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Q&A – Das Interview: XIV DARK CENTURIES
Überlegt, was ihr wollt, und geht euren Weg
Als feste Größe im deutschen Pagan Metal marschieren XIV Dark Centuries seit über zwei Jahrzehnten unbeirrt auf eigenem Pfad. Fünf Jahre nach ihrem letzten Album meldet sich die thüringische Band nun mit Aus uralter Zeit zurück – einem Werk, das die Hörer in mystische Sphären und düstere Klangwelten entführt und dafür sogar auf die alte 432-Hz-Stimmung setzt.
Die ersten Kritiker zeigen sich begeistert, und auch die Fans dürfen sich auf eine epische Reise in vergangene Welten freuen. Im folgenden Interview sprachen wir mit der Band über die Entwicklung ihres Sounds, die Faszination uralter Schrecken und eine limitierte Album-Edition, die im wahrsten Sinne des Wortes leuchtet.
Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für uns nehmt. Erstmal die klassische Einstiegsfrage: Wie geht’s euch aktuell?
Tobi: Erst einmal vielen Dank für die einleitenden Worte. Aktuell sind wir an der Vorbereitung der nächsten Live Gigs für Ende des Jahres und Anfang des neuen Jahres. Gleichzeitig sind wir auch an der Bearbeitung der ganzen Bestellungen, die uns in den letzten Tagen erreicht hatten, sowie an einigen organisatorischen Dingen.
Euer Album Aus uralter Zeit ist gerade erst erschienen und heimst schon großes Lob ein. Unser Clemens zog den Hut, vergab für ihn unüblich erneut die Höchstpunktzahl und meinte, die Platte schlage ein wie Thors Hammer persönlich. So etwas liest man nicht alle Tage! Dazu noch Album der Woche. Wie fühlt sich solche Bauchpinselei an?
Tobi: Hehe, nichts anderes haben wir erwartet. Nein im Ernst, das macht uns natürlich froh, wenn man für die ganze Arbeit auch Bestätigung bekommt. Wir haben sehr viel Mühe und Zeit in diese Platte reingesteckt. Das ging von der Komposition über die Aufnahmen, dem ganzen Artwork bis hin zum Merch. Umso mehr freut es uns da, wenn wir auch dafür ein positives Feedback zurückbekommen.
Ihr seid jetzt seit 1998 als Band unterwegs – über 25 Jahre Pagan Metal aus Thüringen! In dieser Zeit habt ihr ein Demo, eine MCD und fünf Alben veröffentlicht (das neue Album mitgerechnet wären es sogar sechs). Wie hat sich XIV Dark Centuries in all den Jahren entwickelt? Gibt es Dinge, die euch heute genauso wichtig sind wie am Anfang – und was hat sich am stärksten verändert?
Uwe: Das ist echt eine lange Zeit. Es fing eigentlich ganz harmlos mit dem Wunsch an, eigene Musik zu machen. Wir hatten damals noch nicht die musikalischen Fähigkeiten und waren sehr unerfahren, aber das war uns egal, einfach machen war das Motto. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Band weiter, sei es durch die regelmäßigen Proben oder durch Konzerte mit anderen Bands.
Auch personell veränderte sich die Band im Laufe der Jahre. So gesehen ist es eigentlich ein ständiges verändern, sei es durch die sich weiterentwickelnde Technik, bessere musikalische Fähigkeiten unsererseits, ein anderes soziales Umfeld (es gibt z.B. viel weniger Clubgigs und dafür mehr Festivals, was ich persönlich sehr schade finde; mir gefielen Clubgigs sehr, es gab keinen Graben zwischen Bühne und Publikum und es war egal, ob man mal 5 Minuten länger oder kürzer spielte) und natürlich uns selbst.
Uns war es vergönnt, Lebenserfahrung zu sammeln und dadurch zu lernen und sich selber zu verändern. Was ist uns wichtig, was uns auch am Anfang wichtig war? Ich würde mal sagen, gemeinsam zu musizieren, uns regelmäßig zu treffen und gemeinsam Spaß am Leben zu haben. Man könnte auch sagen weiterhin Alben aufzunehmen, Konzerte zu spielen und dabei das eine oder andere Bier zusammen zu trinken.
