Alben des Jahres 2025

DIE Alben DES MONATS (01/26)

Aktuelle Reviews

Q&A - Die Interviews

Tales from the hard side

Wir hörten früher gerne

So fing alles an

CD-Reviews H-J

HOAXED – Death Knocks (2026)

(10.077) Baka (7,9/10) Female Dark Rock


Label: Relapse Records
VÖ: 13.02.26
Stil: Female Dark Rock







Das Album beginnt mit den Klängen eines Gewitters und rauscht schnell in ein saftiges Riff rein. Im Strophenpart wird auf akzentuiertes Spiel gesetzt um den Gesang hervorzuheben. Die Drums drängeln sich zwischendurch in den Vordergrund und verziert den Titel mit geschmackvollem Groove. Die Band lässt den Song auch ordentlich atmen indem sie coole Instrumentalparts einbaut. Der Einstieg des Albums erklingt kraftvoll und glaubwürdig.

Weiter geht es mit Kill Switch. Die Art des Songs ist schon eine andere. Wiederholungen scheinen nicht auf dem Plan zu stehen. Neben einer kraftvollen Hook, die auch mal im Hirn nisten kann, steht hier Kreativität wieder an erster Stelle. Einige Richtungswechsel machen den Song sehr spannend. Zumal der Titel runtergebrochen wird und sich selbst wieder hoch kocht.

Was spätestens im dritten Titel deutlich wird ist der Drum Sound. Dieser zeigt kein schönes Bild. Die Bassdrum klingt muffig und die Snare schwebt irgendwo im Hintergrund herum, auch wenn alles schön mittig ist. Promised To Me präsentiert sich dennoch wieder anders. Leider kommt der Titel nicht so gut von der Stelle und schwimmt vor sich hin.

Anhand des Klangteppichs merkt man die gewollt mystische Stimmung der Band. Ein Konzept das aufgeht, aber auch mit einem Risiko verbunden ist. Die Glaubwürdigkeit dahinter ist teilweise fragwürdig. Es geht nicht so weit, dass man es wegschmunzelt, aber ein kleiner Part stört.

Looking Glass ist ein Zwischenspieler der orchestral aufgebaut ist. Schön in der Mitte des Albums platziert macht das eine Menge Sinn. Der Folgetitel nimmt die Stimmung des Zwischenspielers mit und baut sich in gut doomiger Manier auf. Das Orchestrale ist im Hintergrund noch zu hören. Hier kommen verstärkt Keys zum Einsatz, die nochmals eine andere Facette zeigen. Arrangiert ist der Song gut, aber ihm fehlt das gewisse Etwas. Er könnte weitaus dynamischer ausfallen.

Die Sängerin hat eine wiedererkennbare Farbe in ihrer Stimme. Wenn sie ab und an mal etwas kantiger singt, ließe sie sich in die 90er Jahre einordnen. Der Geist der 90er ist dadurch auf dem Album hörbar. Hier liegt leider der Schwachpunkt. Das glatte, schöne Singen schwächt die Songs ab. Zu wenig Dreck ist vorhanden und wenn mal Rotzigkeit durchschimmert wirkt sie nicht mit der Band verbunden. Der Hall Effekt auf der Stimme ist, wie bei den Drums, nicht gerade fördernd.

Das Album bleibt durchgehend spannend und zeigt immer wieder interessante Facetten. Es wird anhand des Klanges leider etwas ermüdend. Bei einer trockeneren Produktion wäre DEATH KNOCKS weitaus spannender und dynamischer. Beachtung hat die Band auf jeden Fall verdient.

Anspieltipps:
🔥Kill Switch
💀Wretched


Bewertung: 7,9 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Where The Seas Fall Silent
02. Kill Switch
03. Promised To Me
04. The Fallen
05. Looking Glass
06. Dead Ringer
07. Wretched
08. The Family
09. Killing Stone



SOCIAL MEDIA

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

MERCH

70.000 Tons 2024

The new breed

GROTESQUE GLORY

mottenkiste

P P P

ZO SONGCHECK

V.I.P.

wo wir sind

alter Z.O.F.F.

Unsere Partner

Join the Army

Damit das klar ist