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Q&A – Das Interview: TRIUMPHER

Die Götter stehen auf der Seite der Mutigen


Der griechische Metal-Untergrund hat über Jahrzehnte hinweg immer wieder Bands hervorgebracht, die sich bewusst zwischen Tradition, Mythologie und musikalischer Eigenständigkeit bewegen. Von den frühen Pionieren bis zu modernen Formationen reicht ein Spektrum, das stets ein wenig nach antikem Pathos, schwarzer Romantik und mediterraner Leidenschaft klingt.

Mit TRIUMPHER ist in den letzten Jahren eine Band aus Athen aufgetaucht, die genau diese Elemente aufgreift und sie mit einer bemerkenswerten Energie in die Gegenwart transportiert. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Gruppe in erstaunlicher Geschwindigkeit einen Namen im internationalen Underground gemacht. Nach dem Debüt Storming The Walls und dem Nachfolger Spirit Invictus steht nun mit Piercing The Heart Of The World das dritte Kapitel an – ein Album, das epischen Heavy Metal mit dunkleren und extremeren Einflüssen verbindet und den Sound der Band weiter schärft.

Grund genug also, die Athener Krieger, in dem Fall Frontmann Mars, zum Gespräch zu bitten – über epische Visionen, musikalische Philosophie, antike Mythen und darüber, warum ihre Songs manchmal klingen, als würden sie direkt aus einer vergessenen Schlachtchronik stammen.

Hallo nach Athen! Schön, dass Ihr Euch die Zeit für dieses Gespräch nehmt. Wie geht es Euch aktuell, und wie fühlt es sich an, kurz nach der Veröffentlichung von Piercing The Heart Of The World zu stehen?

Wir grüßen unsere Brüder und Schwestern im Norden.

Im Lager von TRIUMPHER herrscht derzeit eine spürbare Mischung aus Spannung, Vorfreude und dieser elektrisierenden Energie, die man nur dann verspürt, wenn etwas Großes unmittelbar bevorsteht. Denn während wir uns mit voller Kraft auf unsere erste Europatour vorbereiten, erreicht uns gleichzeitig eine wahre Flut an begeisterten Nachrichten – sowohl von Fans als auch aus der Presse.

Diese Welle aus Enthusiasmus und Unterstützung sorgt natürlich für breite Grinsen in unseren Reihen. Sie gibt uns das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein und bestätigt, dass die Musik da draußen wirklich Menschen erreicht.

Kurz gesagt: Wir sind derzeit sehr glücklich, motiviert und voller Optimismus, was die kommenden Monate und alles, was noch vor uns liegt, betrifft. Wenn das erst der Anfang ist, dann darf man gespannt sein, wohin diese Reise noch führt.

Wenn man sich Eure noch recht junge Bandgeschichte anschaut – gegründet 2020 und bereits drei Alben später – wirkt das wie ein erstaunlich schneller Aufstieg. Habt Ihr selbst manchmal das Gefühl, dass die Dinge bei TRIUMPHER ziemlich rasant passiert sind?

Theoretisch betrachtet ist unser Aufstieg tatsächlich rasant – und zwar auf allen Ebenen. Wir können nur hoffen, dass die Götter uns auch weiterhin jene unbezwingbare Kraft schenken, die sie uns bereits jetzt zu verleihen scheinen.

Im Inneren der Band herrscht derzeit eine beinahe beängstigende Energie: eine Mischung aus unbändiger Kreativität, leidenschaftlichem Tatendrang und einem regelrechten Rausch der Inspiration. Ideen sprudeln in einem Tempo hervor, das kaum zu bändigen ist, und es wirkt fast so, als gäbe es im Moment schlicht nichts, was diesen kreativen Sturm bremsen könnte.

Wenn man so will, stehen die Zeichen also auf Angriff – getragen von Inspiration, Wucht und einer gehörigen Portion göttlicher Rückendeckung.

Euer Debüt Storming The Walls hat im Underground viel Aufmerksamkeit erzeugt, und mit Spirit Invictus habt Ihr den Ruf noch weiter gefestigt. Wenn Ihr heute zurückblickt: Was hat sich musikalisch oder auch mental zwischen diesen beiden Alben und dem neuen Werk verändert?

Nach zwei Jahren, in denen sich unser Line-up endlich stabilisiert hat, ist aus einer Gruppe von Musikern inzwischen eine echte Einheit geworden. Wir sind als Band enger zusammengewachsen, verstehen uns musikalisch deutlich besser und arbeiten heute mit einer ganz anderen Reife und Gelassenheit als noch zuvor.

