CD-Reviews A-D

DAWNRIDER – The fourth Dawn (2022)

(7.635) Patty (8,0/10) Doom Metal


Label: Alma Mater Records
VÖ: 18.02.2022
Stil: Doom Metal

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Fast 20 Jahre nach ihrer Gründung hauen uns die Portugiesen von DAWNRIDER ihr 4. Album auf und um die Ohren. Wer auf energiegeladenen schnellen Doom der „Neuzeit“ hofft, hat weit gefehlt. DAWNRIDER packen den alten, schleppenden Doom der 70er und 80er gekonnt in eine gute dreiviertel Stunde in der keine Langeweile, aber auch keine großen Überraschungen vorkommen.

Nach dem kurzen Intro „A Farewell to Hope“ folgt für mich der erste Ohrwurm. „Order of Dawn“ beginnt im schleppenden Midtempo und einem melodischen Refrain der im Gedächtnis bleibt. Ich verspüre die Lust mir eine Harley auszuleihen und im angenehmen Tempo durch geile Landschaften zu düsen. Ein Song, der schon zu Beginn gute Laune produziert.

Nebenbei bemerkt ist „The fourth Dawn“ das erste Album des neu gegründeten Labels „Alma Mater Records“ und wie der Name es schon sagt verbirgt sich hinter dem Namen kein geringerer als MOONSPELL Mastermind Fernando Ribeiro.

Die Vocals von Sänger und Bassist Filipe Relego sind eher tief, schmiegen sich aber gekonnt an die ebenso tiefen und dröhnenden Bass- und Gitarrenlinien. Lediglich in „The Final Call“ kommt der Frontmann etwas aus sich heraus und gestaltet den vorletzten Track abwechslungsreich. Dies soll aber nicht bedeuten, dass die anderen Songs monoton und kraftlos gestaltet sind, wie bereits erwähnt spürt man in jedem der 46 Minuten Spielzeit den alten Spirit.

Besonders im letzten Track „Lord“ spiegelt sich der spezifische Doomsound à la BLACK SABBATH und könnte auf den richtigen Partys für eine volle Tanzfläche sorgen. DAWNRIDER sollten mit ihrem neuen Werk alte Fans begeistern und neue Fans für sich gewinnen können. Sollte ich mal einen Roadtrip quer durch diverse Länder machen, würde diese Scheibe definitiv mit auf der Playlist landen.


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. A Farewell to Hope
02. Order of Dawn
03. Reaching Glory
04. Unwanted Sorrows
05. Those who Parted
06. The Final Call
07. Lord



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