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WRATHAGE (2015)

"Discipline" (1.684)

Label: Maa Records
VÖ: 30.03.2015
Stil: Death / Black Metal
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Aus dem finnischen Oulo stammt diese Truppe, die mit “Discipline“ ihr erstes Langeisen präsentiert. Durch einige Demos, die EP “Crawlspace Antipathy“ sowie einen Beitrag zu einem Immortal-Tribute-Sampler, dürfte sich der Bandnamen in einschlägigen Kreisen im Underground aber dennoch längst herumgesprochen haben.

Da sich bei Wrathage obendrein diverse altgediente Recken der Suomi-Szene tummeln, die unter anderem bei Kalmah oder National Napalm Syndicate mitgewirkt haben, lässt sich auch erklären, weshalb die Formation, die an sich zwar bereits 1997 gegründet wurde, bis dato noch nicht so wirklich in die Gänge gekommen ist.

Das sollte sich jetzt aber ändern, da „musikalische Extremisten“, die zudem eine Affinität zu schier wahnwitzigen Sounds haben, hier definitiv ihr Glück finden werden, während “Discipline“ Traditionalisten wie auch jeden Zeitgenossen, für den Melodien im Vordergrund stehen, eher verstören, wenn nicht gar abschrecken wird.

Zunächst sei angemerkt, dass es sehr schwierig ist, dem „Treiben“ der Finnen zu folgen, da sich nicht wirklich ein „roter Faden“ finden lassen will. So kommen die Burschen zwar immer wieder mit leckeren, brutalen Old School-Death Metal-Passagen daher, doch diese werden leider immer wieder von wahlweise verqueren Breaks oder pechschwärzer „Eiseskälte“ durchzogen, wodurch man die Chose nicht mal ansatzweise entspannt genießen kann.

An technischer Kompetenz mangelt es den Burschen dagegen keineswegs, vor allem die Gitarren lassen vernehmen, dass hier Musiker am Werk sind, die es verstehen deftigste Riffs in wieselflinker Manier und auf halsbrecherische Weise vorzutragen.

Zum Thema „Kompositionskunst“ darf man jedoch durchaus geteilter Meinung sein, denn leider will bei aller Abwechslung keine Atmosphäre aufkommen, da jeglicher Anflug von Erhabenheit mit dem nächsten Break und dem anschließenden Gebretter erneut niedergemetzelt wird und das Nervenkostüm dadurch immer wieder gehörig beansprucht wird.

Ich persönlich kann “Discipline“ gar nix anfangen, da mir die Mucke der Burschen einfach viel zu hektisch und stressig klingt.

Bewertung: (neutrale) 4,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Dark Matter
02. Born Girt for War
03. Of the Great Chief
04. Walking to Death
05. Unslaved
06. Distortion
07. Reptilian
08. Sadicum
09. The Crawlspace
10. Dawn of the Angry

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