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Live on Stage Report: ELECTRIC CALLBOY | BURY TOMORROW | WARGASM

28.11.2025 – Berlin @ Uber Arena


Am Freitag, dem 28.11.2025, waren ELECTRIC CALLBOY in Berlin zu Gast.

Seit 2020 gibt es an der Band kein wirkliches Vorbeikommen mehr. Sei es durch ihren Crossover-Mix aus Techno, Schlager, Metal und eigentlich allem oder auch ihrer medialen Präsenz (z. B. mehrere Collabs mit TV Total). Die Band aus Castrop-Rauxel hat in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht und daher war es an der Zeit, die Uber Arena in Berlin zu entern.

Ich höre ELECTRIC CALLBOY jetzt seit 2015 und habe ihren Werdegang gut verfolgt. Als sie mit der Hypa Hypa- und der Tekkno-Tour in Berlin waren, war ich auch am Start, aber heute sollte das Ganze noch getoppt werden. EC spielten jetzt eine der größten Locations in Berlin, und ich war bis jetzt nie ein riesiger Fan dieser Halle, da der Sound meistens nicht so geil war.
Ich hatte einen Fotopass und war bereit und mega aufgeregt.

Als Opener betraten die WARGASM die Bühne. Ich muss sagen, dass die Band super als Opener funktionierte. Ihr Mix aus Elektro und harten Riffs sorgte bereits zu Beginn für tanzende Körper, Bierduschen und eine ordentliche Schweißproduktion. Ich persönlich fand es ganz okay und auch die Stimme von Sängerin Milkie Way (ja… sie nennt sich wirklich so) war live in Ordnung. Auf ihren Aufnahmen fand ich sie nämlich gar nicht so gut, aber live war das ein schönes Eröffnungsbrett.

Weiter ging es mit BURY TOMORROW. Die Engländer hatte ich bereits 2019 beim Wacken gesehen und daher wusste ich auch, was mich erwartet: feinster Metalcore, der einfach nur drückte und Spaß machte.

Musikalisch war das echt geil und wirklich wieder ein fetter Support-Act von EC. Das muss man aber auch mal sagen: ELECTRIC CALLBOY haben eigentlich immer richtig gute Bands im Vorprogramm. Die Stimmung heizte sich jedenfalls auch immer weiter auf und die Leute waren heiß. Und bevor wir zum eigentlichen Hauptact kommen, muss ich an dieser Stelle mal den Sound hervorheben. Ich hatte ja bereits einige Bands in der Uber Arena gesehen – sei es SLIPKNOT, BEHEMOTH, VOLBEAT oder auch SLEEP TOKEN –, aber noch nie war der Sound so laut und so drückend und klar. Wir standen in der ersten Reihe und es war einfach nur perfekt.

Aber gut, kommen wir zu ELECTRIC CALLBOY, und auch die waren einfach nur perfekt!

Nachdem die Tour ja kürzlich ihren Namen in TANZNEID World Tour änderte, starteten die Boys auch genau mit diesem Song. Ich persönlich hätte mich irgendwie mehr über das Elevator Operator-Intro gefreut, aber so kam etwas Neues für mich. Tanzneid schlug auch umgehend ein wie eine Bombe, genauso wie das darauf folgende Cover von SUM 41s Still Waiting.
Es folgte ein bunter Mix aus allem, was ELECTRIC CALLBOY jemals gemacht hatten.

Von Tekkno Train über Hypa Hypa zu Pump It und einem ELECTRIC BASSBOY-DJ-Set war die erste Hälfte der Show gut gefüllt. Danach ging es weiter mit der noch recht frischen Single Revery, zu einem „Oldschool-Medley“, kann man so sagen, bis hin zum Drumsolo von Frank Zummo.

In der Zwischenzeit wurde vor dem FOH ein Keyboard aufgebaut, an dem Kevin zusammen mit Nico und Daniel mitten in der Menge eine Acoustic-Version von Fuckboi und Everytime We Touch ablieferte. Das war schon echt mega geil. Es folgte dann noch MC Thunder II und Elevator Operator, sogar mit Uke Bosse auf der Bühne… DEM Elevator Operator! Das war ’ne richtig coole Idee, ihn mit auf die Tour zu nehmen und auf die Bühne zu holen.

Mit Ratatata, Spaceman und We Got The Moves endete dann aber auch leider schon die Show. Von mir aus hätten sie ruhig noch eine halbe Stunde dranhängen können und ich glaube, Berlin hätte es auch gefeiert, aber gut:

Für mich endete danach definitiv das beste ELECTRIC CALLBOY-Konzert, das ich bis jetzt gesehen hatte, und rückblickend betrachtet sogar das beste Konzert des Jahres. Die Jungs sind einfach mega sympathisch, bodenständig und haben Spaß – und genau das zieht. Hier wird einfach nur eine riesige Party gefeiert und selbst die bösen Metalheads werden aus ihrer Komfortzone gerissen.
Hier stimmte einfach alles. Die Setliste war richtig geil, die Show mitreißend und null langweilig und der Sound war einfach spitze. Ich saß in der Nacht noch am Rechner, habe mir die Fotos angeguckt und hatte ein Pfeifen auf den Ohren – und das hatte ich schon lange nicht mehr.

Für alle, die es verpasst haben: ELECTRIC CALLBOY kommen nächstes Jahr erneut nach Berlin und bringen ihr ESCALATION FEST mit. Sichert euch also bereits jetzt eure Tickets, denn diese Show in der Waldbühne wird zu 100 Prozent wieder ein totaler Abriss werden. Ich freue mich schon darauf.




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