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Q&A – Das Interview: RATTLESNAKES
Heute würden wir uns vermutlich anders nennen
Wenn ich morgens schon überlege, wann ich eine Platte heute wieder hören kann, hat eine Band ziemlich viel richtig gemacht. RATTLESNAKES aus Nottingham haben mich mit ihrem Debütalbum Shadows in the Night jedenfalls gründlich erwischt: zwingende Melodien, hungrige Gitarren und eine Sängerin, deren Stimme auch ohne Verstärker vermutlich noch die Nachbarschaft beschäftigt. Grund genug, Bassist und Bandgründer Elliott Dryden mit Fragen über musikalische Lehrjahre, außerirdische Doppelgänger und einen Fluss zu löchern, der mich gedanklich direkt nach Schottland befördert.
Hallo Elliott, schön, dass du dir Zeit für uns nimmst! Wie geht es dir? Zum Einstieg muss ich dir die Reaktion meines Kollegen Phillip mitgeben, der hinter eurem Songwriting und Rowenas Gesang eine ordentliche musikalische Ausbildung vermutet:
„Da haben sich fünf Leute, vermutlich aus einer Musikschule, getroffen und zusammen gekocht. Das erinnert mich an THE XX, nur halt in Heavy Metal. Oder es sind halt absolute Genies.“ Hilf uns bitte bei der Aufklärung: Welche musikalische Ausbildung und Vorgeschichte bringt ihr tatsächlich mit, und wie viel von dieser erstaunlichen Sicherheit ist beim gemeinsamen Spielen entstanden?
Hey! Vielen Dank für die Gelegenheit zum Gespräch! Freut uns sehr, dass euer Kollege Phillip so große Stücke auf uns hält!
Um es ganz offen zu sagen: Eine musikalische Ausbildung im eigentlichen Sinne haben wir nicht wirklich. Zwar haben sich vier von uns am Musikcollege beziehungsweise an der Musikhochschule kennengelernt, aber irgendwelche Songwriting-Techniken, die uns bei der Entwicklung unseres heutigen Sounds geholfen hätten, haben wir dort nicht gelernt. Wenn uns die Ausbildung etwas gebracht hat, dann eher für die geschäftliche Seite der Musik. Aber selbst da haben wir uns das meiste im Laufe der Zeit selbst angeeignet – ganz nach dem Prinzip „Learning by Doing“!
Ich glaube, dass wir vor allem deshalb so geschlossen und selbstbewusst klingen, weil wir alle seit unserer Kindheit oder Jugend riesige Musikfans sind. Und weil jeder von uns weiß: Genau das wollen wir beruflich machen.
Ihr habt euch 2024 in Nottingham gegründet; George Charleston kam 2025 dazu. Wie hat sich diese Truppe zusammengefunden, und welche gemeinsame Vorstellung von RATTLESNAKES gab es schon, bevor der erste Song fertig war? Und wer bestand darauf, ausgerechnet eine Klapperschlange auf die britische Insel zu importieren?
Haha, großartige Frage! Ich fange mal mit dem Bandnamen an, wobei die Geschichte dahinter nicht halb so spannend ist wie bei den meisten anderen Bands. Wir wollten einfach schauen, ob wir einen Namen finden, den noch kein etablierter Künstler für sich beansprucht – und irgendwie ist es dann dieser geworden … Würden wir heute noch einmal von vorne anfangen, würden wir uns wahrscheinlich anders nennen!
Was unsere Vision betrifft, war Rowena und mir klar, dass wir eine Band wollten, die eigenständig klingt und trotzdem ihren Wurzeln treu bleibt. In den wenigen Jahren unseres Bestehens hat sich in Sachen Image und Bühnenshow natürlich einiges entwickelt. Aber so läuft das bei Bands wohl meistens, haha! Von unserem ursprünglichen Rhythmusgitarristen haben wir uns getrennt, weil wir musikalisch eine Richtung einschlugen, die ihm nicht so lag. Das ist völlig in Ordnung – und zum Glück sind wir bis heute alle gut miteinander befreundet!
George entdeckte unsere Anzeige, mit der wir einen zweiten Mann an der Axt suchten, und konnte uns bei mehreren Vorspielterminen überzeugen! Musikgeschmack und Image nehmen wir in dieser Band sehr ernst, und George brachte genau das mit, wonach wir gesucht hatten!