Ihr beschreibt euch selbst als stark im Heidentum verwurzelte und sagt, ihr wolltet nie auf kurzlebige Trends aufspringen. Lebt ihr diese heidnische Einstellung auch privat, oder seht ihr es eher als künstlerisches Konzept? Und wie schwierig ist es, in der heutigen Metal-Landschaft konsequent euer eigenes Ding durchzuziehen?
Uwe: Schwierige Frage, lange Antwort. Es gab einige Dinge, die uns damals sehr beeinflusst haben. Als ein Beispiel möchte ich das Album „Hammerheart“ von Bathory nennen. Das hat uns sehr beeindruckt, so etwas gab es bis dahin einfach nicht, das war etwas komplett Neues für uns. Bathory war aber nicht die einzige Band die uns inspirierte, sich mit der Thematik des Heidentums auseinanderzusetzen.
Jedenfalls beschäftigten wir uns mit dem Heidentum und es war sehr spannend. Damals hast du nicht einfach gegoogelt, es gab keine Smartphones, kaum Internet , man musste sich noch Bücher besorgen, viel lesen, viel mit anderen Menschen sprechen. Wir trafen uns damals zur Sommersonnen- oder Wintersonnenwende, saßen um ein Feuer und hatten unseren Spaß. Es war eine schöne Zeit.
Alte Mythen und Sagen zu hören hat sich natürlich auch auf unsere Musik ausgewirkt. So ist das Ganze entstanden. Deshalb sage ich, dass das am Anfang kein künstlerisches Konzept war. Pagan Metal gab es so gut wie gar nicht. In Skandinavien schon (Viking Metal), aber in Deutschland eher nicht. Die mächtigen Menhir waren zwar schon da, aber ansonsten war das eher unbekannt.
Nach dem Album „Den Ahnen zum Gruße“ ging das dann mit dem Pagen Metal los, die Szene wuchs extrem an und ebbte dann auch relativ schnell wieder ab. Wir machten trotzdem mit unserem Stil weiter, wir hatten immer noch Lust darauf, egal was Journalisten schreiben würden. Es ist natürlich auch im Laufe der Zeit zu einem künstlerischen Konzept geworden, das ist auch vollkommen klar, XIV Dark Centuries sind Pagan Metal. Das war ein Grund, warum wir bei dem Album „Aus uralter Zeit“ mal etwas anders machen wollten. Man muss wirklich aufpassen, dass man sich nicht irgendwann selbst karikiert.
Nach über 25 Jahren fragten wir uns, ob es nicht interessanter sei, die typischen heidnischen Themen beiseitezulassen und mal etwas für uns Neues aufzunehmen. Herausgekommen ist dabei mehr Black Metal ohne heidnische Texte. Ich finde es sehr erfrischend und interessant. Wir feiern trotzdem noch die nächste Winter- und Sommersonnenwende.
Und zur Frage wie wir unser Ding durchziehen: Wir machen es einfach. Nach einer so langen Zeit sieht man so viele Trends an sich vorbeiziehen, dass man sich wirklich fragt, was das Ganze eigentlich soll. Wir sind XIV Dark Centuries und machen unser Ding. Wem es nicht gefällt muss sich unsere Musik nicht anhören. Wir machen unsere Musik als Hobby und sind nicht darauf angewiesen, mit unserer Musik Geld zu verdienen. Das ist zwar stressiger, aber dafür können wir das machen, was wir wirklich möchten.
Euer neues Album Aus uralter Zeit markiert inhaltlich eine echte Wendung: Statt vor allem Natur und Geschichte geht es um alte Mythen, Mystik und Schrecken aus früheren Welten. Auch musikalisch beschreibt ihr das Album als abwechslungsreicher, aber deutlich düsterer und bedrohlicher als früheren, folkloristischeren Werke. Was hat euch dazu inspiriert, diese dunkleren Pfade zu beschreiten? Habt ihr beim Songwriting womöglich selbst ein Portal zu uralten Zeiten geöffnet, um an solche finsteren Geschichten zu kommen?
