Die Alben des Jahres 2025

DIE Alben DES MONATS (09/26)

Aktuelle Reviews

Q&A - Die Interviews

Tales from the hard side

live on stage reports

Wir hörten früher gerne

So fing alles an

CD-Reviews A-D

DEATHCULT – Cult of the Dog (2026)

(10.491) Timo (7,0/10) Black Metal


Label: Soulseller Records
VÖ: 02.10.2026
Stil: Black Metal






Wahnsinn, da liegt das letzte Album der Norweger DEATHCULT doch fast 10 Jahre zurück. Aber die Herren aus Bergen bleiben sich treu und beschränken sich pro Dekade auf einen Langspieler. Cult of the Dog ist dabei nach Cult of the Dragon (2007) und Cult of the Goat (2017), der letzte Teil ihrer Cult-Triologie.

Auf knapp 45 Minuten zeigt die 2006 gegründete Kapelle wieder rabiaten, norwegischen Black Metal, ohne Schnick Schnack. Im legendären Grieghallen Studio produziert, ist natürlich ein traditionsreiches Fundament geschaffen. Ein Ort in dem zahlreiche Black Metal Klassiker eingetrümmert wurden, von Mayhem, Gorgoroth, Enslaved, Trelldom und natürlich Immortal. Dabei kam das 2017er Album Cult of the Goat ausgesprochen gut bei uns weg und Jezebel war schier begeistert. Die 9,5 Punkte bildeten sich in ihrem Fazit wie folgt ab. Ganz großes, finsteres Kino und eins der besten Black Metal Alben des Jahres. Keine Frage, die Messlatte für das aktuelle Album war so natürlich ziemlich hochgelegt und auch nicht zu toppen. 

Mit dem Opener Dogs of War starten DEATHCULT dann erstmal ziemlich überzeugend, rasanter, norwegischer Black Metal wie er im Buche steht. Rau, kalt und finster. Musikalisch ist der Sound zwischen den Klängen von Gorgoroth bis Satyricon angesiedelt, was die Marschrichtung klar definiert. Auch das temporeiche Author of Caedes und der letzte Song Imperium Satana setzen Ausrufezeichen. Das waren sie auch die Höhepunkte. Viel mehr braucht man da nicht zusagen.  

Cult of the Dog lebt von seiner Kompromisslosigkeit, der Rohheit und dem sehr klassischen, kratzbürstigen Gesang von Skagg. Die dreckige und ungeschönte Herangehensweise sind Pluspunkte. Neben den angesprochenen Höhepunkten, bewegt sich das restliche Material aber eher im Mittelfeld und kann nicht vollends überzeugen. Da mangelt es etwas an Dynamik und fesselnden Songwriting. Liebhaber der frühen 90er Black Metal Epoche sollten die Scheibe dennoch mal antesten, völlig verkehrt liegen sie dort jedenfalls nicht. Auch wenn DEATHCULT hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. 

ANSPIELTIPPS:
🔥Dogs of War
☠️Imperium Satana



Bewertung: 7,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Dogs of War
02. Cynocephalus
03. Author of Caedes 
04. Eat Broken Glass 
05. Pseudocommando 
06. Hyperviolence
07. Imperium Satana



Multimedia

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

MERCH

70.000 Tons 2024

The new breed

GROTESQUE GLORY

mottenkiste

P P P

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Unsere Partner

Join the Army

Damit das klar ist