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Live on Stage Report: AIRBOURNE | ASOMVEL

07.02.2026 – Berlin @ Columbiahalle


Ein freundliches Moin, Moin aus der Hauptstadt. Ich hatte mich dazu entschieden, mein Konzertjahr 2026 mit etwas Entspanntem zu beginnen. Die Australier von Airbourne hatten sich mal wieder angemeldet, unsere prima Stadt zu besuchen, also flott ’ne Karte über einen einschlägigen Anbieter geordert und das Datum im Kalender eingetragen.

Samstag war es dann endlich soweit. Vor der Halle hatte sich bereits eine recht ansehnliche Schlange gebildet, dennoch ging das Einlassprozedere recht zügig vonstatten. Nach erfolgreicher Begutachtung der dargebotenen Oberbekleidung ging es dann in die obere Etage, um einen der heiß begehrten Plätze zu ergattern.

Mit einem kühlen Getränk hieß es nun warten auf die Vorband Asomvel. Kennt ihr nicht? Ich muss gestehen: ich auch nicht! Also, Asomvel sind eine vierköpfige Hard-Rock-Kapelle aus Großbritannien, und da die Burschen bereits vier Alben am Start haben, können sie also aus ihrer Liedersammlung ein nettes Paket feinster Unterhaltungsmusik schnüren. So, nun wisst ihr Bescheid.

Pünktlich um acht stürmten die Burschen auf die Bühne und legten sogleich fulminant los. Die Songs gingen echt gut ins Tanzbein, und auch das Berliner Publikum ließ sich von der Energie anstecken und ging ziemlich gut mit.

Basser und Frontbarde Ralph Robinson erinnerte bei einigen Songs (welche hier und da einen dezenten Motörhead-Einschlag vorweisen konnten) mit seinem Gesang und seinem Bassspiel ein ganz klein wenig an die verstorbene Ikone Lemmy Kilmister. Ansonsten boten die Jungs eine starke Show. Lenny Robinson und Stel Robinson an den Stromgitarren spulten ordentlich Kilometer ab, und auch Basser Ralph war hier nicht untätig. Dazu sorgte Drummer Ryan Thackwray für ein grundsolides Soundfundament. Die Songauswahl war wirklich prima, der Sound ebenfalls, und natürlich gab es auch das eine oder andere Liedgut ihres aktuellen Longplayers Born to Rock ’n’ Roll auf die Ohren.

Ich muss sagen, das hat wirklich mächtig Spaß gemacht, was Asomvel da abgeliefert haben, und so wurde die Truppe völlig verdient mit großem Handgeklapper verabschiedet.

So, und nun hieß es warten auf Airbourne. Ja, so ’ne Umbaupause ist immer etwas nervig, wie ich finde, aber es hilft ja nix. Leider musste ich so ’nem frechen Jungspund, welcher sich genau in mein Sichtfeld gestellt hatte, einen väterlichen Rat mit auf den Weg geben, dieses noch einmal zu überdenken. Manchmal bewirkt so ein Rat echt Wunder.

Und dann ging’s endlich los. Zum Terminator-Soundtrack (mit entsprechend cooler Lightshow) kamen dann Airbourne unter frenetischem Jubel auf die Bühne. Die Burschen starteten zum Warmwerden mit der neuen Single Gutsy und ebneten so an diesem Abend den Weg für einen fulminanten Siegeszug. Bestens aufgelegt und mit einem super Sound im Rücken gab es das Hitfeuerwerk, auf das ich mich gefreut hatte. Die Songauswahl war zum Zungeschnalzen, und die Aussies gaben mächtig Kniegas. Joel ist wirklich die geborene Rampensau. Der Typ hat einfach einen sympathischen Vollknall. Seine Ausflüge ins Publikum (inklusive dem Zerdeppern von Bierdosen an seiner Birne) sind schon fast legendär.

Aber auch seine Keule Ryan, Brett und Justin stand die Spielfreude förmlich ins Gesicht geschrieben, und sie trieben sich gegenseitig immer wieder an. Es war einfach eine echt großartige, energiegeladene Show, und wirklich alle Songs wurden vom Publikum gnadenlos abgefeiert. Einfach volle Lotte bis zum Schluss. Tja, was soll ich noch sagen? Danke an beide Bands für den großartigen Abend — das hat mächtig Spaß gemacht. Macht es gut, bis zum nächsten Mal.




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