Tobi: Nach Erscheinen der Waldvolk haben wir uns Gedanken gemacht, wie soll es mit der Band weitergehen. Zum einen wollten wir unsere Musik moderner gestalten, zum anderen wollten wir aber unsere Wurzeln nicht verlieren und als XIV Dark Centuries noch erkennbar bleiben. Teilweise haben wir sogar recht alte unveröffentlichte Kompositionen aufgegriffen (z.B Rachelust der Ewigkeit) und diesen einen neuen Schliff gegeben. Die Änderung vollzog sich nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich.
Musikalisch bleibt ihr euch treu, aber man hört auch neue Facetten. Gerade die erwähnten düsteren Elemente bringen eine Prise 90er-Black-Metal-Feeling ins Spiel. Im Review war sogar von „hör- und spürbaren 90er-Black-Metal-Einflüssen“ die Rede, mit dezenten Synthies, die an DIMMU BORGIR und BATHORY erinnern – und Blastbeats, die live für steife Nacken sorgen werden. Habt ihr bewusst solche Einflüsse eingebaut? Was hat euch dazu bewogen, diese härteren Klangfarben stärker einfließen zu lassen?
Michel: Teils und teils… Einige von uns sind u.a. mit Bathory groß geworden und Tobalt brachte eines Tages ein Riff und eine Idee mit, die uns extrem an die mächtigen Bathory erinnerten. Also fingen wir an, das auszuarbeiten. Als das Lied dann Gestalt annahm, dachten wir uns schon, warum nicht auch mal anderen alten Helden frönen, und so gabs dann bei Unendlichkeit jede Mengel Einsprengsel u.a. ähnlich wie Dimmu Borgir, Enslaved, Immortal usw. Das hat extrem viel „Spaß“ gemacht, mal sowas bewusst einfließen zu lassen in die eigene Musik, die sich aber natürlich trotzdem noch nach uns anhören sollte. Aber wie Tobi schon sagte, haben wir auch ein 20 Jahre altes Stück genommen, welches uns damals nicht passend für die Zeit erschien und haben es jetzt überarbeitet auf das Album gepackt. Und wir persönlich sind mit der Mischung der Lieder absolut zufrieden!
Klanglich habt ihr ebenfalls einiges rausgeholt. Aus uralter Zeit klingt spürbar kraftvoller und druckvoller als sein Vorgänger– man hört viele Details, aber es wummst auch ordentlich. Habt ihr in der Produktion etwas anders gemacht oder dazugelernt? Und was hat es mit dieser sagenumwobenen 432-Hz-Stimmung auf sich, in der ihr das Album aufgenommen habt? Manche behaupten ja, 432 Hz klinge harmonischer oder sogar „heiliger“ als die übliche 440-Hz-Stimmung. Habt ihr da beim Einspielen mystische Vibes gespürt oder war es eher ein historisch-symbolischer Gag?
Michel: Wir haben dieses Mal besonders viel Zeit in kleine Details und besonders in den Sound investiert, da gibts also einiges in den Liedern zu entdecken, wenn man ganz genau hinhört. Jedes Lied sollte so auch stimmig in den Gesamtkontext passen, obwohl eben unterschiedliche Stile miteinander kombiniert werden. Theoretisch hätte das Album bis auf ein Lied auch schon 2024 erscheinen können, aber nachdem wir noch nicht 100%ig zufrieden waren, wurde der Mix tatsächlich nochmal komplett überarbeitet. Und das hat dann nochmal ca. 1 Jahr Zeit in Anspruch genommen.
Bzgl der 432 Hz, nun ja für uns war Kammerton A auf 440 Hz früher das normalste der Welt. Wir hatten damals einfache Bodenstimmgeräte. Stecker rein, stimmen und loslegen. Später, ich glaube 2018 kam das Gespräch unter den Bandmitgliedern schonmal auf das Thema 432 Hz. Es sollten ja schon einige Bands in der Vergangenheit diese Stimmung verwendet haben. Andererseits fand das Thema um 432 Hz immer mehr in die Öffentlichkeit. Töne die auf Stimmung A=432 Hz beruhen, sollen laut Studien harmonischer auf den Körper wirken, sollen die Synchronisation der Gehirnhälften unterstützen und den gesunden Zellstoffwechsel fördern. Manche Leute berichten, dass die 432 Hz Stimmung als runder, weicher und organischer wahrgenommen wird. Wir wollten das natürlich einmal testen.
