Alben des Jahres 2023

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Zephyr's Odem - Monthly Warfare

Unsere Alben des Monats Februar 2023




Im Februar zog die Veröffentlichungsspirale aber mächtig an und so hatten wir die Qual der Wahl, welche 15 Alben in unseren Monthly Warfare Einzug halten würden. Erneut ist ein ziemlich geiler Querschnitt gitarrenorientierter Unterhaltungsmusik dabei herausgekommen…

…den wir Euch jetzt jeden Monat zusätzlich als kleine Show aufarbeiten wollen. Ich hoffe Euch gefällt dieser kleine Bonus-Content, der parallel zu unserer Tales from the hard Side Show laufen wird und immer hier mit veröffentlicht werden wird. Somit braucht Ihr nicht mehr bei Spotify rumwühlen und in der Playlist lediglich 30 Sekunden angespielt bekommen. Außerdem gibt es von jeder Platzierung einen Song nebst Infos und mehr.

Bodyfarm haben diesen Monat die Krone erobert und schafften den Sprung auf das oberste Treppchen, gefolgt von den widererstarkten In Flames und dem Überraschungs-Dritten Siege of Power. Viel Spaß beim HÖREN und Stöbern! Eure ZO-Crew.




TOP 15 - FEBRUAR 2023


BODYFARM – Ultimate abomination (2023)

Bewertung: 9,2 von 10 Punkten

UA ist ein verdammt starkes Album, in meinen Augen (und vor allem Ohren) aber nicht ganz so genial, wie der Vorgänger, was allerdings Jammern auf allerhöchstem Niveau ist, denn es sind lediglich einzelne, kleine Nuancen, die meine rein subjektive Meinung zu diesem dennoch brillanten Album widerspiegelt. Bodyfarm gehören zur europäischen Todesblei Spitze und das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern.

IN FLAMES - Foregone (2023)

Bewertung: 8,6 von 10 Punkten

Das Debüt der ehemaligen Bandmitglieder ist zwar immer noch besser als „Foregone“, doch dieser musikalische Arschtritt seitens Mikael Stanne und seinen Mitstreitern scheint der Band gutgetan zu haben, denn man besinnt sich seiner Wurzeln und dürfte mit diesem bockstarken Teil eine Menge an verspieltem Kredit zurückgewinnen, was die Club Mate-Trinker und Dutt-tragende Fangemeinde der Schweden heftigst erschüttern dürfte.

SIEGE OF POWER – This is tomorrow (2023)

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

SIEGE OF POWER schaffen es wirklich, nicht wie eine der Bands zu klingen, in denen sie jahrelange Erfahrung gesammelt haben, sondern was neues Altes zusammenzuschwarten. Wer also Angst hat, hier Recycleware von ASPHYX, THANATOS und AUTOPSY vorgesetzt zu bekommen, kann sich beruhigt zurücklehnen. Hier wird unbekümmert in den Annalen der Brutalmucke gewildert, doch was dabei herauskam, ist kein krudes Stückwerk, sondern arschgeiler Death Metal.


BEST OF THE REST


SOUND OF SMOKE – Phases (2023)

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

Sound Of Smoke ist in dieser Qualität ein richtiger Geheimtipp, aus dem heimischen Psychedelic Rock Kosmos. Einer Band die so ein spannendes und interessantes Album aufgenommen hat, ja der steht Großes bevor. Man hat absolut keinen Grund mehr nach Skandinavien oder Amerika zu schielen. Hier ist ein wahrhaft magisches Album erschienen, das durchweg exzellent unterhält. 

MEMORIAM – Rise To Power (2023)

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

MEMORIAM liefern mit „Rise To Power“ ein sehr geiles, fast makelloses Death Metal Album ab und da ich „To The End“ vor gut zwei Jahren begeisterte 9 Punkte auf die Fahnen schrieb, bleibt mir ja gar nichts anderes übrig, als auf 9,5 Punkte zu erhöhen und eine unbedingte Kaufempfehlung auszusprechen!

TULUS – Fandens Kall (2023)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Da auch der Sound mächtig druckvoll aus den Boxen donnert und der Scheibe obendrein noch ein wahnsinnig stimmiges Coverartwork verpasst wurde, komme ich nicht umhin, für dieses außergewöhnliche Werk eine unbedingte Kaufempfehlung auszusprechen. Keine weitere Band vermag es, die vielzitierte Floskel „weniger ist mehr“ in solch einer beispiellosen und absolut eindrucksvollen Art und Weise in eine schwarzmetallische Form zu gießen und derart sensationell umzusetzen! Kaufen!!!

MORDKAUL – Feeding The Machine Part 1 (2023)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Denn was die Belgier hier fabriziert haben, könnte man als Initialzündung für die Melodeath-Szene wünschen, wieder mehr back to the roots zu gehen, und der weiteren Metalcoreisierung dieses Subgenres etwas entgegenzuwirken. Das Mini-Album stellt eine gekonnte Symbiose aus Melodie und fast-forward- Angriffen dar, ist auch noch schön treibend und aggressiv und zieht mit ordentlichen Ecken und Kanten den einen oder anderen noch vorhanden Scheitel nach.