Gerade im Songwriting haben wir sehr bewusst darauf geachtet, nicht einfach nur gute Stücke zu schreiben, sondern Schritt für Schritt unseren eigenen, unverwechselbaren Sound zu formen. Es ging uns darum, eine klangliche Identität zu entwickeln, die wirklich nach uns klingt – etwas, das man hört und sofort mit unserer Band verbindet.

Auch in der Produktion haben wir einen bewussten Weg eingeschlagen. Statt sterile Perfektion zu jagen, wollten wir einen organischeren Ansatz verfolgen. Viele Instrumente wurden daher mit analogen Methoden aufgenommen, um dem Album mehr Luft zum Atmen zu geben. Das Ergebnis ist ein Klangbild, das lebendiger wirkt, tiefer geht und eine fast schon mystische Atmosphäre entfaltet – ein Sound, der nicht nur hörbar ist, sondern regelrecht einen Raum erschafft, in den man als Hörer eintauchen kann.

In meinem Review habe ich den Eindruck beschrieben, dass Eure Musik wie eine Mischung aus klassischem Epic Metal und dunkleren, fast schon extremen Elementen wirkt. War diese Kombination von Anfang an Teil Eurer Vision, oder hat sich dieser Stil eher organisch entwickelt?

Die Grundidee war von Anfang an klar umrissen: Wir wollten Heavy Metal spielen, aber nicht in seiner klassischen, wohlerzogenen Form, sondern ihm eine gehörige Portion extremer Klanggewalt beimischen – mehr, als es andere Bands zuvor gewagt haben.

Aus diesem Ansatz heraus begannen wir, die vielen Einflüsse zusammenzuführen, die uns musikalisch geprägt haben. Dabei ging es nicht nur um unterschiedliche Subgenres des Metal, sondern auch um Elemente, die eigentlich außerhalb dieser Szene liegen. Genau aus diesem Spannungsfeld entstand schließlich unser eigener Sound: eine Art musikalische Vermählung aus traditionellen Heavy-Metal-Wurzeln, extremen Spielarten und Inspirationen, die man zunächst vielleicht gar nicht in diesem Kontext vermuten würde.

Kurz gesagt: Wir wollten nicht einfach Metal spielen – wir wollten ihn erweitern, zuspitzen und mit neuen Farben versehen, ohne dabei die Leidenschaft für diese Musik aus den Augen zu verlieren.

Der Pressetext beschreibt Eure Musik als „militant und grand“. Das klingt fast nach einem Soundtrack für antike Schlachten. Ist diese martialische Atmosphäre bewusst Teil des Konzepts oder ergibt sie sich einfach aus der Energie der Musik?

Selbstverständlich. Denn was wäre ein Epos ohne eine Schlacht, die ausgefochten werden muss?

Die tief verwurzelte Natur unserer Musik speist sich aus genau diesen Prinzipien des Kampfes und der Konfrontation. Krieg ist dabei nicht nur ein Bild oder eine Metapher, sondern ein zentrales Element unserer künstlerischen Ausdrucksform. Er durchzieht unsere Texte, prägt die musikalische Wucht unserer Kompositionen und spiegelt sich ebenso in der visuellen Welt wider, die wir um unsere Songs erschaffen.

Unsere Musik versteht sich daher nicht als bloße Unterhaltung, sondern vielmehr als eine klanggewordene Erzählung von Konflikt, Stärke und Entschlossenheit – ein epischer Soundtrack für jene Momente, in denen sich Geschichte, Mythos und Stahl aufeinandertreffen.

Auf dem Cover Eures Albums taucht erneut der Hirsch als zentrales Motiv auf. In der griechischen Mythologie ist der Hirsch eng mit der Göttin Artemis verbunden, man denkt sofort an die kerynitische Hirschkuh aus der Herakles-Saga oder auch an die Rolle des Hirsches als kulturelles Symbol auf Rhodos. Hat dieses Tier für Euch eine konkrete mythologische oder symbolische Bedeutung – oder steht der Hirsch bei TRIUMPHER eher für etwas Abstrakteres wie Stärke, Wildnis oder spirituelle Prüfung?

Du hast völlig richtig darauf hingewiesen, dass der Hirsch mit dem goldenen Geweih der Göttin Artemis zugeordnet wird.