Rowenas Stimme ist für mich eine Urgewalt: rau, kraftvoll und trotzdem voller Gefühl. Wie habt ihr sie als Sängerin für die Band gefunden? Da ihr beide ein Paar seid: Musstest du deine Freundin erst für das gemeinsame Unternehmen begeistern, oder stand sie längst mit dem Mikrofon bereit, während du noch nach einem Basskabel gesucht hast?
Da musste ich definitiv keine Überzeugungsarbeit leisten, haha! Damals am College haben Rowena, Nathan und ich zusammen mit einem befreundeten Gitarristen ein kleines Coverprojekt auf die Beine gestellt. Gespielt haben wir Sachen von AC/DC, ZZ TOP, MOTÖRHEAD und anderen Bands dieser Art. Rowena war von Anfang an Feuer und Flamme. Was tatsächlich in ihrer Stimme steckt, wurde ihr allerdings erst bei unserer ersten gemeinsamen Probe bewusst – und wir waren natürlich völlig von den Socken!
Als dann etwa 2023 die Idee aufkam, eine Band zu gründen, war sie sofort dabei. Zum Glück, muss man sagen … Sie ist definitiv unser größter Trumpf!
Im April 2025 erschien eure selbst veröffentlichte EP Deeper Shades of Torment, im Januar 2026 folgte der Vertrag mit Listenable Records. Wie habt ihr diesen schnellen Wechsel vom Selbermachen zur Zusammenarbeit mit einem etablierten Label erlebt? Woran merkt ihr im Bandalltag am deutlichsten, dass inzwischen mehr Menschen an eure Zukunft glauben?
Weil dieser Wechsel so schnell ging, merkten wir bei einigen Dingen praktisch sofort, dass sie anders laufen würden als bei einer Band ohne Plattenvertrag. Eigentlich hatten wir aus Budgetgründen noch gar kein Debütalbum geplant. Dass wir dann so schnell unter Vertrag genommen wurden, versetzte uns direkt in den Arbeitsmodus: Listenable wollte verständlicherweise die ursprünglich geplante zweite EP überspringen und gleich das erste Album angehen.
Das bedeutete, dass wir etwas mehr als die Hälfte des Albums in deutlich kürzerer Zeit schreiben mussten, als wir es gewohnt waren. Wir prüfen sehr kritisch, welche Ideen es wirklich wert sind, zu vollständigen Songs ausgearbeitet zu werden. Deshalb hatten wir auch keinen Vorrat an zusätzlichem Material in der Schublade, wie ihn viele Bands vor ihrem Debüt haben. Das war damals ziemlich stressig. Rückblickend glaube ich allerdings, dass die Songs gerade durch diesen enormen Druck zu dem geworden sind, was sie sind. Im Grunde hat uns das allen einen ordentlichen Tritt in den Hintern verpasst, haha!
Was die spürbaren Veränderungen im Alltag betrifft: Wir haben in Europa definitiv eine deutlich größere Hörerschaft, als wir sie ohne Label hätten – und das ist großartig!
Du sagst, ihr hättet die Messlatte gegenüber der EP noch einmal höher gelegt. Was habt ihr beim Schreiben für Shadows in the Night konkret anders gemacht? Eure Refrains sitzen jedenfalls verdächtig zuverlässig: Wie entsteht bei euch aus einer ersten Idee ein Song, bei dem fünf Leute sagen: „Genau so bleibt das“?
Ich denke, das ist von Song zu Song unterschiedlich. Wie in jeder Band hat auch bei uns jeder seine persönlichen Favoriten, und wir sind uns längst nicht immer einig, haha! Es gibt bei den Songs aber definitiv diesen einen Schlüsselmoment: meistens dann, wenn wir sie zum ersten Mal komplett durchspielen, ohne abzubrechen oder Fehler zu machen. Da macht es einfach „Klick“.
Was wir anders gemacht haben? Ich glaube nicht, dass wir uns bewusst vorgenommen hatten, großartig von unserer Herangehensweise bei der EP abzuweichen. Die Songs sind nach und nach einfach besser geworden, weil wir immer kritischer mit uns selbst umgehen – und diese Messlatte werden wir auch weiterhin höher legen. Gleichzeitig sind wir als Band immer besser aufeinander eingespielt. Dadurch wächst das Selbstvertrauen, und daraus entstehen unserer Erfahrung nach auch bessere Songs!
