N-P

NARBELETH (2014)

„A Hatred Manifesto“ (1.023)

Aus Kuba, genauer Havanna, stammt diese seit 2008 bestehende Formation. Wobei Formation etwas zu weit gegriffen ist; für sämtlichen Gesang und Einspielung der Instrumente zeigt sich Band-Kopf und Einzelkämpfer (Lord) Dakkar verantwortlich. Live wird dieser aber von 2 Kollegen unterstützt.

Gleich die ersten drei Lieder hauen direkt rein. Alle Songs sind kompromisslos, ohne Schnörkel und relativ kurz gehalten. Beim vierten Song „Land of the Heathen“ wird man zwischendrin etwas hellhörig ob des choralähnlichen Gesangs, welcher sich aber prima in das Gesamtgefüge des Songs eingliedert. Song Nummer sieben „Nihilistic Propaganda“ weist sogar eine ruhigere Passage auf. Ansonsten steht Narbeleth für rauen prägnanten Black Metal. 
Mit dem letzten Song „Nyx“, einem Cover der Band Urgehal, schließt dieses Album fantastisch ab. Die Songs und dadurch das gesamte Album sind nur relativ kurz, wobei dies vermutlich so gewollt ist, ohne Zwischenspiel direkt auf den Punkt zu kommen.

Insgesamt legt Dakkar die Messlatte für weiteren Nachwuchs in diesem Genre relativ hoch; Musik und Gesang bilden eine wunderbare Einheit; das Album klingt frisch. Dass die Band auch einmal aus einem nicht typischen Black Metal Land kommt, ist ebenso interessant.Vermu tlich werden wir noch einiges zu hören bekommen vom kubanischen Black Metal-Export Narbeleth.

Bewertung: Sehr hörenswerter rauer Black Metal; 8 von 10

Tracklist:
01. Total Isolation
02. Breathing a Wind of Hatred
03. Fuck Off!
04. Rotten to the Core
05. Land of the Heathen
06. Posercorpse
07. Nihilistic Propaganda
08. Nyx (Urgehal Cover)

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