T-V

TORYSE – Erased (2018)

(4.804) - Lars (5,5/10) Metalcore

Label: Boersma Records
VÖ: 18.05.2018
Stil: Metalcore

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Uh! Darf man bzw. will man so anfangen? Erst hatte ich den RTL Bibelspruch am Sonntag im Kopf, aber nein, es ist quasi Beethovens Mondschein-Sonate als abgewandeltes Intro. Aber wieso nur? Naja ok, nehmen wirs mal so. Dann kommt aber auch prompt der Drumcomputer from Hell zum Einsatz…ach ja wie ich das liebe, räusper. Als dann auch der Rest der Instrumentalien dazu kommt und alles zusammen richtig losgeht, ist es im Prinzip ganz offensichtlich – As I Lay Dying.

Gar kein „Mix aus“ oder so, für mich der ganz typische Metalcore, wie man ihn kennt und erwartet (und ehrlich gesagt, deswegen teilweise auch einfach hasst). Dennoch begeistert dieser Metalstil bis heute immer noch die Eingefleischten und Newcomer, also gar keine weitere Kritik dazu. Wie in der Biografie der Band zu lesen ist, gab es rein sängertechnisch einige Probleme und notwendige Wechsel, aber anscheinend funktioniert es auch trotz Zwangskarussell innerhalb der Kombo doch ganz gut so! Vocals absolut stimmig und zu keiner Zeit seltsam oder halbgekonnt. Spielerisch abgesehen vom Programming auch definitiv sehr tight und zuverlässig, so wie man es schlichtweg braucht. Bass fehlt vielleicht etwas im Gesamtmix, kommt etwas sehr clean und unbauchig rüber an den gewissen Stellen und könnte mehr grummeln/drücken. Technisch soweit gut, aber was die Riffs, Arrangements oder Melodien betrifft, auch wirklich gar keine Überraschungen dabei. Es ist schon eher die Standardnummer, wobei ich auch wirklich nicht weiß ob es hier noch echte Innovationen geben kann. Das besondere Merkmal, Wiedererkennung, oder sogar die Alleinstellung fehlt hier leider einfach. Der sehr natürliche gehaltene, vordergründige Chor im letzten Stück der Platte, fällt da tatsächlich am ehesten auf, der Rest eben leider doch sehr unspektakulär und gewöhnlich. Stilistisch treu und leidenschaftlich sind die 5 Jungs aus Nürnberg aber allemal!

Auf der Erased –EP erwarten euch 5 Songs, alle so um die 3-3,5 Minuten, also kurzweilige & schnell abliefernde Songs, die den echten Metalcorer bestimmt überzeugen können. Als Debüt keine schlechte Sache, da geht aber noch einiges, also weiter und bald mehr davon!

Bewertung: 5,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Vanishing Realm
02. Heartless
03. Our Chance
04. Erased
05. Dawn Of Change

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