Bei Spellbound beschreibst du selbst eine Mischung aus DOKKEN-artigen Riffs und einer eher an AVENGED SEVENFOLD orientierten Rhythmusarbeit. Wie verständigt ihr euch im Proberaum über solche unterschiedlichen musikalischen Vorstellungen? Gibt es einen Song auf dem Album, bei dem ihr euch erst ordentlich zusammenraufen musstet, bevor aus fünf Geschmäckern eine gemeinsame Handschrift wurde?
Auch das ist von Song zu Song unterschiedlich! Bei „Spellbound“ sah meine ursprüngliche Idee ganz anders aus als das, was am Ende daraus geworden ist: Anfangs waren das rund acht Minuten reinster Speed Metal, haha! Nathan hörte das Riff und spielte dazu einen deutlich groovigeren Beat, als ich ihn im Kopf hatte. Aber sobald er loslegte, klang es einfach „richtig“. Also überarbeitete ich meinen Basspart und entwickelte gemeinsam mit Nathan diesen synkopierten Bass- und Schlagzeug-Groove unter dem Hauptriff. Von da an nahm der Song Gestalt an.
Wenn ich einen Song nennen müsste, der bei uns intern als „Problemfall“ heraussticht, wäre das wohl „Lost Nor Found“ – ausgerechnet die thrashigste Nummer des Albums. Soweit ich weiß, können Nathan und George mit dem Stück nicht so recht warm werden. Der Rest von uns steht stärker auf Thrash Metal und findet deshalb deutlich leichter Zugang dazu! Groß diskutiert haben wir darüber allerdings nicht. Ich denke, wir sind alle erwachsen genug, um zu wissen, dass uns nicht jeder Song, den wir schreiben, gleichermaßen gefallen wird.
Mit zwei Gitarren und einer solchen Stimme bleibt für einen Bassisten reichlich Gelegenheit, entweder das Fundament zu gießen oder heimlich den Laden zu übernehmen. Wie verstehst du deine Rolle zwischen Nathan und den Gitarristen? Welche Basspassage auf dem Album würdest du uns besonders ans Herz legen, weil darin mehr passiert, als man beim ersten Hören bemerkt?
Meine größten Einflüsse sind ausgesprochen spielfreudige Bassisten wie Geezer Butler, Steve Harris und Duff McKagan. Die wissen allerdings auch ganz genau, wann sie sich zurücknehmen müssen. Ich sehe meine Aufgabe als Bindeglied zwischen den melodieführenden Instrumenten und der Rhythmussektion. Es ist ein großartiges Gefühl, wenn Schlagzeug und Bass perfekt ineinandergreifen, etwa beim Hauptriff von „Spellbound“ oder im Breakdown von „The Other Side Of Midnight“. Genauso viel Spaß macht es aber, wenn der Bass im Mittelpunkt steht und die Melodie trägt, wie bei „Breakdown“ oder „Destroyer“.
Eine Stelle, bei der man meiner Meinung nach ruhig einmal genauer hinhören sollte, ist der letzte Refrain von „Lost Nor Found“. Dort folgt der Bass streckenweise der Gitarren- und Gesangsmelodie, verzahnt sich zugleich aber mit dem Schlagzeug. Zwischen den Gesangszeilen hauen wir dann gemeinsam ein paar richtig starke Fills raus! Diese Passage gehört immer zu meinen Lieblingsstellen beim Spielen, weil sie beide Seiten des Bassspiels vereint: sich zurücknehmen, wenn es nötig ist, und völlig entfesselt loslegen, wenn es sich richtig anfühlt!
Im Titelstück mischen sich außerirdische Doppelgänger unter die Menschen, und auch Dreamland greift diese unheimliche Welt auf. Woher kommt eure Begeisterung für solche Geschichten? Gab es bestimmte Filme oder Bücher, die dabei Pate standen, und wie viel zusammenhängendes Kopfkino steckt hinter Musik, Texten und Artwork?