Das Konzept unseres neuen Albums basiert auf einer großen, zusammenhängenden Geschichte. Im Mittelpunkt steht eine uralte Prophezeiung, nach der der Hirsch mit den goldenen Hörnern eines Tages an den Ausläufern des Taygetos-Gebirges erscheinen wird. Sein Auftauchen gilt als Zeichen für die Wiedergeburt der großen griechischen Nation – und in weiterer Folge als Auftakt für eine umfassendere Erneuerung der gesamten westlichen Zivilisation.

Diese Vision entfaltet sich in einer Reihe von Ereignissen, die wir in naher Zukunft noch ausführlicher offenlegen werden. Parallel zur Veröffentlichung des Albums arbeiten wir nämlich auch an einem Buch, das diese Geschichte, ihre mythologischen Wurzeln und die dahinterstehenden Ideen detailliert beleuchtet.

Mit anderen Worten: Der Hirsch mit dem goldenen Geweih ist nicht nur ein Symbol aus der griechischen Mythologie – er wird in unserem Konzept zur prophetischen Figur, zum Vorboten einer neuen Epoche.

Ein Song wie Ithaca (Return Of The Eternal King) wirkt fast wie eine musikalische Hommage an griechische Mythologie. Welche Rolle spielen antike Geschichten und kulturelle Wurzeln für Eure Texte?

„Ithaka“ besitzt in unserem Verständnis drei verschiedene Bedeutungsebenen. Die erste ist die archetypische Geschichte selbst – jener uralte Mythos von Heimkehr, Prüfung und Bestimmung, der seit Jahrtausenden tief im kulturellen Gedächtnis Europas verankert ist. Ithaka ist dabei weit mehr als nur eine Insel aus Homers Odyssee; es steht sinnbildlich für das Ziel einer langen Reise, für das Versprechen, das am Ende aller Prüfungen wartet.

Die zweite Ebene ist wesentlich persönlicher. Sie spiegelt unseren eigenen Weg als Band wider – das gemeinsame Unterwegssein, die Hindernisse, die wir überwinden mussten, und die Entwicklung, die wir auf dieser musikalischen Reise durchlaufen haben. In diesem Sinne ist Ithaka für uns nicht nur ein literarisches Symbol, sondern auch eine Metapher für unseren eigenen Pfad, für das, was wir suchen und für das, was wir am Ende vielleicht finden.

Die dritte Bedeutungsebene wiederum fügt sich direkt in das konzeptionelle Fundament von Piercing the Heart of the World ein. Hier dient Ithaka als Teil einer größeren erzählerischen Struktur, als ein gedanklicher Ankerpunkt innerhalb der Welt, die wir mit diesem Album erschaffen.

Natürlich bildet die griechische Kultur – und in weiterer Konsequenz auch die gesamte westliche Kultur, die aus ihr hervorgegangen ist – eine zentrale Inspirationsquelle für unsere Themen und Bilder. Doch unser Ziel ist es nicht, diese Tradition lediglich zu zitieren. Vielmehr nehmen wir diese kulturellen Wurzeln als Ausgangspunkt, um daraus etwas Eigenes zu formen: ein neues Universum, das zwar aus alten Mythen geboren wurde, aber letztlich unsere ganz eigene Geschichte erzählt.

Euer Sound wirkt sehr strukturiert und diszipliniert. Wie läuft der Songwriting-Prozess bei TRIUMPHER normalerweise ab?

Als Hauptkomponist liefere ich zunächst das grundlegende Gerüst für die Songs sowie die musikalische Ausrichtung eines Albums. Von diesem Ausgangspunkt aus beginnt dann die eigentliche Bandarbeit: Gemeinsam feilen wir an den Stücken, verändern Strukturen, probieren neue Ideen aus, verwerfen manches wieder und optimieren so lange, bis sich die Kompositionen wirklich stimmig anfühlen.

Dieser Prozess endet jedoch keineswegs, sobald die Songs „fertig“ erscheinen. Im Gegenteil: Bis zum Beginn der Aufnahmen wird weiter experimentiert, geschraubt und verfeinert. Und selbst im Studio steht die kreative Maschinerie keineswegs still – dort entfaltet sich die Musik oft noch einmal auf ganz eigene Weise, wächst weiter und entwickelt zusätzliche Facetten.

Kurz gesagt: Die erste Idee mag aus meiner Feder stammen, doch das endgültige Ergebnis ist immer das Produkt einer gemeinsamen, unermüdlichen kreativen Reise der gesamten Band.