Wir stimmten bei der Probe unsere Instrumente auf 432 Hz und spielten ein paar Proben so. Wir fanden es alle irgendwie erdiger, fühlten uns definitiv wohl damit... schwer zu beschreiben. Jeder muss selbst für sich entscheiden, ob es für ihn einen Unterschied macht, wir haben uns jetzt dafür entschieden und so bleibt es auch bei uns.
Ihr habt Euch weiterentwickelt, ohne eure Wurzeln zu verraten. Clemens hat das sehr treffend formuliert: „So muss es sein, nicht zu viel und nicht zu wenig, immer stets sich treu…“. Man hat beim Hören tatsächlich das Gefühl, ihr wisst genau, wann ein Song episch und komplex sein darf und wann es einfach geradeaus nach vorn gehen muss. Wie schafft ihr diesen Spagat zwischen Eingängigkeit und Anspruch? Entstehen da auch mal Streitigkeiten im Proberaum, wenn ein Lied vielleicht zu „frickelig“ oder im Gegenteil zu simpel wird?
Tobalt: Grundsätzlich haben wir im Kompositionsprozess deutlich mehr auf Abstimmung Wert gelegt. Wo wir bei früheren Alben eher stringenter nach meinen Kompositionen vorgegangen sind, lassen wir heute ein Lied einfach etwas reifen. Im Falle von „Rachelust der Ewigkeit“ tatsächlich mehr als 20 Jahre (lacht).
Manu macht sein Schlagzeug, Marley seine Bassparts, nachdem ich einen „Grundsong“ komponiert habe, dann diskutieren wir schon das erste Mal, welche Parts mit welcher Stimmung mit bestimmtem Drumming unterlegt sein sollten, oder wo ein Melodiepart für Bass oder Keyboard vordergründig oder im Backround passt, oder wie sich bspw. zweistimmige Gitarrenläufe einbauen lassen, ob sie dann auch in der Stimmung des Liedes für alle gut klingen – meistens mache ich dann mit Uwe mehrere Versionen. Da geht es mal demokratisch zu, manchmal haben auch einzelne Musiker konkretere Vorstellungen zwecks Stimmung, Thematik o.Ä.. Es kann dann auch schonmal deftiger zugehen, ABER das Ergebnis gibt uns im Falle dieser Scheibe recht, dass dieser Weg etwas für sich hat.
Bei Nahab ist z.B. sogar nach der Gesangsaufnahme noch eine Verlängerung entstanden und wir haben nach der Sounddiskussion, die Michel schon angedeutet hatte, die Synth-Sounds nochmal für einige Lieder angepasst und neue Melodien in die Lieder gebracht. Alles in allem ist „Aus uralter Zeit“ sehr viel mehr Gemeinschaftsarbeit geworden als sonst.
Kommen wir zur Optik: Die Special Edition von Aus uralter Zeit ist ja ein echtes Schmuckstück! Limitierte 250er-Auflage, mit Glasplatte, gravierter Aluminiumplatte, CD, Kassette, USB-Stick voller Videos und Extras – und dann noch ein beleuchteter Kristall im LED-Fach obendrauf. Sowas haben wahrscheinlich nicht mal die großen Chartstürmer im Programm. Wie kam es zu dieser aufwendigen Box? Seid ihr selbst Sammler, die sowas lieben, oder wolltet ihr euren Fans einfach etwas ganz Besonderes bieten?
Tobi: Das ganze Konzept bis zur Fertigung ist alles Marley zu verdanken. Er hatte hier sehr viel Energie reingesteckt. Mittlerweile ziehen sich die meisten Leute Musik aus irgendwelchen Downloadportalen. Nur noch wenige kaufen sich CD‘s Platten oder MC‘s. Deshalb wollten wir gerade für die Sammler etwas ganz Besonderes schaffen. Und jeder der die Special Edition erwirbt, wird auch zusätzlich mit dem optischen Aspekt dieser belohnt. Natürlich sind wir aber auch selbst Sammler solcher Stücke (grinst).