Es gab eigentlich keinen konkreten Anlass, der uns auf dieses Thema gebracht hätte. Ich persönlich bin schon immer ein großer Fan von Horrorfilmen und Thrillern aus den Achtzigern gewesen. Vermutlich ist dieser Einfluss also ganz von selbst eingeflossen.
Beim Artwork hat Rowena die Federführung übernommen. Da der Titelsong bereits geschrieben war, hatten wir eine gute Grundlage, an der wir uns orientieren konnten. Das Motiv hat dabei seine ganz eigene Symbolik: Das UFO steht gewissermaßen dafür, dass wir uns mit diesem Album der Welt vorstellen!
Breakdown behandelt eine seelische Krise, die Suche nach göttlichem Beistand und den Verlust des Glaubens. Wie habt ihr für dieses Thema die passende musikalische Sprache gefunden? Und worauf achtet ihr beim Schreiben, damit die Verzweiflung eines Menschen nachvollziehbar wird, ohne dass der Song dessen Leid für einen dramatischen Effekt ausschlachtet?
Der Text zu „Breakdown“ stammt größtenteils von Rowena, allerdings hatte ich bereits einen ersten Entwurf für den Refrain. Meine Zeile „Vater im Himmel, willst du mich nicht von hier fortholen?“ passte einfach wunderbar zu der Melodie, die ich im Kopf hatte. Darauf hat Rowena dann aufgebaut und den Text weiter ausgearbeitet! Ihre „1056A“-Zeile gehört definitiv zu meinen Lieblingsmomenten auf dem Album und ist aus kreativer Sicht eine ihrer stärksten Leistungen!
Uns war vor allem wichtig, dass der Text genügend Anhaltspunkte liefert, um klar erkennen zu lassen, worum es geht. Gleichzeitig wollten wir durch Metaphern und ähnliche Stilmittel Spannung erzeugen, ohne jedes Detail der beschriebenen Krise offen auszubuchstabieren.
Where the River Meets the Sea löst bei mir als großem Schottland-Fan sofort heftige Bilder aus: weite Landschaften, raue Küsten und der dringende Wunsch, das Handy in der Unterkunft zu vergessen. Welcher Landstrich steckt für euch hinter diesem Song? Gibt es einen konkreten Fluss, eine Küste oder einen persönlichen Rückzugsort, der Rowena beim Schreiben vor Augen stand?
Das weckt definitiv ganz ähnliche Bilder im Kopf! Einen bestimmten Ort hatten wir dabei nicht vor Augen, aber die britische Landschaft ist einfach wunderschön. Auf unseren Fahrten zu den Konzerten und wieder zurück bekommen wir davon jede Menge zu sehen. Da mussten wir nach der Inspiration für einen Song, der solche Bilder heraufbeschwört, nicht lange suchen!
Die Querflöte in diesem Stück weckt bei mir herrliche JETHRO TULL-Assoziationen, und die Geige im Hintergrund verstärkt diesen naturverbundenen Zauber noch. Wie sind diese Klangfarben ins Arrangement gekommen, und wer hat sie beigesteuert? Steckt dahinter eine bislang etwas versteckte Folk-Leidenschaft, von der wir künftig noch mehr hören könnten?
Unsere musikalischen Vorlieben sind ziemlich breit gefächert, und die Leidenschaft, die wir für Musik insgesamt mitbringen, schlägt sich natürlich immer wieder im Songwriting nieder! Es muss also nicht zwangsläufig mehr Folk werden. Vielleicht kommt stattdessen Funk dazu, womöglich etwas Disco oder sogar Reggae … All diese Stilrichtungen finden bei uns ihre Liebhaber!
Das Flötensolo hat Joshs Ex-Partnerin eingespielt. Sie ist eine absolute Virtuosin auf ihrem Instrument, und bei einem solchen Song wäre es wirklich eine verschenkte Gelegenheit gewesen, ihr Können nicht einzubinden! Die Streicher kamen von einem Freund unseres Produzenten und wurden erst hinzugefügt, als alles andere bereits aufgenommen war. Als die Idee aufkam, noch Streicher und Geige einzubauen, waren wir zunächst nicht alle überzeugt. Aber schon beim ersten Anhören war klar, dass sie den Song perfekt ergänzen. Gerade die Kombination aus Streichern und Flöte macht diese Aufnahme für mich so einzigartig.
