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TAROT "The warrior's spell" (2015)

(2.381) - Walter (8,0/10)

Label: Van Records
VÖ: 11.12. 2015
Stil: Psychedelic / Classic / Hard Rock

TAROT auf Soundcloud

Um etwaige Irritationen zu vermeiden sie eingangs erwähnt, dass es sich hierbei nicht um die finnischen Metaller rund um Nightwish-Mann Marco Hietala handelt, sondern um eine australische Formation gleichen Namens.

Diese ist seit 2011 aktiv und wurde von einem Multiinstrumentalisten mit dem Pseudonym „The Hermit“ gegründet. Ein Solo-Projekt ist Tarot allerdings längst nicht mehr, denn inzwischen hat der Kerl zwei Mitstreiter finden können, wodurch zum aktuellen Line-Up neben dem für Gitarre, Orgel, Synthesizer und Gesang zuständigen Gründer auch noch Bassist „The Hierophant“ und Drummer „The Magician“ zählen. Mit “The Warrior’s Spell“ kredenzt man uns nun also den ersten Longplayer, der jedoch als Compilation bezeichnet werden muss, da die Tracks allesamt bereits auf den bislang von „The Hermit“ unter diesem Banner aufgelegten EPs enthalten waren.

Nicht weiter schlimm, da besagte Veröffentlichungen wohl außerhalb Australiens so gut wie nicht zu erhalten gewesen sein dürften und man von daher durchaus auch von einem Debüt sprechen kann. Und dieses kommt mehr als nur ordentlich aus den Boxen.

Basierend auf einem hingebungsvoll intonierten Fundament, das sich zu nahezu gleichen Teilen aus Classic Rock und frühem Hard Rock zusammensetzt, offeriert das Trio eine feine wie ausgewogene Mischung. Für diese orientiert man sich vornehmlich am Schaffens von Größen wie Deep Purple (“Mystic Cavern“) und Uriah Heep (“The Wasp“), lässt aber auch reichlich Inspiration aus dem 70er Jahre Prog Rock erkennen.

Auch dezent bluesig-jazzige Gitarrenpassagen sind zu vernehmen, wodurch die Chose des Öfteren (besonders jedoch in “Eyes In The Sky“) auch an Wishbone Ash denken lässt. Immer wieder addiert das Dreigestirn auch noch eine unglaublich intensive Psychedelic-Schlagseite und kommt auf Grund des getragenen Vortragstempo dabei sogar in die Nähe von diversen frühen Doom-Formationen wie Black Sabbath oder Pentagram.

Wer jetzt neugierig geworden ist und obendrein das kunterbunte Cover ansprechend findet, greift idealerweise zur Doppel-Vinyl-Version der Scheibe, die das Motiv deutlich besser zur Geltung bringt und zudem auch soundtechnisch entsprechend erwärmend sein sollte.

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


Tracklist:
01. The Watcher's Dream
02. Twilight Fortress
03. The Wasp
04. Eyes in the Sky
05. The Warrior's Spell
06. Street Lamps Calling
07. Leaving This Place
08. Mystic Cavern
09. Dying Daze
10. Life and Death
11. Sound the Horn
12. Vagrant Hunter
13. Tale A Look Around
14. Leaving this Place

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