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CARRION VAEL – Slay Utterly (2026)

(10.074) Timo (9,0/10) Melodic/Tech Death Metal


Label: Unique Leader Records
VÖ: 16.01.2026
Stil: Melodic/Tech Death Metal






Mit Slay Utterly serviert der amerikanische Fünfer aus Richmond sein neues Album auf dem berüchtigten Unique Leader Records und ist die bereits dritte Arbeit für das Label. 2008 gegründet sind CARRION VAEL auch weiterhin mehr als ambitioniert unterwegs. Dabei gelingt ihnen ein durchaus ansprechender Spagat aus Melodie, Tempo und der mitnehmenden Brutalität des Death Metal. Dabei kommen verschiedene Säulen in ihrem Sound zum tragen, von alter Schule, technischer Klasse, aber auch modern bis orchestralen Ambiente. Was ihren Sound doch ziemlich unterhaltsam macht.

In 42 Minuten zünden CARRION VAEL ein ziemliches Feuerwerk ab. Frontmann Travis Lawson Purcell hat die Szenerie dabei völlig im Griff, mit seiner vielschichtigen Darbietung. Eintönig und vorhersehbar ist hier erstmal gar nichts. Auch der Rest der Mannschaft von den Gitarissten Trenton Limburg und Ryan Kuder, sowie Bassist Alex Arford halten das Geschehen stets bei Laune. Für ein ordentliches Tempo sorgt Drumwerker Matt Behner mit steter Beharrlichkeit.

Ein vorzeigbares Können präsentiert die Kapelle gleich mit dem Opener 19(fucking)78, der verzwickt startet, aber ebenso hart nach vorne bolzt. Einflüsse des melodischen Death Metal, aber auch Thrash sorgen für einen überzeugenden Auftakt. Für Auflockerung sorgen orchestrale Elemente die eine ansprechende Epik mit sich bringen, was absolut dazu passt.

Das dies keine Eintagsfliege ist, zeigen Songs wie 1912, der neben den vorgebrachten Stilmittel, auch durch cleanen erhabenen Gesang glänzt, aber auch vor einer Rap-typischen Einlage nicht zurück schreckt. Oder das ebenso eigensinnige 30 on 9, was sofort packt, grandiose Solis und Atmosphäre miteinander verinnerlicht. So zu den geradlinigsten Songs des Albums gehört. Was die anspruchsvolle Sache angenehm auflockert.

Die melodischen Komponenten sind neben der technischen die wegweisenden Elemente bei CARRION VAEL. Das dies auch zu einer superben Mixtur wie in 40 Echoes Upon the Parlor führt ist selbstredend. Die hier vorgebrachten virtuos, progressiven Elemente sind ein weiteres Augenmerk. Dabei schwenkt die Band immer wieder zwischen klassischen Melodic Death und Modernen Variationen des Extrem Metal hin und her, die immer eine gewisse Dramatik mit sich bringen.

Auch abschließend beweist man seine Stärken, druckvoll und mit einer ansprechenden Wucht in Bisection 47 und auch das vielseitig, treibende Black Chariot funktionieren umgehend. So bleibt ein starkes 5.Album der amerikanischen Melodic Tech Deather, welches sich stets im Fluss befindet und fortführend für eine Überraschung gut ist. Auch wenn das Coverartwork doch eher mittelmäßig und der Sound etwas glatt wirkt, überzeugt das spannende Songwriting bei CARRION VAEL.

Anspieltipps: 30 on 9 und Bisection 47


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. 19(fucking)78
02. Truth or Cosequences
03. 1912
04. 30 on 9
05. 40 Echoes Upon the Parlor
06. Lord of 74
07. Bisection 47
08. Black Chariot



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