Die Produktion gibt den Songs ordentlich Druck und lässt zugleich Platz für Rowenas Stimme und die melodischen Details. Wer hat euch im Studio dabei geholfen, diesen Sound zu finden? An welcher Stelle musstet ihr besonders genau hinhören, um die richtige Balance zwischen sauberem Zusammenspiel und der Energie einer hungrigen Band zu erwischen?
Ehrlich gesagt nicht wirklich! Unser Produzent AudioMage ist schon ziemlich lange im Geschäft. Wir haben ihm ein paar Referenzsongs als klangliche Orientierung gegeben, und damit ließ sich recht unkompliziert ein passender Sound finden, ohne dass wir selbst noch groß eingreifen mussten. Hier und da haben wir natürlich an ein paar Stellschrauben gedreht, aber die Produktion wurde eigentlich nie zum Problem.
Euer Pressetext verspricht schweißtreibende Shows und Melodien, die hartnäckiger halten als der Eyeliner vom Vorabend. Was passiert bei einem RATTLESNAKES-Konzert, das eine Aufnahme niemals vollständig einfangen kann? For Even Gods Can Die gilt bereits als Publikumsliebling: Was haben euch die Reaktionen vor der Bühne über diesen Song beigebracht?
Ich glaube nicht, dass irgendeine Aufnahme jemals dieselbe Energie vermitteln kann wie Livemusik – selbst die sogenannten „Livealben“ der Siebziger nicht, haha!
Wir sind live eine sehr energiegeladene Band und beziehen das Publikum aktiv mit ein. Wir wollen die Leute packen und sie zu einem Teil unserer Show machen. Die Energie einer angeheizten Heavy-Metal-Meute ist einfach unschlagbar! „For Even Gods Can Die“ gehört schon seit den Tagen der EP zu unseren Livefavoriten. Etwa in der Mitte bauen wir immer einen Mitsingpart ein und legen noch ein paar choreografierte Einlagen drauf, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln! Da wir unsere Konzerte seit gut einem Jahr mit diesem Song beenden, fühlte er sich auch als Abschluss des Albums genau richtig an.
Wann können wir euch auf den Festivalbühnen des europäischen Festlands erleben – oder, ganz uneigennützig gefragt, bei einer Clubshow hier bei mir in Berlin? Welche Pläne könnt ihr schon verraten, und mit welcher Band würdet ihr besonders gern einen Tourbus teilen, sofern deren Schlagzeuger nachts nicht schnarcht?
Wir wurden gerade für das HelmFest 2027 in Deutschland bestätigt! In Sachen EU-Konzerte kommt noch einiges auf euch zu, aber mehr darf ich im Moment leider nicht verraten, haha!
Was andere Bands angeht: Mit DEVASTATOR einen Tourbus zu teilen, wäre bestimmt ein Riesenspaß! Die Jungs haben uns auf unserem bisherigen Weg sehr unterstützt, und wir kennen uns inzwischen seit ein paar Jahren. Sie kommen aus derselben Gegend wie wir, und ich glaube, zusammen hätten wir eine verdammt gute Zeit!
Elliott, die berühmten letzten Worte gehören dir: Was möchtest du unseren Lesern noch mitgeben, das in keinem Pressetext steht und für das zwischen all den Fragen nach Schlangen, Stimmen und britischen Landschaften bislang kein Platz war?
Ich bin ein offenes Buch, haha! In Interviews erzähle ich den Lesern immer gern die ganze Geschichte zur jeweiligen Frage. Deine Fragen waren großartig und haben kaum noch etwas offengelassen, haha! Also: Haltet die Pommesgabeln hoch, und vielleicht sehen wir uns ja schon bald in Berlin!
Vielen Dank für deine Zeit, Elliott! Ich wünsche euch volle Clubs, neugierige Ohren und einen Tourbus, der länger durchhält als meine guten Vorsätze, auch mal wieder ein anderes Album aufzulegen. Und falls eure Route irgendwann über Berlin führt: Ein begeisterter Zuhörer steht schon fest.
Das freut mich sehr zu hören! Vielen Dank für die netten Worte und die Gelegenheit zu diesem Interview! Bis zum nächsten Mal!