Ein Blick in die Zukunft: 2026 soll es für euch ja wieder verstärkt auf die Bühne gehen. Könnt ihr schon verraten, was geplant ist? Werden wir euch auf den großen Festivals sehen – Summer Breeze, Wacken & Co.? Oder steht sogar eine eigene Tour an? Und wie sehr brennt ihr darauf, die neuen Songs endlich live zu spielen?
Michel: Nunja größere Festivals waren definitiv schon angestrebt. Leider haben wir da aber so kurzfristig keinen Fuß in die Tür bekommen. Oftmals werden die Bands schon gebucht, nachdem die vorige Ausgabe des Festivals gerade vorbei ist… also Sommer 2025. Also machen wir erst einmal das in 2026, worin wir gut sind, Festivals wie Dark Troll, Wolfszeit, Hörnerfest, Mittsommerfest Bärenstein u.ä. Da sind auch unsere Fans anzutreffen. Und es macht Spaß diese Festivals zu spielen. Dazu noch einige Clubgigs jetzt im Winter und im kommenden Herbst, sowie dann im Winter zu den Rauhnächten in Waltershausen/Thür. Ne eigene Tour ist für uns im Moment aus Zeitgründen nicht machbar, da müssen wir echt länger planen, da alle berufstätig sind und Familie haben. Wenn natürlich noch Angebote kommen sollten, schauen wir uns das gerne an.
Habt ihr neben den Live-Plänen noch andere Vorsätze für die nahe Zukunft? Ihr habt uns jetzt ein knappes halbes Jahrzehnt auf das neue Album warten lassen – das Ergebnis gibt euch recht, aber bitte lasst uns nicht wieder bis 2030 zappeln! Plant ihr vielleicht schon weitere Releases, oder gönnt ihr euch nach dem Album-Release erstmal eine Verschnaufpause?
Michel: Gut Ding will Weile haben (grinst) Nein… wir planen ja sowas nicht. Auch nach der Waldvolk hatten wir uns sofort an neues Material gesetzt. Aber dann war ja erstmal Corona und danach als es wieder los gehen konnte, kamen weitere widrige Umstände hinzu die das Album leider verzögerten. Ich selbst hatte zwei schwere Unfälle am Bein und lag wirklich monatelang auf der Couch und machte danach längere ReHa Phasen durch, bis ich mehr schlecht als recht wieder gehen konnte. Wie sagt man so schön, das Leben passiert, und man muss sich damit arrangieren. Keiner kann sagen, was als Nächstes kommt. Die Nornen haben unsere Schicksalsfäden schon lange gewoben….
Gibt es noch etwas, das ihr unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtet?
Michel: Überlegt, was ihr wollt und geht euren Weg. Lasst euch nicht von anderen sagen, was gut oder schlecht ist. Das was für den einen toll ist, muss es nicht für den anderen sein. Nutzt eure Zeit im Leben mit Sachen, die ihr gern macht. Und ich meine jetzt nicht ausschließlich Sex, Drugs and Rock&Roll (lacht).
Ansonsten, besucht unsere Gigs, wenn ihr mögt und schaut mal in unserem Shop bei der Special Edition vorbei, das ist echt was Einmaliges. Vielen Dank an alle Fans und Leute, die uns unterstützen (sowie auch euer Magazin). Ihr seid die Besten!!!
Das neue Album Aus uralter Zeit ist seit dem 5. Dezember 2025 via Einheit Produktionen erhältlich und zeigt, dass die Band auch nach über 25 Jahren nichts von ihrer Kraft und Kreativität eingebüßt hat. Wir dürfen gespannt sein, welche uralten Geschichten sie künftig noch vertonen – und freuen uns darauf, die neuen Hymnen 2026 live miterleben zu können. In diesem Sinne: Horns hoch und bis zum nächsten Mal!

