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HYSTERESE – Hysterese V (2026)

(10.263) Maik (8,0/10) Punkrock


Label: This Charming Man Records 
VÖ: 22.05.2026 
Stil: Punkrock 







Der Name HYSTERESE klingt wie ein Begriff aus der Medizin, genauer der Psychologie. Dachte ich zumindest, bis ich dann doch neugierig war, und Herrn Google gefragt habe. Und schon war ich wieder ein bisschen schlauer. Denn es handelt sich dabei um einen Begriff aus der Werkstoff-/Verformungstechnik, den sich die Tübinger Punkrocker selbst verliehen haben. 

Die Band veröffentlicht diese Woche ihr fünftes Album. HYSTERESE legen keinen Wert auf markige Plattentitel, und so firmieren die Veröffentlichungen alle unter „Hysterese“ I-V. Herumgepose in den sozialen Medien ist auch nicht so das Ihre. Sie konzentrieren sich lieber auf die Musik. 

Und die bewegt sich auf „Hysterese V“ grob im Punkrock, der aber auch schon mal über den Tellerrand guckt. Da gibt es eingängigere Nummern wie der Opener „Sedative Nights“, punkigere Geschosse wie „Obsidian“, auch mal eine leichte Dark Wave- Note wie in „Only Players Left Alive“. Auch ein wenig in Richtung Gothic scheint der Vierer geschielt zu haben. Durch hartes Riffing und eine doch eher rockige Ausrichtung wird das nicht kitschig. Ab und an fühle ich mich an MISFITS erinnert. 

Nicht zu überhören sind auch leichte Ausflüge in den Heavy Metal bzw. Hard Rock. Und das zeigt sich nicht nur in der coolen Umsetzung des MANILLA ROAD- Klassikers „Necropolis“. Auch Songs wie „Dark Horse“ oder „Nightfall“ greifen da schön ruppig in die Saiten und können so auch schon mal fragend am Genickmuskelstamm anklopfen. Und das Coverartwork ist auch ziemlich Metal-kompatibel geraten. 

Den Gesang teilen sich die beiden Axtträger Helen und Moritz mit Lukas, dem Mann am Tieftöner. Den Hauptteil der Gesangsdarbietung liefert allerdings Helen, die auch eine schöne Rockröhre in ihrem Kehlchen beherbergt. Nur bei „Love Hurts“ finde ich die Gesangslinie etwas nervig. 

Der düstere Punkrock der Tübinger ist mitreißend und unterhaltsam. Die elf Songs bzw. etwas über 38 Minuten vergehen wie im Fluge und können sowohl Punkrockfans als auch 80er-affine Heavies eine gute Zeit verschaffen.

Anspieltipp:
🦇 Nightfall
🐎 Dark Horse 


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Sedative Nights
02. Only Players Left Alive
03. Golden Boy
04. Love Hurts
05. Paintrader
06. Necropolis
07. Obsidian
08. No Dreams
09. Dark Horse
10. Nightfall
11. Uphill Battle



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