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KALENDERWOCHE 13-2026

HELLRIPPER - Coronach (2026)

Am Ende bleibt ein Album, das nicht nur durch seine musikalische Wucht überzeugt, sondern vor allem durch seine Tiefe. Durch seine Bilder. Durch seine Atmosphäre. Und durch das Gefühl, dass hier jemand nicht einfach Songs geschrieben hat – sondern eine Welt erschaffen hat, in die man immer wieder zurückkehren will. Coronach ist ein Werk, das wächst.


KALENDERWOCHE 12-2026

STAINLESS – Lady of Lust and Steel (2026)

STAINLESS fahren also auf ihrem Debütalbum eine breite Front Rockmusik der alten Schule auf, zelebrieren bodenständige Partymucke, die kurzweilig ist und einfach nur Spaß macht. Dabei wird auf moderne Trends und Schnickschnack geschissen, was auch das Artwork zeigt. 


KALENDERWOCHE 11-2026

PIZZA DEATH – World Doughmination (2026)

Dass die Band sich selbst dabei nicht allzu ernst nimmt, ist Teil der Magie. Während andere Gruppen verzweifelt versuchen, besonders finster oder technisch zu klingen, ziehen PIZZA DEATH den Humor aus der Pizzaschachtel und schleudern ihn mit voller Wucht ins Gesicht der Hörerschaft. Die Themenwelt ist herrlich simpel und zugleich konsequent durchgezogen: Pizza, Tod – und im besten Fall Tod durch Pizza.


KALENDERWOCHE 10-2026

WRECK-DEFY – Dissecting the Leech (2026)

Am Ende bleibt ein Album, das Thrash Metal in seiner kraftvollen, melodischen und gleichzeitig kompromisslosen Form präsentiert. WRECK-DEFY verbinden rasende Geschwindigkeit mit durchdachtem Songwriting und einer Produktion, die das Ganze megafett in Szene setzt. Für mich ist Dissecting the Leech genau die Art von Platte, die man immer wieder auflegt, weil sie gleichzeitig Energie, Atmosphäre und handwerkliche Klasse vereint.


KALENDERWOCHE 09-2026

CRYPTIC SHIFT – Overspace & Supertime (2026)

Overspace & Supertime ist kein Album für zwischendurch, kein Album für nebenbei, kein Album für Menschen, die nach drei Minuten schon nervös werden. Es ist ein gigantisches, bewusst überforderndes, aber unglaublich faszinierendes Werk – technisch auf einem Niveau, bei dem man sich fragt, ob diese Band überhaupt noch in normaler Zeit existiert.


KALENDERWOCHE 08-2026

EXHUMED – Red Asphalt (2026)

Red Asphalt ist Blut, Gedärme und Splatter – aber grandios organisiert, rasend, brutal, intelligent und bis ins Mark unterhaltsam. Ein herrliches Album zum kompletten Ausrasten, ein Crash ohne Überlebende und ein neuer Fixpunkt im Exhumed-Kosmos. Das ist kein Album, das man hört – es ist ein Frontalaufprall mit 200 km/h, bei dem selbst der Asphalt noch schreit.


KALENDERWOCHE 07-2026

SLAUGHTERDAY – Dread Emperor (2026)

Am Ende bleibt: SLAUGHTERDAY sind weiterhin diese verlässliche Abrissbirne – nur diesmal mit noch mehr Wucht, noch mehr Fokus und einem Sound, der so groß ist, dass man ihn eigentlich anmelden müsste. Wenn das der „Dread Emperor“ ist, dann ist der Thron nicht aus Gold, sondern aus Knochen und Lautsprechern.


KALENDERWOCHE 06-2026

TAILGUNNER – Midnight Blitz (2026)

Unterm Strich bleibt ein Album, das sich nicht erklären lässt, sondern gehört werden muss. Midnight Blitz ist Heavy Metal, wie er gedacht ist: direkt, ehrlich, mitreißend – und so verdammt gut, dass man ihn sich ohne langes Zögern ins Regal wuchtet. Wer hier noch diskutiert, hat den Verstärker zu leise eingestellt. „Midnight Blitz klingt wie ein Versprechen an die Zukunft – abgegeben mit der Faust in der Luft und dem Blick nach vorne.“


KALENDERWOCHE 05-2026

HÄLLAS – Panorama (2026)

Bereits in den ersten wenigen Minuten schürten Hällas die Hoffnungen in mir, dass es doch bitte so großartig weiter gehen würde. Da das aber nicht ging, machten sie einfach noch großartiger weiter und gaben mir als Hörer eine Fantasy-Reise ohne Gleichen. Dafür brauchten sie keine überbordende Produktion oder aggressive Soundeffekte, sondern spannendes Songwriting und ergreifende Riffs und Melodien


KALENDERWOCHE 04-2026

MEGADETH - Megadeth (2026)

Wenn ich ehrlich bin, wirkt dieses Album wie ein gut gemachter, aber nicht absoluter Höhepunkt. Es ist eher ein würdiges Schlusswort, kein letztes Feuerwerk mit Raketenregen. Zu glatt produziert? Vielleicht. Zu steril für manche im aggressiven Thrash-Kosmos? Eventuell. Aber sauber gespielt, effektiv arrangiert und mit einem Händchen für Variation und Härte gesegnet – das allemal.


KALENDERWOCHE 03-2026

MARIANAS REST – The Bereaved (2025)

Eine Platte, die man idealerweise in der dunklen Jahreszeit hört, bei Kerzenschein und einem guten Glas Rotwein vor dem Kamin. Sollte kein Kamin vorhanden sein, tut es zur Not auch die Zentralheizung – die Kälte kommt trotzdem durch. Und am Ende steht The Bereaved vielleicht nicht auf derselben unerreichbaren Stufe wie seine beiden Vorgänger, aber es ist ein weiteres eindrucksvolles Kapitel in der Geschichte dieser Ausnahmeband.


KALENDERWOCHE 02-2026

LIONHEART – Valley of Death II (2026)

Es ist von Anfang bis Ende ein Schlag in die Fresse, aber einer mit Zweck: Ventil auf, Dampf raus, Kopf wieder klar. Wenn das hier nicht mindestens in der Nähe eines Hardcore-Idealbilds liegt, dann weiß ich auch nicht – vielleicht existiert das perfekte Hardcore-Album wirklich nicht. Aber LIONHEART stellen sich verdammt breitbeinig direkt davor und sagen: „Dann komm doch her.“


KALENDERWOCHE 01-2026

ELLENDE – Zerfall (2026)

Es gibt einfach Kombinationen, die gehören zusammen: Senf und Bratwurst, Kaminfeuer und Kuscheldecke und selbstverständlich Winter und Black Metal. Und gleich zu Jahresbeginn hauen die Österreicher von Ellende ein Brett raus, das, auch wenn ich diese Review im Dezember 2025 schreibe, mein liebstes Album 2026 werden könnte.



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