Pils aus der Hand fegen...garantiert!
Wer als waschechter Thrasher mit dem Namen der 1986 in der Autostadt Wolfburg gegründeten Kultband nichts anfangen kann, sollte kacken gehen! Ok, mit der Ursprungsformation haben die nunmehr in Schweden beheimateten Protector nicht mehr viel gemein, was aber in keinster Weise die musikalische "Wichtigkeit" dieser absolut grandiosen Combo schmälern sollte...im Gegenteil, denn die Mannen die Kultfronter Martin Missy um sich gescharrt hat, ballern alles weg, was sich in ihren Weg stellt und mit ihrem fantastischen Comebackalbum namens "Reanimated humunculus" aus dem Jahr 2013 ist eh niemand mehr sicher vor den Golems...
Meine Güte, was kann nach dem Auftritt bei Thor's 50.sten Geburtstag eigentlich noch kommen? Rock im Park? Wacken? Pfft...Freut Euch auf die Jungs von der Küste, die Amon Amarth mächtig alt aussehen lassen und Euch mit ihrem runderneureten Line Up mächtig Pfeffer in den Arsch blasen werden. Hymnenhafte Melodien, eine mächtig fette Liveperformance und einfach nur gnadenlos gute Musik...freut Euch auf Strydegor!
Im alten Berlin hieß es früher: Keine Feier ohne Meyer...wobei hier nicht das eine "D" der D:I:D Crew gemeint ist...hier geht es um den Keks Grinder, ohne den ein Headache Inside gar nicht enden darf! Der Harmony Dies und First Aid Fronter wird erneut mit einem bunten Strauß an Melodien das feierwütige Volk bis in die frühen Morgenstunden bespaßen und den perfekten Soundtrack zu einem gepflegten Absturz präsentieren. Holla, the woodferry
Wichtig zu erwähnen sei auch noch, dass dieses Jahr unser allseits bekannter, berüchtigter und manchmal auch beliebter Jacky Lehmann an den Reglern stehen und mächtig laut machen wird und wer den Gutsten schon einmal bei der Arbeit begutachten durfte weiß ganz genau, dass es ordentlich ballern wird. Also...erscheinen Sie, sonst weinen Sie!

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