HEATHEN | GENERATION KILL | DUST BOLT

07.06.2013 - Berlin @ K17

So Leute hier nun wie versprochen, der Konzertbericht. Ach so ja natürlich ich muss ja sagen um welches Event es geht! Ich doof. Also am vergangenen Freitag (der 07.06.2013) baten Heathen, Generation Kill und die Jungspunde von Dust Bolt im Berliner K17 Club zum Tanztee. Tja aber irgendwie war da noch überhaupt nix los als ich angeflogen kam. Hmm… war schon komisch. Aber alles im grünen Bereich. Hab dann mitbekommen, dass der Einlass etwas später erfolgt. Naja dann sollte das halt so sein. Das Wetter war uns jedenfalls wohl gesonnen (im Gegensatz zu den armen Schweinen in unserem schönen Land, welche mit ihrem gesamten Hab und Gut regelrecht abgesoffen sind). Nach der Einnahme von Grundnahrungsmitteln kamen Olaf und Jette dann auch angetrudelt und die üblichen Höflichkeitsfloskeln wurden ausgetauscht (Küsschen hier, Küsschen da na ihr wisst schon). Nachdem das erledigt war, schlenderten wir gemütlich zum Eingang. Olaf hatte indes noch ein Interviewtermin mit Heathen Shouter David White und so gingen Jette und ich schon mal rein und sorgten für die nötigen Erfrischungsgetränke. Auch der obligatorische Gang zum Merch Stand konnte von meiner Seite aus als Erfolg verbucht werden (so viel dazu). Nach einem kurzen Gesprächsintermezzo mit Olaf im Hof zum erfolgten Interview ging es dann pünktlich um 21Uhr endlich los mit dem Thrash Gewitter.
Da ich von Dust Bolt vorher noch nüscht nie nich gehört habe, war ich natürlich gespannt was ich da auf die Lauscher bekomme. Und eins kann ich euch sagen, ich sollte nicht enttäuscht werden. Denn die Buben aus Landsberg (am Lech) legten, im bereits gut gefüllten K17, los als gäbe es kein Morgen. Also ehrlich, die ballerten ihr Material so dermaßen enthusiastisch ins Rund, so was hab ich lange nicht gesehen. Ich hatte ehrlich gesagt schon Angst, dass die Jung’s sich auch der kleinen Bühne gegenseitig über den Haufen rennen oder durch das wilde Headbanging mit den Rüben aneinander rauschen. Aber nix dergleichen. Dafür gab es Energiegeladen Thrash Metal vom feinsten auf die Lauscher. Einziges Manko am wirklich famosen Auftritt war Drummer Nico, der sich ums ein oder andere Mal etwas verhauen (im wahrsten Sinne des Wortes) hat. Ansonsten war das ein mehr als gelungener Auftakt. Also dann erst mal ab in den Hof zum abkühlen, denn in der kleinen Halle wahren schon wieder Sauna Verhältnisse angesagt.
Nach einer Verhältnis mäßigen langen Umbauphase (jedenfalls kam es mir so vor) legten Generation Kill um Frontrüpel Rob Dukes (Exodus) mächtig los. Ich muss zugeben, dass ich mit dem Material der Amis bisher nicht unbedingt was anfangen kann, aber den Anwesenden schien es zu gefallen und feierten die Bande amtlich ab. Auch wenn das musikalisch jetzt nicht unbedingt meine Baustelle ist, so muss ich doch sagen, dass die Liveperformance durchaus zu überzeugen wusste. Worüber ich echt erstaunt war, war die gesangliche Leistung von Rob Dukes, welcher wahrhaftig bei einigen Songs auch die leisen Töne beherrscht. Ansonsten bellt der Typ (welcher kleiner ist als ich bisher dachte) wie ein angepisster Straßenköter. Im Großen und Ganzen ein cooler schweißtreibender Auftritt.
Und nu… ihr wisst es bestimmt schon, ab ihn den Hof zum abkühlen und warten auf den Headliner. Da sich sich das K17 anscheinend schon zu einen kleinen „Familientreffen“ zu mausern scheint, konnte neben Dennis von D:I:D Event auch die Rasselbande von Space Chaser begrüßt werden. Und so konnte mit einem flotten Plausch die Wartezeit bestens überbrückt werden. Vor lauter dusselig quatschen haben wir doch fast den Beginn von Heathen verpasst, also nüscht wie rein in die gute Stube. Gott sei dank nix verpasst. Heathen legten gerade fulminant los als wir einschlugen und die Stimmung in der Halle war, wie fast immer, großartig. Tja was soll ich sagen? Die Mucke is ja nun über jeden Zweifel erhaben und die Jung’s haben auch mächtig Kniegas gegeben doch leider trübte der grottenschlechte Sound das uneingeschränkte Hörvergnügen. Die Drums waren viel zu laut, die Gitarren kaum zu hören (wobei Olaf meinte weiter hinten wäre es besser…bloß wer will schon hinten stehen) und Shouter David war kaum zu hören. Echt Käse. Was bei den Vorbands echt ansprechend war, war bei Heathen totaler Quark. Zwar wurde es im laufe des Sets etwas besser, doch so richtig genießen konnte ich das nicht. Wirklich schade, denn die Live on Stage Qualitäten und das Song Material sind im normal Fall echte Brecher. Nur leider wurde das diesmal durch den verkackten Sound echt versaut. Lee Altus und Konsorten ließen sich davon jedenfalls nix anmerken und ballerten einen Hit nach dem anderen in Rund. Die Spielfreude war ihnen förmlich ins Gesicht geschrieben und war regelrecht ansteckend. Und wie das immer so ist, alles Schöne geht einmal zu Ende. Völlig durchgekleckert aber dennoch selig grinsend ging dieser Thrash Metal Abend zu Ende und die anwesenden Metaller wurden glücklich (so denke ich) ins wohl verdiente Wochenende entlassen. Fazit: Jau, das hat mal wieder gepasst wie die berühmte Faust aufs Auge. Bestens aufgelegte Bands, gute Stimmung und jede Menge Spaß. So muss ein guter Konzertabend sein. Im diesen Sinne euer Team von Zephyrs-Odem.
  • Intro
  • Dying season
  • Control by chaos
  • Open the grave
  • Arrows of agony
  • Mercy is no virtue
  • Fade away
  • Hypnotized
  • No stone unturned
  • Death by hanging

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