K-M

LOST SOCIETY (2014)

Terror hungry

Bevor es mit dem Review losgeht, muss ich erstmal ein herzliches Willkommen im Zephyrs-Odem Team an unserem Neuzugang Sascha loswerden. So nun aber ran an das Vergnügen.

Nach ihrem wirklich fulminant geilen und ernergiegeladenen arschgeilen Auftritt im Berliner Club K17 war ich mehr als gespannt auf die neue Boulette der finnischen jung Thrasher Lost Society. Schon der Titel „Terror Hungry“ macht Appetit auf eine ordentlich gewürzte Thrashkeule. Na dann also her damit, den Nacken noch mal kurz gelockert, rein in den Schacht damit und los geht datt muntere Gebolze mit „Spurgatory“. Das etwas obskure Intro aus Polizeisirenen, Stimmenwirrwarr und Geschraddel stimmt den geneigten Hörer auf das kommende Thrash Gewitter hervorragend ein. „Game Over“ und „Attaxic“ setzen schon mal eine amtliche Duftmarke und erfreuen mit herrlich erfrischendem Thrash Geballer aus dem Hause Lost Society. Absolut tanzbar und Mitgrölkompatibel vom feinsten. Und auch „Lethal Pleasure“, der Titeltrack „Terror Hungry“ und „Snowroad Blowout“ rühren mir ordentlich die Birne durch. Alter Lachs drehen die Jung’s an der Uhr. Den Sound des neuen Boliden würd ich, im Vergleich, zum herrlich ungehobelten räudigen Vorgänger, als etwas homogener und kontrollierter bezeichnen. Aber keine Angst nur ein kleines Bisschen!!! Die Buben geben immer noch genug Kniegas. Aber dennoch klingt alles irgendwie einen Hauch Erwachsener. Na ja ein kleines bisschen zumindest. Grins!!! „Tyrant Takeover“ ist ein abwechslungsreicher Stampfer allererster Kajüte. Alter, ich glaub ich muss zum Arzt!!! Ich kann nicht aufhören zu zucken!!! Is das geil!!! So und mit „Overdosed Brain“ kehrt endlich mal Ruhe ein! Hier beweisen die Buben, dass sie auch ganz geschmeidig heavymäßig abrocken können ohne das Gaspedal ständig durchzutreten. So nun aber genug ausgeruht. „Thrashed Reality“ und „Mosh it up“ machen ihren Namen alle Ehre und bolzten wieder alles nieder was nicht schnell genug im Schützengraben Deckung findet. Abgerundet wird das Ganze immer wieder durch pfeilschnelle Soli, welche allzeit songdienlich daherkommen und echt Laune machen. Also eins ist ja schon mal klar wie Kloßbrühe, Live werden die neuen Songs auf jeden Fall für Verzückungen und ausufernden Bewegungsdrang bei den Anwesenden sorgen. Das ist jedenfalls so was von in Stein gemeißelt wie sonst nix. Die hauen einfach alles raus was sie haben. Und auch „F.F.E.“, „Brewtal Awakening“ und der Raußschmeißer „Wasted after Midnight“ schroten ohne Ende. Leute Anspieltipps könnt ihr mal heute getrost vergessen. Das ganze Album ballert ohne Ende. Von daher geht es ohne Umschweife zum Fazit über.

Fazit:Lost Society brennen auf ihrem neuesten abendfüllenden Werk „Terror Hungry“ ein absolutes Feuerwerk an unbändiger Spielfreude ab, welches seines gleichen sucht. Ich hab selten so was abgefuckt geiles gehört und soviel Spass dabei gehabt!!! Live sind die Jung’s nen absoluter Garant für einen spaßigen Metal Abend der sich gewaschen hat!!! Ein muss für jeden gestandenen Thrasher und ein Pflichtkauf ohne Einschränkungen (in Vinyl versteht sich).

Bewertung: Der Weg führt weiter steil nach oben, satte 9,0 von 10 Punkte

Tracklist:
01. Spurgatory
02. Game Over
03. Attaxic
04. Lethal Pleasure
05. Terror Hungry
06. Snowroad Blowout
07. Tyrant Takeover
08. Overdosed Brain
09. Thrashed Reality
10. F.F.E.
11. Brewtal Awakening
12. Mosh it up
13. Wasted after Midnight

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