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HIGURD – Egozentrik (2016)

(3.154) - Christian D (4,5/10)

Label: Auto-Production
VÖ: 10. Oktober 2016
Stil: Black Metal

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Der Black Metal Untergrund wird immer größer und immer wieder tauchen neue Bands/Projekte aus dem Nichts auf. Wie auch Higurd aus Thüringen, welche mit Egozentrik ihr Debüt-Album abliefern.

Man hat sich viel vorgenommen. Die Musiker haben den Anspruch ihre Stücke so abwechslungsreich wie möglich zu präsentieren – aber hat das auf Egozentrik auch funktioniert? Leider nur bedingt.

Denn die besagte Abwechslung ist eben auch der größte Kritikpunkt an dieser Scheibe. Viel zu oft hat man das Gefühl das wahllos Riffs aneinandergereiht wurden die einfach nicht zusammen passen wollen. Hier wäre weniger oft mehr gewesen.

Gesanglich hält man sich an Vorbildern wie z.B. Bethlehem (zu Dark Metal Zeiten) und auch musikalisch ähneln Passagen an die Mannen aus Nordrhein Westfalen. Nur im Vergleich zu eben diesen wirkt Egozentrik viel zu nett – grad in den ruhigen Momenten hätt ich mir den Gesang noch kranker bzw. abgedrehter gewünscht. Positiv hervorheben möchte ich aber „Jag Känner Mig Hämma I Dina Ögon“. Von dieser Art hätte ich gerne mehr gehört.

Es sind viele gute Ansätze auf Egozentrik zu erkennen – aber eben nur Ansätze. Man möchte viele Stile in einem Werk vereinen, nur leider krankt es in der Umsetzung und der geneigte Hörer fühlt sich schnell überfordert. Hier hätte man sich statt eines kompletten Full Length Albums lieber erstmal auf eine EP konzentrieren sollen. So gibt es von mir gut gemeinte 4,5 / 10.

Bewertung: 4,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Freiheit
02. Jag Känner Mig Hämma I Dina Ögon
03. Minusmensch
04. In meinem Tun der Teufel
05. Entweiht
06. Innere Unruhe
07. Herz
08. Du bist tot (Teil 2)
09. I am the night
 

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