MALIGNANT AURA – Where All of Worth Comes to Wither (2026)
(10.075) TIMO (7,0/10) Death/Doom Metal
Label: Memento Mori
VÖ: 26.01.2026
Stil: Death/Doom Metal
Die australischen Death Doomer MALIGNANT AURA nun auch mit ihrem zweiten Album. Der etwas bedeutungsschwangere Titel Where All of Worth Comes to Wither, knüpft nahtlos an das 2022er Debut Abysmal Misfortune Is Draped upon me an und steht dem in nichts nach. 2018 gegründet lebt man den klassischen Death/Doom der frühen 90er. Zwischen altehrwürdigen Todesblei der Marke Morbid Angel und britischen Gothic Doom hat das neue Album durchaus einige gute Momente.
Dieses bietet wieder Schwermut und musikalisch, emotionale Beklemmung. Dabei steigt die Band hinab in die Tiefen der menschlichen Verzweiflung. Die morbide Stimmung wird bei The Pathetic Festival ziemlich fesselnd auf den Punkt gebracht. Tiefe Growls und das klassische Death/Doom Ambiente, werden mit gothic doomige melodische Nuancen ansprechend aufgewertet.
Zwischen Morbid Angel artigen Midtempo und atmosphärischen Paradise Lost Elementen kann sich auch Languishing in the Perpetual Mire positionieren, auch wenn es sich mit seinen 13 Minuten manchmal etwas zäh gibt. Beneath a Crown of Anguish beweist dann schon mehr sein Können. Gerade mit Kopfhörer weiß die Atmosphäre einen recht schnell in ihren Bann zu ziehen. Neben old schooligen Groove, wissen die ausbaufähigen Songs leider nicht immer zu packen, die klassischen Merkmale kommen jedoch regelmäßig ins Spiel, dennoch nur ein Album für Genrepuristen, die sich im luftleeren Raum zwischen schierer Endlosigkeit bewegen. Neben der CD Version veröffentlichen Grindhead und Primitive Mouth die Vinylversionen.
Anspieltipp: Beneath a Crown of Anguish
Bewertung: 7,0 von 10 Punkten
TRACKLIST
01. Where all of Worth Comes to Wither
02. The Pathetic Festival
03. Languishing in the Perpetual Mire
04. Beneath a Crown of Anguish
05. An Abhorrent Path to Providence

