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SYNTENSION – Distance for reflections (2018)

(5.067) – Olaf (8,0/10) Progressive Metal

Label: Eigenvertrieb
VÖ: 30.10.2018
Stil: Progressive Metal


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Holla, the woodferry, wat is dat den für ein geiles Progressive Metal Teil, welches mir da aus Jena auf den Tisch geflattert ist? Syntension? Nie gehört und dennoch gleich mächtig angetan von diesem vielschichtigen und mehr als abwechslungsreichen Teil, welches die Jungs da in Eigenregie zusammengeschustert und Ende Oktober ins Haifischbecken Musikindustrie geworfen haben. Men merkt sofort an den ausgefeilten Kompositionen: Hier sind echte Könner am Werk!

Ok, bei der von uns präsentierten Spring of steel-Tour wurde der Bandname schonmal erwähnt, dennoch konnte ich mir anfangs beim besten Willen nicht vorstellen, wie die Band denn so klingen mag, denn gerade der Begriff „Progressive“ birgt manchmal so einige Tücken…doch hier ist der Name tatsächlich Programm und zwar vom ersten bis zum letzten Ton. Erinnert mich manchmal an alte Watchtower oder Sieges Even, manchmal auch an seeehr alte Opeth, denn Syntension Frontmann Roy kann neben seinem sehr schön akzentuierten Organ durchaus auch mal böse keifen und zwar dann, wenn die Jungs mal kurzzeitig die Blastkeule rausholen. Komischerweise passt das hier tatsächlich wie Arsch auf Eimer und verleiht den prima durchdachten Songs noch einmal einen ganz anderen Drive. Auf „Silence and innocence“ klingen die Jungs dann sogar etwas wie alte Enslaved, als diese noch komplett verschwarzwurzelt waren, um dann in einen schönen Groove umzuschwenken. Ihr seht, es gibt wirklich eine Menge zu entdecken und da macht es auch nicht unbedingt viel aus, wenn die Produktion manchmal etwas blutleer wirkt und den Prog-Granaten nicht gerecht wird. Meine Fresse, wie würde so ein fantastischer Song wie „In front of my eyes“ mit einem Mann wie Devin Townsend hinter den Reglern wohl klingen?

Gebt Syntension mal eine Chance, riskiert ein Ohr, zumindest dann, wenn Ihr mit den oben skizzierten Querverweisen etwas anfangen könnt und entflieht für knapp 48 Minuten in eine wundervoll erschaffene musikalische Welt, die hoffentlich in Zukunft ihre Fortführung erfahren wird.

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Echoes of curiosity
02. Zwirbelepsia
03. In front of my eyes
04. Daedalus
05. Outside thrill
06. Between
07. Silence and innocence
08. Trapped in freedom
09. Five days left


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