CD-Reviews A-D

ABRAMS – In The Dark (2022)

(7.965) Baka (8,5/10) Hard Rock


Label: Small Stone Records
VÖ: 09.09.2022
Stil: Hard Rock

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In The Dark ist mittlerweile der vierte Langspieler der Band der ABRAMS, die seit 2013 ihre musikalische Pfade gehen. Vorweg, kann schon mal gesagt werden, dass die Produktion im Vergleich zu den anderen Platten, die beste ist.

Trotz der glatten Aufnahmen drängt die Band ihren Sound durch und hat den nicht verwässern lassen. Die Produktion bewegt sich Richtung High End, aber man kann die Band noch klanglich von dem modernen Müll auseinanderhalten. Die Vocals kriegen dabei die stärkste Straffung ab.

Die ersten vier Songs gehen gut weg und treiben massiv. Knackige Hard Rock Nummer, die immer noch genügend Platz aufweisen, für kreative Ausschreitungen. Die zeigt die Band auch, obwohl man schon sagen muss, dass viel 8tel betont gespielt wird und die Chorusse sehr dicht darauf liegen und mitschwimmen. Sehr modern, aber treffend.

Ab der zweiten Hälfte der Platte wird alles spannender. In „Fever Dreams“ crunchen sich die Jungs bluesiger durch den Song. Nicht so dass es ein reiner Blues Song ist, sondern in deren Stil. Die Blue Note ist hier nur eine schöne Bereicherung für den Song. Nochmal anders wirkt „Body Pillow“. Hier geht es wieder zurück zu den 8teln, aber in Form eines balladesken Songs. Nicht triefend vor Rotz, aber emotional recht schön anzuhören.

Hard Rock als Genre, hätte ich vielleicht jetzt nicht gerade angegeben. Es klingt alles eher Richtung modernen fuzzigen Rock. Die Vocals machen jeden Song ziemlich eigen. Die Stimme zieht die gesamte Musik in eine andere Ecke. Die Band selbst könnte auch super im Stoner Bereich eingeordnet werden. Wenn man den Rohdiamanten der Tracks betrachtet, nicht wie hier das Endprodukt.

ABRAMS schaffen es immer frisch und interessant zu klingen. Die Kombination der einzelnen Musiker und ihrer Spielart machen die Musik zu etwas Besonderem, auch wenn man der Musik nicht abgewinnen kann, bleibt immer was spannendes erhalten. Die Leidenschaft spricht auch für sich. 

Anspieltipps: „White Sand“ und „Black Tar Mountain“ und „Like Hell“          


Bewertung: 8,5 von 10 Punkten


TRACKLIST



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