Epic Metal lebt von Atmosphäre und Pathos. Wie schafft Ihr es, diese Größe zu erzeugen, ohne ins Klischee abzurutschen?

Zunächst einmal spielen wir kein „Epic Metal“ im Sinne dieses mittlerweile ziemlich abgenutzten Klischees. Unsere Musik ist vielmehr klassischer Heavy Metal, allerdings mit deutlich epischen Schlagseiten – und mit kräftigen, teilweise extremen Einflüssen im instrumentalen Bereich.

Uns beschäftigt ehrlich gesagt weniger die Frage, in welche Schublade man das Ganze stecken könnte oder wie man es stilistisch etikettiert. Entscheidend ist für uns etwas anderes: Die Musik muss die Kraft haben, die Wände deines Zimmers einzureißen und im Idealfall gleich noch die der umliegenden Häuser mit. Gleichzeitig soll sie sich in deinem Kopf festsetzen – getragen von einem überwältigenden Gefühl, das sich mit voller Wucht durch dein Innerstes bohrt und mitten ins Herz trifft. Wenn das gelingt, dann hat unsere Musik genau das erreicht, was sie erreichen soll. Alles andere sind ohnehin nur Begriffe auf Papier.

Das neue Album wurde von Achilleas Kalantzis produziert. Wie stark hat er den Klang von Piercing The Heart Of The World geprägt?

Achilleas ist nicht nur ein herausragend talentierter Tontechniker, sondern auch ein großartiger Mensch. Mit einem feinen Gespür für unsere musikalischen Einflüsse und einem bemerkenswerten Verständnis für den Kern unseres Sounds hat er sich mit voller Hingabe in die Arbeit gestürzt.

Dabei hat er wirklich alles gegeben und für TRIUMPHER ein Klangbild erschaffen, das unsere Musik so eindrucksvoll und kraftvoll einfängt wie nie zuvor. Das Ergebnis ist ohne Zweifel das bislang stärkste und atmosphärisch dichteste Soundgewand, das unsere Songs je getragen haben – ein akustisches Schlachtfeld aus Wucht, Klarheit und epischer Tiefe.

Ihr habt bereits mit Bands wie Primordial oder Grave Digger die Bühne geteilt. Gab es Begegnungen mit anderen Bands, die Euch besonders inspiriert haben?

Uns haben im Laufe der Jahre viele Künstler inspiriert – Menschen, die eine enorme Erfahrung und ein ganzes Leben im Metal mit sich tragen. Begegnungen mit solchen Persönlichkeiten hinterlassen Spuren, denn sie zeigen, wie viel Leidenschaft, Hingabe und auch Durchhaltevermögen in dieser Musik stecken.

Doch einige von ihnen haben für uns eine ganz besondere Bedeutung, weil sie uns nicht nur musikalisch beeindruckt haben, sondern uns überhaupt erst zu den Metalheads geformt haben, die wir heute sind. Sie sind gewissermaßen Teil unserer eigenen musikalischen DNA geworden.

Zu den größten Momenten zählen für mich ohne Zweifel die Begegnungen und Gespräche, die wir im Laufe der Zeit immer wieder mit Sakis Tolis von Rotting Christ führen durften. Diese Gespräche waren nicht nur inspirierend, sondern auch unglaublich bereichernd, weil sie einen Blick hinter die Kulissen eines Musikers erlauben, der seit Jahrzehnten eine prägende Figur der Szene ist.

Ein weiterer unvergesslicher Moment war eine geradezu mythische Begegnung in den USA: ein gemeinsames Dinner mit dem Anführer von Manowar, Joey DeMaio. Ein Abend voller Geschichten, Leidenschaft für Metal und dieser ganz besonderen Energie, die nur entsteht, wenn Menschen am Tisch sitzen, für die Heavy Metal nicht einfach nur Musik ist, sondern eine Lebenshaltung.

Solche Begegnungen bleiben im Gedächtnis – nicht nur als schöne Erinnerungen, sondern als Momente, die den eigenen Weg im Metal noch einmal bestätigen. Denn wenn man mit solchen Persönlichkeiten spricht, merkt man schnell: Heavy Metal ist mehr als nur Lärm. Es ist ein Lebensgefühl. 

Auch habt Ihr schon auf Festivals wie Keep It True, Up The Hammers oder Hell Over Hammaburg gespielt. Welche dieser Shows sind Euch besonders im Gedächtnis geblieben?

