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UADA – Cult Of A Dying Sun (2018)

(4.744) - Marcus (9,5/10) Black Metal

Label: Eisenwald
VÖ: 25.05.2018
Stil: Black Metal

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Nachdem mich das Debüt der Jungs aus den Staaten eiskalt erwischt hat und für mich mit zu den besten Black Metal Alben zählt die es gibt, war ich auf den Nachfolger mehr als gespannt. Wenn eine Band es schafft mit dem Debüt die Messlatte so hoch anzulegen,

könnte es sich natürlich um eine musikalische Eintagsfliege handeln. Aber hier kann ich direkt Entwarnung geben, UADA schaffen es sogar noch den Erstling zu toppen.

„The Purging Fire“ eröffnet das Album mit brachialem Riffing und Blastbeats und man ist als Hörer sofort auf Betriebstemperatur. Aber keine Angst, auch hier setzen schnell die grossartigen Melodien, wie man sie schon vom Debüt kennt, ein und brennen sich ins Gehirn. Man merkt auch schon beim Opener das die Band nicht einfach das Debüt kopiert, sondern an ihem Stil gearbeitet hat. Klar wird immer noch dem schwedischen Black Metal und Bands wie Dissection gehuldigt, aber an ein paar Schrauben wurde feinjustiert.

„Snakes & Vultures“ setzt dann den melodischen Part fort, kommt dann aber im Refrain nicht ohne Raserei aus. Und der Refrain lädt zum mitsingen ein.

Im Titeltrack „Cult Of A Dying Sun“ zeigt Sänger Jake Superchi sein Gesangsspektrum, welches über Gekreische, Gekrächze, Growls und sogar Klargesang verfügt.

Der Song hat einen schönen Drive, im Mittelteil gibt es ein kurzes aber grossartiges Gitarrensolo und dann gibt die Band nochmal alles.

Zum verschnaufen ist dann „The Wanderer“. Ein schönes düsteres Instrumentalstück, welches die Überleitung zu „Blood Sand Ash“ schafft. Hier wird mal mehr der Raserei gehuldigt, aber mit einem schönen Groove.

„Sphere (Imprisonment)“ poltert auch schön los, aber ab der Mitte wird es wieder melodisch und die Gitarren klingen fast fröhlich.

Es ist schon fast unglaublich wie UADA in jedem Song eine Atmosphäre erschaffen der man sich nicht entziehen kann. Diese abwechslungreichen Parts klingen auch nicht aneinandergeklatscht sondern sind absolut stimmig.

Der letzte Song ist „Mirrors“ und beendet das beindruckende Zweitwerk einer jungen Band von der man noch so einiges hören wird. Ich habe jetzt schon ein wenig Angst vor dem dritten Album. Aber das wird ja noch etwas dauern.

Fans des Debüts und auch alle die nur ein wenig mit Black Metal anfangen können müssen hier zuschlagen.

Veröffentlicht wird das Album in den gängigen Formaten, und das Vinyl bzw. die CD sind sehr schön gestaltet. Das Coverartwork ist wieder von Kris Verwimp und passt so gut zum Debüt.

Anspieltipps: „Snakes & Vultures und „Cult Of A Dying Sun

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The Purging Fire
02. Snakes & Vultures
03. Cult Of A Dying Sun
04. The Wanderer
05. Blood Sand Ash
06. Sphere (Imprisonment)
07. Mirrors


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