Alben des Jahres 2025

DIE Alben DES MONATS (04/26)

Aktuelle Reviews

Q&A - Die Interviews

Tales from the hard side

Wir hörten früher gerne

So fing alles an

CD-Reviews Q-S

SAVAGE MANIA – Demonic Assault (2026)

(10.244) Maik (8,5/10) Thrash Metal


Label: Fireflash Records
VÖ: 15.05.2026
Stil: Thrash Metal






Das hier besprochene Thrash Metal- Gewächs ist in Schweden gesprossen, und zwar in einem Ort, der sich Bollnäs nennt. Die Mucke bollt auch gewaltig auf die Näs, aber genug der albernen Wortspiele!

Die Rede ist von SAVAGE MANIA, einem Quartett, welches seit 2019 aktiv ist und nun mit dem ersten Langeisen in die Schlacht einsteigt. Und das Ding ist sowas von 80er Teutonenthrash, dass es mir den Kalk von meinen alten Knochen nur so wegplatzen lässt. Das beginnt schon mit dem Titel „Demonic Assault“, geht mit dem leicht primitiven Coverartwork weiter und hört bei Songtiteln wie „The Face Of Death“, „Master Of Hell“ oder „Storm Of Steel“ noch lange nicht auf.

Denn die vier Bagaluten machen auch musikalisch eine Kehrtwende in Richtung 1985. Und das nicht mal schlecht. Wer die ersten Mach(t)werke von SODOM, DESTRUCTION und KREATOR immer noch oft und gern kreisen lässt, kann sich mit „Demonic Assault“ ein schönes Stück Nostalgie ins Schränkchen packen.

Denn diese Art Blackened Thrash setzt nicht auf vertrackte Songstrukturen oder innovative Ideen. Auch Originalität sucht man hier vergebens. SAVAGE MANIA wollen einfach nur gewaltig thrashen und das möglichst authentisch. Genau das ist den Knaben auch gelungen.

Wer sich Old School Thrasher nennt, und bei dem Kram hier ruhig auf seinem Hocker sitzen bleibt, sollte sich definitiv auf eventuell noch vorhandene Lebensanzeichen checken lassen. Die Authentizität wird noch verstärkt durch die total oldschoolige, aber dennoch knackige Produktion, die schön mit altmodischem Hall und all dem anderen Kram daherkommt. Die Songs sind alle erfrischend kurz, nie wird die Vierminutenmarke erreicht, und das gehört sich auch bei dieser Art Mucke.

Dass bei derartiger Tonkunst des Öfteren mal Riffs oder Gesangslinien auftauchen, die man schon ein- oder mehrmals gehört zu haben glaubt, ist kaum verwunderlich, und wohl auch nicht wirklich zu vermeiden. Und so fühlt man sich als alter Thrashflegel auch gleich irgendwie zu Hause bei der Mucke und begrüßt sie wie einen alten Freund, den man wiedertrifft, und der noch eine genauso coole Sau ist wie früher.

Die Scheibe ist eigentlich schon am 4. April 2025 in Eigenregie erschienen, wird aber nun über Fireflash Records einem größeren Publikum präsentiert. Und das ist auch gut so. Derart perfekte Untermalung für ein zünftiges Heavy Metal Drecksaufest wie „Demonic Assault“ darf einfach nicht ungehört verhallen. 

Wer auf leicht angeschwärzten Teutonenthrash der Mittachtziger abfährt, sollte sich diesen Scheibling auf jeden Fall zu Gemüte führen. Authentischer geht eigentlich nicht, und trotz des eng gesteckten Rahmens haben SAVAGE MANIA ein kurzweiliges Album zusammengeschwartet, welches einfach nur Spaß macht.

Anspieltipp:
💀 Death And Decay
😈 Master Of Hell 


Bewertung: 8,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Intro
02. Undead Rebirth
03. The Face Of Death
04. Master Of Hell
05. Remorse
06. Storm Of Steel
07. Death And Decay
08. Fasttrck
09. Demonic Assault



SOCIAL MEDIA

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

MERCH

70.000 Tons 2024

The new breed

GROTESQUE GLORY

mottenkiste

P P P

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Unsere Partner

Join the Army

Damit das klar ist