FROZEN DAWN – The Decline Of The Enlightened Gods (2023)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Trotz der Verwendung althergebrachter Standards klingt „The Decline Of The Enlightened Gods“ angenehm frisch und unverbraucht. Die Produktion passt auch wie Arsch auf Eimer, will sagen: Alles ist zwar auf hohem Niveau abgemischt und lässt kein Gemecker aufkommen, dennoch ist der harsche Grundton mit den leicht höhen lastigen Gitarrenläufen gegeben, was der Platte einen gewaltigen Old-School-Flair verleiht.

ATOMWINTER - Sakrileg (2023)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Atomwinter sind gereift wie ein guter Wein, haben sich von Album zu Album stetig weiterentwickelt und ich hoffe inständig, dass mit „Sakrileg“ das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Für mich der bisherige Höhepunkt in der 13jährigen Bandgeschichte, auch wenn mir da einige Leute in der Redaktion widersprechen werden, war für sie doch „Catacombs“ das Maß aller Dinge. Das empfinde ich persönlich schon irgendwie als…äääh…Sakrileg.

BLACKWÜLF – Thieves & Liars (2023)

Bewertung: 8,9 von 10 Punkten

Was die Produktion betrifft, könnte das Album etwas druckvoller sein. Die Songs schreien förmlich nach mehr Druck. Die Riffs bieten enorme Kraft und die kommt nicht immer so hart rüber, wie sie es hätten sein können. „Thieves & Liars“ ist eine unglaublich gute Platte geworden, die den Spagat zwischen den Genre schafft und sich damit lange halten wird.

SARCOPTES – Prayers To Oblivion (2023)

Bewertung: 8,8 von 10 Punkten

Beim Review der schon erwähnten EP hatte ich ja angekündigt, diese Combo im Auge, oder besser: im Ohr zu behalten, und kann mit Fug und Recht behaupten, dass SARCOPTES mich mit diesem Album nicht enttäuscht haben. Wer mit dezent synthesizerverziertem Black Metal, der dennoch nicht aufgesetzt bombastisch wirkt, und ordentliche Furchen in die Hirnhaut zieht, etwas anfangen kann, sollte sich hier mal anflanschen.

HELLRIPPER – Warlocks Grim & Withered Hags (2023)

Bewertung: 8,7 von 10 Punkten

„Warlock’s Grim & Withered Hags“ bietet eine schöne Mischung aus Thrash Metal, Black Metal, Black’n’Roll und Death Metal und sitzt damit stilistisch irgendwo zwischen MIDNIGHT und BITCHHAMMER, vielleicht mit einigen Seitenhieben auf MARDUK und frühen DISSECTION. Mir gefällt der Kram.

TRAMALIZER – Elemental Binding (2023)

Bewertung: 8,6 von 10 Punkten

Ja, alles in Allem eine leckere Schlachtplatte, die uns TRAMALIZER hier kredenzen. Zumindest, wenn man den frühneunziger Death Metal- Monstern aus Skandinavien zugeneigt ist und immer noch ergeben diesem Sound frönt. Fragt mich allerdings nicht, was ein TRAMALIZER ist! Übersetzungsportale im Internetz geben hier keinerlei Auskunft. Ich denke mal, hier sollte einfach ein Bandname gefunden werden, den mit Sicherheit sonst niemand okkupiert hat.

SCHIZOPHRENIA – Chants Of The Abyss (2023)

Bewertung: 8,5von 10 Punkten

Mir ist klar, dass reine Coverplatten immer Geschmackssache sind. Dem einen gefällt’s der andere findet es unnötig wie ein zweites Loch im Arsch. Die Wahrheit liegt oftmals in der Mitte, und deshalb lasse ich hier meinen Geschmack regieren und verleihe der Band 8,5 Punkte für dieses Stück Genickmassaker.

INSOMNIUM – Anno 1696 (2023)

Bewertung: 8,4 von 10 Punkten

Ich denke, dass viele der alten Fans mit „Anno 1696“ so ihre Probleme haben werden, was für mich im Umkehrschluss bedeutet, dass ich mich darüber freue, dass Insomnium mit all ihren technischen Fertigkeiten diese auch endlich gewinnbringend auf die Straße bringen. Ich werde jetzt weißgoat kein Fan der Truppe, bin aber von diesem Album nicht nur überrascht, sondern auch angenehm unterhalten worden.


PREMIUM CD TIP


ENDLEVEL – Weekend War (2023)

Bewertung: 9,3 von 10 Punkten

Endlevel haben sich Zeit gelassen mit ihrer zweiten Scheibe und das Warten hat sich gelohnt. „Weekend War“ ist ein Quantensprung zur Debütscheibe und was nicht zuletzt mit einem Deal bei Violent Creek Records belohnt wurde. Die Platte klingt differenziert und druckvoll produziert und somit springt glatt auch der ein oder andere Hit hervor. „Weekend War“ macht Laune und es lässt sich durchgehend genüsslich dazu Abschädeln. Definitiv ein Highlight in diesem Jahr!


HOT OF THE MONTH


CONDENADOS – El Camino De La Serpiente (2023)

Bewertung: 9,6 von 10 Punkten

Man sollte auch nicht die Tempowechsel außer Acht lassen. Diese werden so stilvoll eingebunden, dass sie einfach hingehören müssen. Diese Platte bleibt vom Anfang bis zum Ende frisch und klangreich und reißt nie ab. 13 Titel können im Doom abschreckend wirken, da man eine immense Zeit erwartet. Die Songs erreichen aber nie übermäßig Länge und das erweckt eventuell Verlangen nach mehr.




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