DIE ZEPHYR'S ODEM TOP 30 - 2021

Platz 1 bis 10 | Platz 11 bis 20 | Platz 21 bis 30

Im Gegensatz zu den letzten Jahren gestalten wir diesmal unseren Jahrespoll ein wenig luftiger und haben die Plätze 1-10, über die wir auf dieser Seite sprechen werden, 11-20 und 21-30 geteilt, um alles ein wenig übersichtlicher zu gestalten. Wir hoffen, es gefällt.

Ganz ehrlich…ich bin aufs angenehmste überrascht! Nicht nur über den Titel des Albums des Jahres 2021, welches völlig überraschend die Melo-Doom-Deather von Marianas Rest einheimsen konnten, nein, auch die Vielfalt der verschiedenen Musikstile, die einmal mehr zeigen, wie wichtig uns Abwechslung ist. Aber zurück zur Entscheidung im Jahr 2021…

Die Auswertung und die Platzierungen an der Spitze waren bis zum Schluss spannend und ebenso überraschend konnten unsere deutschen Blackies von Thron den zweiten Platz gegenüber den Altvorderen Asphyx verteidigen, was viele von uns in der Redaktion richtig freute. Aber auch die Platzierungen zeugen von einem spannenden Musikjahr: The Crown auf Platz 4, die Newcomer Iotunn aus Dänemark, Nergal und sein Me and that man Projekt und Knife, die mit dem fantastischen achten Platz die höchste Platzierung eines deutschen Newcomers ever bei uns einheimsen konnten. Gratulation!

Auch Volbeat schafften es mit ihrem Anfang Dezember veröffentlichten und endlich wieder harten Scheibe Teile der Redaktion zu überzeugen, was ebenso den Einzug in die Top Ten bedeutete, wie für das selbstbetitelte und bis dato beste Album der Spanier von Angelus Apatrida. Und auch der neue Rundumschlag von The ruins of Beverast ist auf Seite 1 unseres Jahrespolls vertreten. Klasse!

Die Auswertung und Aufarbeitung hat mich (Olaf) wieder eine Menge Zeit gekostet, doch es macht immer wieder Spaß, so das Musikjahr noch einmal Review passieren zu lassen. Ich freue mich nun umso mehr auf ein verdammt spannendes Musikjahr 2022 und kriege jetzt schon graue Haare, wenn ich an die Auswertung zum Album des Jahres 2022 im kommenden Januar nächsten Jahre denke. Cheerz, peace und immer ein volles Glas!


ZEPHYR'S ODEM - ALBUM DES JAHRES

MARIANAS REST – Fata morgana

+++ 350 Punkte +++


Das Sextett bietet dem interessierten Hörer Musik an, die mich fast zum Weinen gebracht hat. Knüppelhart, schleppend, aber immer auf Melodie bedacht und mit Jaako Mäntymaa einen Sänger am Mikro, der so unfassbar fies keift, dass die Balance zwischen Genie und Wahnsinn fast greifbar und meinen Ohren einer der Besten ist, den ich in den letzten Jahren erstmals gehört habe.

Ich am meisten von mir selbst überrascht, dass ich mich von diesem Meisterwerk habe so einwickeln lassen, dass mich meine Gefühle übermannt haben und dass ich tatsächlich mal von einem finnischen Doom Death Album so komplett abgeholt wurde wie von „Fata morgana“.

Marianas Rest haben hier ein Manifest der guten, atmosphärisch dichten und gefühlvoll harten Musik abgeliefert, welches so schnell nicht mehr zu toppen sein wird. Ich danke den Herren für diesen Ride!


PLATZ 2

THRON – Pilgrim

+++ 265 Punkte +++


Ich würde mein linkes Ei verwetten, dass Thron eines Tages was extrem Großes wird. Behemoth müssen im Vergleich zu „Pilgrim“ um ihren Thron bangen und alles in die Waagschale werfen, um dieses Meisterwerk zu toppen. Alles andere als die Höchstnote wäre hier ein unentschuldbares Sakrileg.


PLATZ 3

ASPHYX – Necroceros

+++ 247 Punkte +++


Es gibt drei unumstößliche Weisheiten und Konstante im Leben eines jeden Menschen. Zum einen, dass man beim Zusammenbau eines Möbelstücks von IKEA mindestens einmal flucht und den Beelzebub beschwört, dass beim Kochen von Miracoli die Soße auf den Herd spritzt und drittens, dass Asphyx einfach immer und überall abliefern.


PLATZ 4

THE CROWN – Royal Destroyer

+++ 230 Punkte +++


So und nicht anders spielt man Death Metal im Jahre 2021. Der reine Wahnsinn! Diese, schwer unterbewertete Band müsste in einer gerechten Welt eigentlich ganz woanders stehen! Aber was ist in dieser Welt schon gerecht? „Royal Destroyer“ ist jedenfalls ein durch und durch perfektes Album


PLATZ 5


Natürlich gibt es auch einen arschvoll großartiger Death Metal Riffs, die fantastisch von Fredrik Nordström in seinem Studio Fredman knüppelhart in Szene gesetzt wurden und auch die letzten Zweifler davon überzeugen sollten, diesem opulenten und ausschweifenden Meisterwerk mindestens mal ein Ohr zu leihen und sich begeistern zu lassen


PLATZ 6


Als Fazit kann ich nur sagen, dass Nergal und seine Männer sich wieder geile Unterstützung geholt haben und hier wieder ein musikalisches Feuerwerk los gelassen haben. Eine Runde Scheibe, bei der es nichts zu meckern gibt. Die Platte ist wirklich der perfekte Soundtrack für einen Roadtrip durch die Nacht!


PLATZ 7


Ich kann mir gut vorstellen, dass den über die letzten Jahre hinzugewonnenem Fan-Klientel bestehend aus Prosecco schlürfenden / Kostümchen tragenden Bürodamen und Feierabend Freizeit Rockern die Kinnlade bis in die dritte Ebene des Parkhauses, in dem deren Teslas abgestellt sind, fallen wird, denn mit einem solchen Härtegrad tritt man verdammt Arsch


PLATZ 8

KNIFE - Knife

+++ 163 Punkte +++


Vor allem schaffen es Knife ganz hervorragend Ohrwürmer zu kreieren und den Zuhörer von der ersten bis zur letzten Minute auf seine Seite zu ziehen, ohne dabei auch nur den Funken Langeweile aufkommen zu lassen. Dass muss man mit einem Debüt auch erstmal hinkriegen.


PLATZ 9


Mit ihrem neuen Album werden sich Angelus Apatrida an die Spitze der europäischen Thrash Szene setzen und endlich aus der kleinen Nische des Nichtbeachtens heraustreten, viele Musikfreunde hinter sich vereinen, die vorher vielleicht nichts mit der Truppe anzufangen wussten


PLATZ 10


Alle Nuancen des Albums hier aufzuzählen würde den Rahmen dieses Reviews bei weitem sprengen. Daher sei nun jedem Leser ans Herz gelegt, den Rest selbst zu erforschen.


DIE PLAYLIST



Platz 1 bis 10 | Platz 11 bis 20 | Platz 21 bis 30


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