#3
Band: BEWITCHED
Album: Diabolical Desecration                                 
Erscheinungsjahr: 1996
Aktiv: 1995 – heute
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1995 betrat eine junge Band aus Schweden die Bühne der schwarzen Künste und schuf mit ihrem, ein Jahr später erschienenem Debüt Album „Diabolical Desecration“ einen absoluten Genreklassiker und lieferte nebenbei noch die musikalische Vorlage für so gut wie jede, heute musizierende Black/Thrash Metal Band.

BEWITCHED kamen seinerzeit mit einer völlig neuartigen Symbiose aus sämtlichen Spielarten unserer Lieblingsmucke um die Ecke. Heavy-, Speed und Thrash Metal gehen eine perfekte Verbindung mit einem tiefschwarzen Schuss Black Metal ein, wobei sich der Black Metal hier eher in den lyrischen Ergüssen und der Darbietung der Vocals äußert. Ganz nebenbei definierte die Band das Genre des Black/Thrash´s somit auf eindrucksvolle Art und Weise.

Blastbeats, klirrend kalte Gitarren und die sonstigen typischen Black Metal Trademarks sucht man bei den schwedischen Satansjüngern vergebens, vielmehr geben sich traditionell gehaltene Killerriffs und genretypisches, treibendes Drumming die Klinke in der Hand. Über allem schweben diese diabolischen, Gift und Galle speienden Vocals und geleiten uns in z.T. unglaublich eingängigen Hymnen, deren blasphemische Botschaften wirklich jeder….selbst nach zehn Bier noch lauthals über den Friedhof schmettern kann…..durch des Teufels Thronsaal.

In dieser Platte steckt so unglaublich viel Energie, „Fuck-Off“ Attitüde, eine unfassbar intensive heavyness und eine Atmosphäre welche die Band auf sämtlichen nachfolgenden Alben (die allesamt keineswegs schlecht sind) leider nie mehr zu erreichen im Stande war. „Diabolical Desecration“ ist Metal durch und durch und tropft an allen Ecken und Enden, textlich als auch musikalisch vor Klischees und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, ist den Herren aus Umeå hier ein so nahezu perfektes Meisterwerk gelungen.

Jeder Song dieses fantastischen Albums ist eine kleine Ode an den Heavy Metal an sich. Songtitel wie „Hard As Steel (Hot As Hell)“, Hellcult“ oder “Dressed In Blood” machen unmissverständlich klar, wo der Deibel die Locken hat. Hier wird Heavy Metal nicht nur gespielt, hier wird Heavy Metal mit all seinen Facetten gelebt und zelebriert! Was für ein großartiges Werk! Diese Scheibe macht so derbe viel Spaß und ist nichts weniger als die Essenz der schwarzen und diabolischen Stromgitarrenmusik.

We desecrate, we violate, We burn the book of lies
We feed our hate, eternal fate, soon He will arise
We gather in the night, to sacrifice and feast
We shall call the dead, we shall hail the Beast”


Buy or die!

Anspieltipps: “Hard As Steel (Hot As Hell), “Hellcult” und “Dressed In Blood”


Tracklist:
01. Hard As Steel (Hot As Hell)
02. Hellcult
03. Born Of Flames
04. Deathspell
05. Bloodthirst
06. Burnin’ Paradise
07. Holy Whore
08. Triumph Of Evil
09. Firehymn
10. Dressed In Blood
11. Blade Of The Ripper
12. The Witches Plague
13. Diabolical Desecration



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