Hell Over Hammaburg ist für uns bis heute eine der schönsten Erinnerungen, die wir als Band sammeln durften. Dieses Festival hat sich tief in unser Gedächtnis eingebrannt – nicht nur wegen der großartigen Atmosphäre, sondern auch wegen der leidenschaftlichen Menschen, der intensiven Energie und der unvergleichlichen Stimmung, die an diesem Wochenende in der Luft lag.

Für uns war es weit mehr als nur ein weiterer Auftritt im Tourkalender. Es war ein Moment, in dem alles zusammenpasste: die Musik, das Publikum und dieses besondere Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Hell Over Hammaburg bleibt daher für uns nicht einfach nur ein Konzert – sondern eine Erinnerung, die wir mit einem breiten Grinsen und einer ordentlichen Portion Stolz immer wieder gern hervorholen.

Wenn Ihr jemanden, der TRIUMPHER noch nie gehört hat, mit nur einem Song überzeugen müsstet – welcher wäre das?

Ich bin darin zugegebenermaßen nicht besonders gut, aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich vermutlich Blazing Circle wählen.

Warum gerade dieser Song? Nun, er besitzt diese besondere Energie – eine Mischung aus treibender Intensität und Atmosphäre –, die sich sofort festsetzt und nicht mehr loslässt. Manchmal ist es gar nicht nötig, lange analytisch darüber nachzudenken. Manche Stücke treffen einen einfach instinktiv. Blazing Circle gehört für mich genau in diese Kategorie: ein Song, der brennt, kreist und sich am Ende unausweichlich im Gedächtnis festsetzt. 

Nach drei Alben in kurzer Zeit stellt sich natürlich die Frage: Wohin soll die Reise für TRIUMPHER als nächstes gehen?

Sofort ein neues Album (lacht).

Der große Plan ist ein anderer: TRIUMPHER sollen vor allem eines werden – eine echte Liveband. Eine Band, die nicht nur auf Platte funktioniert, sondern vor allem auf der Bühne ihre volle Wucht entfaltet. Dort, wo Schweiß, Lautstärke und ehrlicher Stahl aufeinandertreffen und Musik erst richtig lebt.

Unser Ziel ist es, uns als Band so weit wie möglich weiterzuentwickeln, Schritt für Schritt stärker zu werden und jede Gelegenheit zu nutzen, um zu wachsen. Und wenn alles nach Plan läuft, wollen wir spätestens im kommenden Jahr die europäischen Grenzen hinter uns lassen und unseren Sound auch auf anderen Kontinenten in die Welt hinaustragen.

Denn am Ende gehört diese Musik dahin, wo sie wirklich wirkt: vor Menschen, auf der Bühne, laut, direkt und ohne Netz.

Zum Abschluss die berühmten letzten Worte: Gibt es etwas, das Ihr unseren Hörern von Zephyr’s Odem noch mit auf den Weg geben möchtet?

Hail und Gruß an Eure wackeren Leser – und natürlich an das mächtige Zephyr’s Odem!

Begleitet uns auf unserer Europatour „Piercing the Heart of Europe“ und werdet Zeugen der ungebändigten Macht von TRIUMPHER. Wenn wir die Bühnen dieses Kontinents betreten, wird Stahl auf Stahl treffen, Fäuste werden sich erheben und der Geist des Heavy Metal wird durch die Hallen donnern. Kommt mit auf diese Reise, stellt Euch in die erste Reihe und erlebt aus nächster Nähe, wie TRIUMPHER das Herz Europas durchbohrt – mit epischen Hymnen, donnernden Riffs und der Entschlossenheit einer Band, die weiß, dass sie genau dort hingehört: auf die Bühne, mitten ins Auge des Sturms. Denn eines steht fest: Die Götter stehen auf der Seite der Mutigen.

Bands kommen und gehen – doch nur wenige schaffen es, in kurzer Zeit eine so klare musikalische Identität zu entwickeln. TRIUMPHER gehören zu jenen Formationen, die Tradition, Mythologie und musikalische Wucht zu einem eigenen Klangbild verschmelzen lassen. Mit Piercing The Heart Of The World setzen sie ihren Weg konsequent fort und zeigen, dass epischer Metal auch im Jahr 2026 noch voller Feuer, Pathos und Leidenschaft stecken kann. Wir danken dem Kriegsgott für das Gespräch und sind gespannt, wohin ihre Reise als nächstes führen wird.




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