CD-Reviews Q-S

SUFFOCATE FOR FUCK SAKE - Fyra (2021)

(7.048) Schrod (9,0/10) Postrock


Label: Moment of Collapse Records
VÖ: 16.04.2021
Stil: Postrock

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Wer seinen Postrock besonders intensiv, klaustrophobisch und verstörend erleben möchte, kann sich gern in „Fyra“ suhlen und seine Depressionen in vollen Zügen ausleben. SFFS bieten 81min Vollbedienung und klammern dich an ihre nihilistischen Geschichten, die einem David Lynch – Film gleichen. Sie packen dich, ziehen dich in einen abgrundtiefen Sog von Alkoholmissbrauch und Drogenabhängigkeit einer sozial abgestürzten Familie, in der scheinbar jegliche Hoffnung im Keime erstickt wird.

Dieser vertonte Leidensweg scheint kein Ende zu nehmen, wird immer wieder ein neues Kapitel an Seelenschmerz und Finsternis aufgezeigt. Viele Soundkollagen unterstreichen die Schwermut der Themen und sind inhaltlich perfekt an die einzelnen, traurigen Songs gekoppelt. Viel Luft zum Atmen bleib da nicht. Endloses Gewabber, schleichende Gitarrenfibes, ansatzlose Wutausbrüche, markerschütterndes Gebrüll sowie fieses Geflüster bohren sich in deine Synapsen und verankern sich bis zum letzten Ton. Welcome in the swedish Nightmare.

Anspieltipp:  „From the Window“, “Hope” , “Here”


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. From the Window
02. 15 Missed Calls
03. All Our Memories
04. Alone
05. The Surface
06. Hope
07. Cosmopol
08. Beind the Door
09. To Fall Apart
10. Here
11. Small Comments
12. Quiet




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