CD-Reviews Q-S

RIZON – Prime Time (2022)

(7.704) Baka (6,3/10) Melodic Metal


Label: Pure Steel Records
VÖ: 12.03.2022
Stil: Melodic Metal

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Nach sechs vergangenen Jahren melden sich RIZON mit ihrem fünften Werk zurück. In “Prime Time” geht es brutal melodisch zugange. Die Platte hat enorm viel Harmonie und überflutet einen regelrecht. Die Anzahl der Musiker spiegelt das auch wider. Hier sind genug Musiker am Werk die den Sound groß und weitreichend machen. Klassisches Metal Line Up und Keys. In den ersten beiden Tracks beginnt die Flut. Man weiß gar nicht wo man hinhören soll. Das ist durchaus positiv gemeint. Durch diese Herangehensweise sind die Songs satt und es gibt immer noch was zu entdecken.

In “Torn” wird sich etwas zurückgehalten. Der Gesamtdruck der Platte reißt jedoch nicht ab. Das muss man erstmal bringen. Der Song funktioniert durch die Vielzahl der eingespielten Instrumente und lebt von der Übersteuerung.

Um diese Masse zu kompensieren, sind die Riffs und Vocals recht simpel gehalten. Ebenso die Melodien, wie beispielsweise in “Fuckin´ Rock It”. Das schafft das richtige Gleichgewicht. Die Tracks sind so arrangiert, dass sie auch Note für Note gleichbleibend gespielt werden müssen. Raum und Platz wird keinem gelassen.

Das Drumming ist sehr dicht bei den Saitenhexern der Band und spielt akzentuiert. Der Jam Charakter bleibt. Selbst die Keys spielen die Akzente teilweise mit. Das kommt an mancher Stelle zu kalt und plastisch rüber. Einige Songs sind mit so vielen Richtungswechseln bestückt, dass einige Schaden davon nehmen.

Wer einfache Texte mag, die man schon zigmal gehört hat, wird an dieser Stelle keine Probleme haben. Klar denkt sich jeder etwas dabei, aber das kann es wirklich nicht sein. Die Melodien und Gesangsstrukturen gehen damit einher. Einfach gehalten und eingängig. Nachdem man die Platte drei Mal durchgeprügelt hat, ist das meiste schon im Hirn kleben geblieben. Perfektes Beispiel hierfür “Time Till Kingdome Come”.

Die Schweizer Combo liefert ein gutes Werk ab, welches viel durchdachte Momente aufzeigt, sich aber mit den Vokalisten killt. Genre Fans finden hier dennoch ein gutes Werk Musik.

Anspieltipps: „Rebel Heart“


Bewertung: 6,3 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Truth Or Consequences
02. Rebel Heart
03. Torn
04. Fuckin´ Rock It
05. Time Till Kingdome Come
06. Save My Soul
07. Love Your Life
08. High Noon
09. In The End
10. Back To The Game
11. Through The Fire
12. Heaven´s Gate



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